Freitag, 17. Oktober 2014

Ready for Amsterdam // What's in my Claudia May Travelbag?


Die Klausuren sind geschafft und es liegen erst einmal ein paar gemütliche Tage vor mir, bis das neue Wintersemester beginnt. Heute Nacht pünktlich um vier (ja, wann sonst eigentlich?) mache ich mich auf den Weg in die Lieblingsstadt, um den Lieblingsjungen nach langen Wochen der Sehnsucht endlich wieder zu sehen und Kraft zu tanken. Viele Gedanken um Gepäck habe ich mir nicht gemacht, bei meinem elften Besuch in Amsterdam sollen vor allem gutes Essen und ein wenig Kultur im Fokus stehen. In der super hübschen Travelbag von Claudia May verstaue ich deswegen nur sehr essentielle Dinge, wie die James Read Express Mask Tan. Denn auch wenn tolles Wetter gemeldet ist, glaube ich fast, dass die Tage zur Teintverschönerung gezählt sind. Die Maske funktioniert schnell und verleiht einen tollen Glow, genau wie mein Kjaer Weis Radiance Highlighter, auf den ich mittlerweile nicht mehr verzichten möchte! Mein bester Vertrauter in Sachen Foundation kommt momentan von Estée Lauder, auf die All-Day Glow BB Cream ist einfach Verlass. Deckt Rötungen ab, pflegt dank reichhaltiger Konsistenz und wird mich auch während langer Stadttouren nicht durchgenudelt aussehen lassen. Ganz neu im Gepäck ist die Clarins Eye Highlighter Base, die Schatten kaschiert, Lidschatten haltbarer und einen Concealer fast überflüssig macht, ein tolles SOS-Produkt. Man soll zwar niemals nie sagen, aber ich würde das Haus für mehrere Nächte tatsächlich nie ohne meinen geliebten Nuxe Rêve de Miel Lippenbalsam verlassen. Der pflegt dank Honig die Lippen ganz soft und macht sie einen ganzen Tag lang lippenstifttauglich. Kommt gerade in der wunderschönen Jubiläumsedition daher! Und mit der tollen transparten Claudia May-Bag spare ich morgens noch richtig Zeit, denn damit habe ich immer alles sofort im (Über)Blick. Die nächsten zehn Tage werde ich zumindest blogtechnisch offline sein, wer mein Niederlande-Abenteuer aber hautnah miterleben will, der darf mir bei Instagram folgen. Machts gut Ladies und bis bald!

-my travel essentials for the upcoming 10 days in Amsterdam-

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Danish Love // Jane Kønig Jewelry




Dass an mir ein kleines Nordlicht verloren ging, das dürfte über die Jahre immer wieder ausreichend zum Vorschein gekommen sein. Dank Instagram und diversen anderen Social-Media-Kanälen genießt die skandinavische Schmuckindustrie gerade einen ganz besonderen Aufschwung. Von Labels, die noch weit außerhalb des monetär Möglichen liegen (hallelujah, Sophie Bille Brahe) kann ich bislang nur träumen, aber wie das nun mal so ist in der schnelllebigen Modewelt, keimen doch immer recht schnell gute Kopien und Alternativen auf. Verliebt habe ich mich ganz arg in die Stücke der Dänin Jane Kønig, die Perlen endlich die letzte BWL-Attitüde raubt und die edlen Stücke sophisticated macht. Gepaart mir Roségold könnte es kaum besser laufen, denn meinen Earcuff und den Ring trage ich momentan ununterbrochen. Wer befürchtet, dass der Earcuff unbequem sein könnte, den will ich an dieser Stelle beruhigen: beim Tragen spüre ich ihn gar nicht und er hält bombenfest. Eine tolle Variante für alle Angsthasen, die sich nicht gleich einen Piercing durchs Ohr jagen wollen. Zu Weihnachten wünsche ich mir diesen grandiosen Ohrring, der bloß leider ständig ausverkauft ist, aber vielleicht habe ich ja noch Glück? Und der neueste Streich aus dem Schwedenhaus Byredo passt ganz wunderbar zu meinen Errungenschaften - die Handcreme pflegt meine Pfoten streichelzart, damit der filigrane Ring noch schöner blitzen kann!

-some scandinavian delicacies-

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Inspiration // Can Dagarslani



via iGNANT

Identities lautet der Titel der Fotoserie des aus Istanbul stammenden Fotografen Can Dagarslani, für die er sich Unterstützung von der MUA Maria Boman geholt hat. Marlene Pina und Sophie Bogdan agieren als Zweierpärchen in puren Lichtverhältnissen, während die Klarheit und der fast angsteinflößende Purismus ihrer Mimik den Betrachter gänzlich in ihren Bann zieht. Erinnert mich ein wenig an die Shining-Zwillinge in erwachsener Ausgabe und fesselt mich nicht minder.

-identities by turkish photographer Can Dagarslani-

Dienstag, 14. Oktober 2014

Beauty-Talk with // Cloudy Zakrocki from CloudyCloudy

Cloudy Zakrocki ist wohl eine der bekanntesten Berliner Bloggerinnen und mutet mit ihrem tollen blonden
Schopf und den zarten Gesichtszügen schon fast ein wenig nordisch an. Auf CloudyCloudy postet sie regelmäßig ihre ganz eigenen und innovativen Interpreationen der neuesten Trends und nimmt sich dabei nicht allzu ernst. Ein wunderbar erfrischendes Mädchen in der manchmal so verkrampften Modeszene (vielen Dank nochmal für die supi Tasche!), das es mit der Chose Beauty ähnlich easy angeht!

1. Liebe Cloudy, verrate uns Deine ultimativen Top 5, egal ob Pflege oder dekorative Kosmetik!

1. schlichte Niveacreme, die blaue aus der Dose. Sollte man immer im Schrank haben
2. Dry Shampoo von Toni & Guy. Ich kann ohne Trockenshampoo nicht leben
3. Crimson & Clover Lippenstift von Ilia. Trocknet nicht so aus wie normale Lippenstifte, ist aber fester als Gloss
4. das Midnight Recovery Concentrate von Kiehl's
5.Wimperntusche von Lancôme, da bekommt man wirklich was fürs Geld. Wenns dramatisch sein soll, nutze ich gerne die Doll Eyes


2. Dein absoluter Geheimtipp, den es zu verbreiten gilt?

Die 8Hour Cream von Elizabeth Arden, hilft einfach bei allem!


3. Vor welchen Flops kannst Du uns bewahren?

Vor zu mattem Make-Up in Verbindung mit Lippenstift. Lässt einen schnell um zehn Jahre altern und sieht oft trutschig aus. Besser ist es, einen leichten Glow im Teint zu haben.



4. Verrate uns Deine Lieblingslabels!

Elizabeth Arden, Kiehl's, Aesop, Lancôme und Chanel.


5. Und finally - was hast Du beautytechnisch nach jahrelanger Beautyerfahrung gelernt?

Matt macht manchmal älter, ein leichter Glow sieht viel schöner aus. Weniger Wimperntusche ist oft mehr und sieht natürlicher aus, das gefällt auch Männern besser als Fliegenbeine. Sich mit der eigenen Haarstruktur abfinden - kann man nicht ändern und es wird schon einen Grund haben, wieso sie so ist, wie sie ist. Passt ja nämlich vielleicht doch ganz gut zu einem. Und als letztes: kleistert eure Haut nicht zu sehr mit Make-Up zu!
Die meisten haben eine tolle Haut und sollten sie auch zeigen.

-talked with Cloudy about her favourite beauty stuff-

Sonntag, 12. Oktober 2014

Tom Ford // Black Orchid



Beginnt man, sich mit der Welt der Düfte und all ihren Schätzen ein wenig intensiver zu beschäftigen, so kommt man an einem Exemplar wohl kaum vorbei: Tom Fords Black Orchid. Es ist ein Klassiker, den man nicht unbedingt mögen, aber erlebt haben muss. Ein bisschen so wie Goethes Faust oder Shakespears Macbeth.
Ein Duft, der zur olfaktorischen Allgemeinbildung gehört und der die Geister scheidet. Doch dass diese Kreation im Gedächtnis bleibt, das können wohl auch die ärgsten Kritiker nicht leugnen.

Schon der schwarze Flakon ist ein Statement, veredelt mit einer goldenen Plakette driften die Erwartungen ins Unermessliche. Obwohl ich mich schon länger mit der Materie auseinandersetze, roch ich bewusst erst letzten Monat bei KaDeWe an Black Orchid, als ich schnurstracks an den besagten Counter lief.
Natürlich spielte mein Kopf auch hier zuvor mehrere Runden fantasiereiches Kopfkino mit mir und ich malte mir eine schwere Komposition aus, die mich beim ersten Schnuppern schon aus den Latschen hauen würde. Irgendwas wie Patchouli, Ylang Ylang, Weihrauch oder Vanille musste sich in diesem edel anmutenden Fläschen doch verbergen, etwas, das einem die Luft zum Atmen nimmt und definitiv zu viel des Guten ist. Heute frage ich mich, wie ich eigentlich zu diesem Vorurteil kam. Ist es tatsächlich das schwarze Glas, das königlich und ein wenig angsteinflößend zugleich wirkt? Oder sind es die 50/50 Meinungen in den virtuellen Weiten, die einfach keine eindeutige Rezension zulassen wollen? Im Endeffekt glaube ich, dass es mit dem Namen zu haben muss. Black Orchid, das klingt nicht plump, aber irgendwie endgültig, Interpretationsraum scheint hier unerwünscht. Wahrscheinlich ist es eine psychologische Strategie, denn was mir in diesem Augenblick in die Nase stieg, war alles andere als erwartet. Als Verfechter von eher frischen und leichten Düften (vorzugsweise mit grünem Tee oder Minze versetzt), war Black Orchid sicher kein Griff zum Gewohnten. Auf Beschreibungen à la holzig-orientalisch springe ich höchstens nach mehrmaligen Freudengesängen von Kennern an, weil mir diese Parfums nicht selten Kopfschmerzen bescheren. Die Komposition aus schwarzer Johannisbeere, Trüffel, Ylang Ylang (da lag ich immerhin ein kleines bisschen richtig), Bergamotte, Nelke, Pfeffer und schwarzer Orchidee ist gewagt, keine leichte Kost und ganz sicher nicht jedermanns Geschmack. Aber es muss wohl auch ein Hauch Magie mitschwingen, denn dieser Duft ist so anders und entwickelt sich immer weiter. Er kommt animalisch raus und bei mir persönlich nach ein paar Stunden etwas zitrisch, die Kreation erinnert mich an wirklich gar nichts, was ich jemals zuvor gerochen habe und eröffnete mir völlig neue Sphären. Das mag sich übertrieben anhören, aber genau das ist es, was Black Orchid für mich ausmacht. Es ist diese hypnotische Übertreibung, derer ich mich kaum entziehen kann und die mich gänzlich in ihren Bann zieht, ich fühle mich ein bisschen wie im Delirium, wie benommen. Beim ersten Aufsprühen empfinde ich den Duft als gar nicht sonderlich stark, es ist die Zeit, die ihn so wunderbar macht. Mit jeder weiteren Tragestunde wird er wärmer, holziger und fast einvernehmend. Alltagsdüfte riechen anders, man muss definitiv in einer ganz besonderen seelischen und körperlichen Verfassung sein, um ihn mit Würde zu tragen. Doch jedes Mal, wenn ich ihn mir voller Stolz und Selbstbewusstsein aufsprühte, erntete ich haufenweise Komplimente. Und das Besondere daran: niemand kam auf die Idee, dass es ein Parfum war, nachdem der Raum plötzlich roch. Es ist ein Nebel der besonderen Art, niemals erdrückend, aber so vielschichtig, dass es mich manchmal umhaut. Es ist ein Duft zum Nachdenken, man entdeckt immer wieder neue Seiten an ihm und ich würde fast behaupten, dass man in olfaktorischer Sicht an ihm wächst. Die Kleider riechen noch Tage nach Black Orchid und hinterlassen eine Spur von Zauber, die es heute wohl nur noch in Flakons gibt. Wer sich und seine Umwelt auf eine ganz besondere Art und Weise (heraus)fordern will, der sollte sich diesen Klassiker nicht entgehen lassen! Ein Liebhaberstück, das Aufmerksamkeit und ein wenig Intelligenz zum Verstehen verlangt. Ein Duft, über den geredet wird. Wie eine rabenschwarze Nacht, die dich in ihrer Stille gefangen hält und dir trotzdem ein unheimliches Gefühl der Geborgenheit vermittelt. Like a trip.

-so in love with Tom Ford's Black Orchid-