Dienstag, 28. Juli 2015

Sunlovers // Aesop Protective Body Lotion SPF 50


Normalerweise gehöre ich zu der Gattung Mensch, die regelrecht vor sommerlichen Temperaturen flüchtet. Ausufernde Bräunungssessions in Mittelmeergebieten bekommen weder meiner Haut, noch meinem empfindlichen Kreislauf besonders gut, weswegen ich mich am liebsten mit kühlem Pfefferminztee und einer guten Magazinauswahl im Untergeschoss unseres Hauses aufhalte. Das mag für viele etwas strange klingen (ich habe schon unzählige mitleidige Blicke dafür kassiert), hat sich in der Vergangenheit aber stets bewährt. Trotzdem bin ich diesen Sommer so braun wie nie. Das mag zum einen an meinem Lissabon-Urlaub liegen, zum andern an der Hitzewelle in Deutschland, der auch ich nicht immer entfliehen kann. Als ich vor drei Wochen bei der Store-Eröffnung von Aesop in Frankfurt war, durfte ich die neue Protective Body Lotion mit SPF 50 kennenlernen - genau mein Ding! Lichtschutzfaktor ist für mich ein absolut unverzichtbarer Begleiter geworden, gerade seit ich meine Haut so gut wie kaum mehr der Sonne aussetze und sie dadurch noch sensibler geworden ist. SPF 50 für das Gesicht ist aus meiner alltäglichen Routine nicht mehr wegzudenken, bloß der Körper kommt da immer ein bisschen zu kurz. Erst gestern habe ich ein interessantes Interview mit einer bekannten Dermatologin gelesen, die davor gewarnt hat zu denken, dass die Haut am Körper robuster sei als die im Gesicht. Bingo, der Überzeugung war ich bis dato irgendwie tatsächlich. Höchste Zeit für eine Veränderung! Die Sonnencreme des australischen Kultlabels ist nicht nur ein toller Eyecatcher am Strand, sondern verleiht auch noch absolutes Wohlempfinden. Dank Grüner Minze, Lavendel und Zitrone sorgt die Lotion regelmäßig für eine kühle Erfrischung, Panthenol (Vitamin E) pflegt die Haut trotz Sonnenband schön weich. Der größte Bonus kommt zum Schluss: die Creme zieht super schnell ein (aber bitte fünfzehn Minuten vor dem Sonnenband auftragen!) und hinterlässt keine fettigen oder weißen Spuren. Wüsste ich nicht, dass es sich um eine Sonnencreme handeln würde - ich könnte sie von einer klassischen Bodylotion nicht unterscheiden, so leicht ist die Textur. Ich bin begeistert und hoffe vielleicht sogar ein klitzekleines bisschen, dass der Sommer noch ein paar Tage anhält!

-love Aesop's new sunblocker-

Donnerstag, 23. Juli 2015

Reading List // "Winternähe" von Mirna Funk + Gewinnspiel





 via mirnafunk.com

Obwohl es hier sonst eher um mehr oder minder seichte Unterhaltungsthemen der Frauenwelt geht, liegt mir dieser Beitrag ganz besonders am Herzen. Ich studiere Kulturwissenschaften mit Fokus auf Literaturgeschichte und liebe nichts mehr, als meine Zeit offline mit einem guten Buch und einer Tasse Milchkaffee zu verbringen. Das finde ich herrlich entspannend und wenn ich ehrlich bin, ist dieses Ritual eines der wenigen, das mich in dieser stressigen Welt tatsächlich noch nachhaltig runterbringen kann. Über manche Bücher stolpere ich zufällig, andere stehen auf meiner Uni-Leseliste und wieder andere erwarte ich ganz gespannt. "Winternähe", der Debütroman von Mirna Funk, zählt zu letzteren. Es war ein besonderes Erlebnis, als ich die sympathische Berlinerin mit jüdischen Wurzeln letztes Jahr im April in ihrer Heimatstadt treffen durfte. Es gibt Menschen, die mit solch einer unfassbar starken Aura gesegnet sind, dass sie jeden binnen Sekunden in ihren Bann ziehen können. Für mich ist Mirna so eine Person und das liegt nicht nur an ihren grünen Katzenaugen. Sie arbeitet als Journalistin, setzt sich dafür mit kritischen Gesellschaftsproblemen auseinander, machte letztes Jahr ihren Bachelor in Philosophie (einfach weil sie Lust drauf hatte) und wohnt seit Sommer 2014 in Tel Aviv. Eine echte Powerfrau also, die ich bewundere. Denn Mirna hat sich in einer Zeit für den Umzug nach Israel entschieden, als dort Krieg herrschte. Auch Lola, die Protagonistin ihres Debütromanes "Winternähe", erlebt Iron Dome und den Gazakonflikt live vor Ort. Eine Geschichte, die von Alltagssemitismus, der Diskussion um Juden und Nichtjuden und der Frage nach der Schuld handelt. Dabei schreibt die Autorin so herrlich eloquent und unterhaltsam über diese ernste Thematik, dass ich noch ewig hätte weiterlesen können. Ein Buch, das zur Selbstreflexion animiert und noch vor dem offiziellen Erscheinungsdatum (das ist nämlich heute!) mit dem Uwe Johnson-Förderpreis ausgezeichnet wurde. Anlässlich des heutigen Launches stand mir Mirna Funk Rede und Antwort:


Foto: Naama Alex Levy

1. Liebe Mirna, Du bist letzten Sommer nach Tel Aviv ausgewandert. Die Stadt spielt ja auch in Deinem Roman "Winternähe" eine bedeutende Rolle. War das schon immer ein Traum von Dir oder eher eine Spontanaktion?

Ich komme seit über 20 Jahren nach Tel Aviv, weil dort ein Teil meiner Familie lebt. Mittlerweile habe ich natürlich auch Freunde hier. Nach so einer langen Zeit gehört eine Stadt irgendwann zum eigenen Leben. Letzten Sommer bin ich eigentlich nur nach Tel Aviv gereist, um das Tel-Aviv-Kapitel für Winternähe zu schreiben. Dass ich bleiben würde, war nie geplant. Aber ein Krieg verändert einen auf eine grundlegende Weise. Und dieser Gaza-Krieg 2014 hat mich verändert.


2. Erzähl uns ein bisschen was zur Entstehungsgeschichte des Romans - wie bist Du eigentlich auf die Idee gekommen ein eigenes Buch zu schreiben? Und mit welchen Hürden wurdest Du konfrontiert?

Winternähe ist eigentlich schon mein drittes Buch. 2010 habe ich eine Art Sammelband mit Kurzgeschichten geschrieben und 2011 meinen ersten Roman. Nachdem dieser fertig war, fand ich ihn so schlecht, dass ich damit nie wieder etwas zu tun habe wollte. 280 Seiten für die Katz, dachte ich damals. Heute weiß ich, dass ich durch diesen ersten Roman, der in der Schublade verschwunden ist, das Romanschreiben gelernt habe. Letzten März bin ich nach Thailand geflogen. Alleine. Auf eine kleine Insel. Ich hatte zwei Wochen zuvor den „Barbiefeminismus“-Artikel im Freitag veröffentlicht, was ein bisschen Theater im Netz gab. Ich habe nervige Leserbriefe bekommen und gemeine Emails. Dann hatte ich nur noch Magenschmerzen, habe einen Flug gebucht und bin eben nach Thailand abgehauen. Dort angekommen, wollte ich etwas machen, das ich immer mochte, nämlich Kurzgeschichten schreiben. Drei Jahre hatte ich nichts literarisches mehr geschaffen, weil ich nach dem ersten Roman dachte, okay, das ist nicht dein Metier, dafür kannst du andere Sachen besser. Am vierten oder fünften Tag meines Inselaufenthalts setzte ich mich an meinen Rechner und fing eine Kurzgeschichte an, die aber kein zufriedenstellendes Ende fand. In diesem Moment wurde mir klar, dass dort ein Roman geschrieben werden will. Ich begann, die einzelnen Kapitel zu strukturieren und die Protagonisten zu entwickeln. In diesen sechs Wochen in Thailand schrieb ich die ersten 50 Seiten und entwarf quasi den gesamten Roman. So wie er heute in Buchform erschienen ist, wurde er von mir im März 2014 konzipiert. Dann bin ich zurück nach Berlin und schrieb weiter, dann nach Tel Aviv und abschließend im November noch einmal nach Thailand für das Ende. Hürden gab es keine. Die einzige Hürde ist man selbst. Ein Roman, also 460 Seiten (so viele hatte er eigentlich) schreiben sich nicht allein. Das bedeutet eiserne Disziplin. Man wacht von 300 Tagen 280 auf und will keine Zeile schreiben. In diesen Augenblicken geht es darum, sich zusammenzureißen und weiterzumachen, auch wenn man überhaupt keinen Bock hat. Auf Muße braucht man nicht warten. Die kommt mit dem Schreiben selbst.


3. Im Roman wächst die Protagonistin Lola zwischen Berlin und Tel Aviv auf. Trägt die Figur autobiografische Züge?

Es gibt autobiografische Züge, aber Lolas Geschichte ist nicht meine Geschichte. Meine Mutter ist in keinem Kinderheim groß geworden und ich bin nicht bei meinen Großeltern aufgewachsen. Meine Großmutter wurde während des Krieges in Frankreich und der Schweiz versteckt, Lolas Großmutter überlebte das Konzentrationslager Dachau. Mein Vater kennt seinen leiblichen Vater im Gegensatz zu Lolas Vater Simon. Mein Großvater lebt nicht in Tel Aviv und Shlomo, Lolas Geliebter, gibt es auch nicht. Ich selbst bin noch nie jemandem begegnet, der einen Menschen auf dem Gewissen hat und auf der Beerdigung des palästinensischen Jungen Mohammed Abu Khdeir, der letztes Jahr ermordet wurde, war ich auch nicht. Damit fallen schon mal 80% des Romans weg, weil diese Familien- und auch Liebesgeschichte, die eben nicht meine ist, quasi das Buch trägt. Was autobiografisch ist, und das habe ich mit Absicht so gemacht, sind alle antisemitischen Übergriffe, die Lola erlebt. All das habe auch ich erlebt. Dazu kommt, dass ich wie Lola in der DDR aufgewachsen bin und mein Vater Jude, meine Mutter aber keine Jüdin ist. Diese Zerrissenheit, die auch Lola erlebt, ist definitiv autobiografisch.


4. Auch Du hast jüdische Wurzeln. Was nervt Dich in Deutschland am meisten, wenn es um die Themen Israel, Judentum und die dort vorherrschende Konfliktsituation geht? Wo siehst Du aufklärerischen Handlungsbedarf?

Mich nervt am meisten dieses schreckliche Halbwissen. Mir ging es im Roman darum, zu zeigen, wie schwierig es ist, eine allgemeingültige Wahrheit über diesen Konflikt zu finden. Ich habe mit Absicht alle möglichen Perspektiven auf die unterschiedlichen Protagonisten übertragen, so dass sich der Leser ständig selbst infrage stellen muss. Gerade hat er noch Shlomo unterstützt und findet richtig, was er sagt und im nächsten Moment fühlt er sich Lolas` Großvater Gershom extrem nah und kann seine Ansichten teilen. Mir ging es und geht es vor allem, um einen offenen Umgang mit dem Thema, und um das Vermeiden von Schwarz-Weiß-Denken, das im Falle des Israel-Palästinensischen-Konfliktes wirklich überhaupt nicht angebracht ist. Dazu ist das Thema zu komplex. Wenn ich mir also erstmal dieser Komplexität bewusst werde, höre ich vielleicht auf, diesen Konflikt mit irgendwelchem Halbwissen erklären zu wollen. Jedenfalls ist das meine Hoffnung.


5. Was liebst Du speziell an Tel Aviv? Und wenn Du dich entscheiden müsstest - Deutschland oder Israel?

Die Wärme, die Sonne, das Meer. Die Geschichte. Diese unfassbare Jahrtausende alte Geschichte. Das sind Dinge, die ich an Tel Aviv, aber eben auch an Israel liebe. Entscheiden kann ich mich nicht. Das muss ich heutzutage auch gar nicht mehr. Ich lebe zwischen Berlin und Tel Aviv und genau so soll es erstmal die nächsten Jahre bleiben.


6. Der Roman thematisiert ein ernstes Thema, liest sich dabei aber herrlich eloquent und modern. Wenn Du es dir aussuchen könntest: was sollen die Leser aus der Geschichte mitnehmen?

Es gibt zwei wesentliche Dinge, die mir wichtig waren. Erstens: Geschichte ist nicht abgeschlossen. Gegenwart und Zukunft sind nichts weiter als langgezogene Vergangenheit. Wir alle sind durch unsere eigene Geschichte oder eben eine Nationalgeschichte geprägt. Dies verändert unser Leben nachhaltig. Der Erzähler sagt in der Mitte des Buches über Shlomo: „He is bleeding history“, aber eigentlich blutet aus allen Protagonisten des Romans, ja aus allen Menschen, mir, dir und jedem, der gerade dieses Interview liest, Geschichte. Das zu verstehen, ist ungeheuer wichtig, weil es verbindend und auch irgendwie heilend wirkt. Zweitens war mir wichtig Pluralismus zu veranschaulichen, und das durch die einzelnen Protagonisten. Sie haben alle ihre eigene Position, der man manchmal zustimmen kann und die man manchmal ablehnen muss. Das bedeutet, dass auch unsere eigene Position gegenüber Dingen pluralistisch ist. Man kann eine eigene Meinung oder Position haben, aber man muss die Position des Gegenübers anerkennen. Heutzutage fällt mir zusehens auf, wie andere Positionen überhaupt nicht mehr anerkannt werden. Du bist nicht meiner Meinung, also bist du scheiße. Das ist doch schrecklich. Dabei müssen wir uns doch auch selbst ständig revidieren. Damit meine ich nicht, ein Fähnchen im Wind sein. Man soll schon eine klare Position vertreten im Leben, aber gleichzeitig offen bleiben – für den Anderen, für Veränderung, für Positionenwechsel.


7. Und last but not least - planst Du der Literaturwelt erhalten zu bleiben, vielleicht sogar mit einer Fortsetzung von "Winternähe“?

Eine Fortsetzung wird es nicht geben, aber ich arbeite gerade an meinem nächsten Roman. Der Prolog ist fertig, die Protagonisten stehen, der Plot auch. Jetzt brauche ich nur noch die nötige Disziplin.


Gewinnspiel

Und auch Ihr sollt nicht leer ausgehen! Zusammen mit Mirna Funk verlose ich ein signiertes Exemplar von "Winternähe". Einfach bis zum 31.7.2015 unter diesem Post einen Kommentar mit Name und Mailadresse hinterlassen (gerne auch die Facebook-Page liken) und Daumen drücken. Für alle die nicht mehr so lange warten wollen, gibt es den Roman auch bei Amazon oder direkt über den Fischer Verlag zu bestellen.

Mittwoch, 22. Juli 2015

Don't blow it // Bumble&Bumble (H)Air Styler


Haartechnisch gesehen bin ich ein Stylingmuffel, das ist kein Geheimnis. Wenn die Mähne trotz Föhnlotion, Serum und einer großzügigen Portion Conditioner immer noch ein selbstbewusstes Eigenleben führt, dann bleibt irgendwann nur noch die Kapitulation. Im Winter letzten Jahres fiel mir die Bumble&Bumble Blow Dry Lotion in die Hände und mit ihr veränderte sich gewissermaßen mein Leben. Wer zu Frizz neigt und einfach dreimal zu viel Volumen auf dem Haupt trägt, der wird den Inhalt dieser Tube lieben. Nach dem Waschen und vor dem Stylen gibt man eine haselnussgroße Menge ins feuchte Haar und föhnt alles glatt, was ausnahmsweise mal prima funktioniert. Wirklich ein kleines Wundermittel, das ich immer wieder nachkaufen werde.

Vor ein paar Wochen erhielt ich Post aus New York - darin enthalten war der neue Don't blow it (H)Air Styler, der im Prinzip genauso wirkt wie meine geliebte Blow Dry Lotion, bloß ganz ohne Föhn! Ein Gedanke, der mir noch besser gefällt als die altbewährte Technik, denn mein Haar ist ohnehin sehr trocken und kann auf schädliche Stylinghitze sicher bestens verzichten. Auch die neue Lotion gebe ich nach dem Waschen sparsam ins feuchte Haar und mache dann - nichts mehr. Yay, richtig gelesen, die Luft regelt den Rest. Ein richtig schönes easy peasy Sommerprodukt, das in Windeseile Abhilfe bei einer störrischen Mähne verschafft und fast genauso gut funktioniert wie sein Vorgänger. Der Effekt bei der Heatversion ist natürlich noch etwas deutlicher und langanhaltender, aber den ungeliebten Frizz bin ich auch mit Don't blow it los, was mein Hauptanliegen ist. Könnte außerdem super für alle Mädels mit dünnem und feinem Haar funktionieren, weil die Textur nicht beschwert und das Haar ganz fluffig macht. Jackpot!

-a new (h)air styling product by Bumble&Bumble-

Dienstag, 21. Juli 2015

News-Flash // H&M Beauty




 via H&M PR

Bereits vor ein paar Wochen geisterten die News durch die virtuellen Weiten - H&M launcht eine neue Beautyreihe! Gestern gab es nun die offiziellen Moods und Freisteller zu sichten und ich bin noch immer hin und weg. Designtechnisch hat sich der schwedische Branchenprimus wirklich nicht lumpen lassen und seinem skandinavischen Ursprung alle Ehre gemacht! Geometrische Formen in schwarz und weiß, dazu Goldschatullen. Genau mein Ding. Die Range wird über 700 Produkte umfassen, toll für alle Naturkosmetikliebhaber: es wird auch eine nachhaltige Conscious-Kollektion geben, die sogar von Ecocert genehmigt wurde. Dekorative Kosmetik, Tools und Bodyprodukte, für jedes Beautyherz ist etwas dabei. Die Preise bewegen sich übrigens zwischen fünf und dreizehn Euro und bereits ab September dürfen wir uns dann ein Livebild der Schätze machen!

-so excited about H&M's new beauty line-

Montag, 20. Juli 2015

Silky Dreams // 7 Chic Avenue






Ich liebe Minimalismus und gute Qualität. Wenn beides zusammenkommt, bin ich sofort dabei! Als ich vor ein paar Wochen das deutsche Seidenlabel 7 Chic Avenue entdeckte, war es Liebe auf den ersten Blick. Die Gründerinnen Jutta Schweiger und Marianne Tochtermann haben es sich 2012 zur Aufgabe gemacht, bezahlbare Seidenoberteile zu entwerfen, die feminin und zeitlos sind. Milly hat mich durch meine Lissabon-Zeit begleitet und ich bin ganz vernarrt in die luftige Qualität und das puristische Design! Grund genug also, den beiden Ladies ein paar Fragen zu ihrem Projekt zu stellen:

1. Wie seid Ihr auf die Idee gekommen, ein eigenes Seidenlabel zu starten?
Marianne und ich trafen uns das erste Mal im Frühling 2012 zu Zitronen-Tortellini bei Engelke in Hamburg. Nach einem Gang und zwei Kaffee hatten wir uns entschieden, eine hochwertige und schicke Modemarke für Frauen zu gründen. Wir ergänzen einander perfekt: Marianne hat in den letzten 15 Jahren mit internationalen Mode- und Konsum-Marken-Unternehmen die Welt bereist. Sie begann ihre Karriere als Unternehmens-Beraterin bei McKinsey in Kopenhagen und spezialisierte sich dann in unterschiedlichen Manager-Positionen auf Strategien und Finanzen. Und ich habe immer als freie Designerin gearbeitet - Mit dem Wunsch irgendwann ein eigenes Label zu gründen. Als ich Marianne traf und klar war, dass ich mich nicht um Zahlen und Finanzen kümmern musste, war es soweit.
Inspiriert von unseren sehr unterschiedlichen Freundinnen, den vielen faszinierenden Frauen dieser Welt und den eigenen immer näher rückenden 40ern, wollten wir stilbewussten Frauen helfen, den ganzen Tag fantastisch auszusehen. Heute folgen uns diese Frauen auf 7chicavenue.com in unserer ästhetischen Welt, wo Yves und die Freundinnen über Mode, Style und das Leben im Allgemeinen chatten. Und in unseren Style Stories teilen inspirierende Frauen ihren Lebensstil und ihren persönlichen 7 Chic Avenue Look.
2. Und wieso ausgerechnet Seide?
Für uns kommen nur handverlesene, exklusive Seidenqualitäten in Frage. In ihnen spiegelt sich die Nonchalance und der Luxus unserer Marke wieder, und sie vereinen angenehmes Tragegefühl mit femininer Sinnlichkeit und schmeicheln dabei Körper und Haut. Es gibt kein anderes Material, das sich so feminin und sinnlich anfühlt und so pur und unaufdringlich elegant ist. 
3. Der Stil von 7 Chic Avenue ist zeitlos und feminin - welche anderen Labels verkörpern dieses Gefühl für Euch? 
Wenige Labels sind zeitlos. Sie setzen und verfolgen oft Modetrends. Das ist auch gut so, aber nicht was wir mit unsere Marke wollen. Oft haben die Kollektionen denn doch zeitlose Teile. Das gilt zum Beispiel für Valentino. Leider ist Valentino für die meisten unbezahlbar. 
4. Welches Teil aus Eurer Range sollte jede Frau in ihrem Kleiderschrank haben?
Wir definierten zeitgemäßen Luxus über eine nachhaltige Garderobe voller Lieblingsstücke. Unabhängig von kurzfristigen Modetrends und Saisons soll jedes Stück ihre stilvolle Besitzerin über Jahre verwöhnen und vielseitige Styling-Möglichkeiten bieten, denn moderne verantwortungsvolle Frauen ergänzen ihre Garderobe bewusst, anstatt sie permanent auszuwechseln. Deshalb ist es der Anspruch an jeden unserer Styles, diese Kriterien zu erfüllen. Vielleicht beantworte ich Deine Frage lieber so: Unser Style Ingrid ist die bisher beliebteste Bluse…
5. Und finally - wie sehen Eure Zukunftspläne aus?
Noch mehr Lieblingstücke für unsere Kundinnen zu entwicklen. Wir haben so viele Ideen für tolle Blusen, Kleider und Röcke, die wir gerne produzieren möchten. Wir freuen uns darauf diese Ideen zu verwirklichen und zu produzieren. Und dann wachsen wir in Ausland. Bisher haben wir uns auf Deutschland fokussiert. Jetzt wachsen wir gerade in Skandinavien und der Schweiz.