Montag, 24. April 2017

A Budapest Lovestory // Omorovicza

Es mag am hoffentlich nahenden Jahreszeitenwechsel liegen, dass sich mein Skincare-Regal momentan wieder höchst rapide füllt - eine Innovation jagt die nächste und ich muss neidlos anerkennen: da sind tatsächlich ziemlich viele Fabelhaftigkeiten dabei! Zwei Produktranges habe ich in den letzten Wochen intensiv getestet, darunter auch Omorovicza, die Hyebrand aus Budapest. Die Skincarejunkies unter Euch werden die berühmten Tiegel und Töpfchen bereits kennen, für den Rest gibt es hier nun einen kleinen persönlichen Guide:

Die Entstehungsgeschichte um Omorovicza ist traditionsreich und geht weit zurück. Bereits vor über 2000 Jahren entdeckte man die heilenden Kärfte des mineralstoffreichen Thermalwassers, als die ersten Bäder in Ungarn erbaut wurden. Im 19. Jahrhundert kam dann das Rácz Bad der Familie Omorovicza hinzu, das auf dem Grundstück einer mittelalterlichen Heilquelle seinen Platz fand und deren potentielle Heilkräfte schnell entdeckt waren - das war der Beginn der Entwicklung eines neuartigen Hautpflegeansatzes aus Budapest.


Zusammen mit einem ungarischen Dermatologie-Labor, das zuweilen mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, entwickelten Margaret und Stephen Omorovicza diverse Produkte unter dem Forschungsleitsatz des Hydro Mineral Transference System, das die molekularen Heilstoffe der Mineralien geradewegs in die Hautschichten katapultiert und diese somit ideal versorgt. Dass die Produkte auch bei der heimischen Anwendung etwas ganz Besonderes sind, muss an dieser Stelle wohl kaum erwähnt werden. Die Inhalte aller Tiegel und Töpfe kommen gänzlich ohne synthetische Farb- und Duftstoffe aus und enthalten keine Silikone und Parabene, was sie auch für empfindliche Typen geeignet macht. Das hört sich im ersten Moment wohl alles ziemlich wunderbar an und schürte die Neugierde in meinem Skincareherzen natürlich enorm. Um es gleich vorweg zu nehmen: ich bin offiziell Fan! Ich habe alle Produkte bestens vertragen und genieße die Anwendung täglich wie ein kleines Spa-Ritual in einem der schönen ungarischen Bäder.

Mein Liebling der Range ist wohl der lagunenblaue Hydra Melting Cleanser*, der bestens als zweiter Step in meiner allabendlichen Double Cleansing Routine funktioniert. Die gelartige Konsistenz verwandelt sich beim Auftrag in ein Öl und emulgiert bei Wasserkontakt zu einem feinen Schaum, der auch die letzten Reste des Makeups zuverlässig entfernt. Malvenblütenextrakt und Kamille beruhigen sensible Haut und hinterlassen auch nach der Reinigung kein unangenehm spannendes Gefühl, was für mich ein riesen Pluspunkt ist. Die Haut fühlt sich optimal durchfeuchtet an und ist auf die nachfolgende Pflege bestens vorbereitet. Übrigens ist der Tiegel so groß (100ml), dass ich bei der sehr geringen benötigten Menge wohl noch ewig Freude daran haben werde.

Apropos Pflege: wie Ihr wisst, ist der Nuxe Rêve de Miel mein allerliebstes Lippenpflegeprodukt für die Nacht. Allerdings ist er mir tagsüber, gerade wenn ich Lippenstift trage, einen touch too much, weswegen ich seit einer gefühlten Ewigkeit auf der Suche nach einem adäquaten Day-Pendant bin. Das habe ich im Perfecting Lip Balm* wohl gefunden, denn der leicht minzige Balsam polstert trockene Lippen schön auf und bietet eine ideale Grundlage für Lippenstifte jeder Art. Sheabutter, Hyaluronsäure und Eukalyptusöl sorgen für langanhaltende Geschmeidigkeit und fühlen sich super soft an. Eine mittelgroße Überraschung war für mich definitiv die Complexion Perfector BB Cream*, die im Fläschen relativ dunkel anmutet, sich beim Auftrag dem eigenen Hautton aber total schön anpasst. Die silikonfreie Formulierung mit SPF20 verschmilzt nahezu nahtlos mit der Haut und wirkt absolut natürlich - alles was bleibt, ist ein herrlicher Glow. Den ganzen Tag über fühlt sich meine Haut prall und gesund an und dürstet selbst nach einem langen Bürotag nicht nach Unmengen an Feuchtigkeit, wie sie es sonst gerne mal tut. Ein wirklich gelungener Allrounder, der Pflege mit leichter Deckkraft vereint und der ideale Begleiter für alle lazy Girls verkörpert. Omorovicza ist meiner Meinung nach eine der schönsten auf dem Markt momentan verfügbaren Skincarebrands, die Innovation mit Luxus koppeln und wirklich sichtbare Effekte erzielen. An dieser Stelle möchte ich die Marke ganz besonders allen Mädels mit trockener Haut ans Herz legen, denn die wohltuenden Eigenschaften des Thermalwassers haben seit jeher so manche Diva beruhigt - darunter auch meine.

Donnerstag, 20. April 2017

La Dolce Vita Days


Ach Leute, was waren die paar Tage über Ostern am Gardasee schön! Viel frische Luft, reichlich Pizza und natürlich das Wasser bringen mich einfach immer runter und alles was bleibt, ist ein wunderbares Gefühl der inneren Zufriedenheit. Mag sich vielleicht etwas melodramatisch anhören, ist in Zeiten der Dauererreichbarkeit aber leider zur Seltenheit geworden und ab und an muss ich diesem Irrsinn (den ich ja eigentlich ziemlich mag) zumindest temporär entfliehen. Obwohl in Deutschland wieder der Winter eingebrochen ist, will ich meine erste zarte Frühlingsbräune so gut es geht bewahren und vertraue da  momentan auf ein paar Faves, die meinen Glücksglow unterstreichen! Seit ein paar Wochen darf ich einige Produkte der sagenumwobenen Charlotte Tilbury Range testen (dazu bald mehr) und verwende allmorgendlich die gehypte Magic Cream*. Die Textur ist super reichhaltig und verleiht ein tolles, pralles Hautgefühl. Ich stehe mega drauf und meine trockene Haut ebenfalls. Weil ich den soften Tan nicht mit einer pastösen Foundation verdecken will, ist der Glossier Skin Tint gerade wieder mein liebster Buddy - das Fläschen hat sich sowieso schon längst in meine Alltime-Fave Liste geschlichen und ich bin Franzi für dieses fantastische Mitbringsel bis heute sehr dankbar!

Eigentlich hält Lidschatten gerade wieder schwer Rückzug in meine Schminkroutine, im Alltag verlasse ich aber gerne mal ohne das Haus. Dafür packe ich dann etwas mehr von der Bobbi Brown Eye Opening Mascara drauf, die sich äußerst herrlich für kurze und störrische Wimpern eignet. Hält den ganzen Tag ohne zu verschmieren und verleiht ein schönes, sichtbares Volumen. Das Zoeva Strobe Gel* taucht hier nicht zum ersten Mal auf, ich bin seit der Lancierung einfach der denkbar größte Fan dieses Tiegels. Die gelartige Textur ist der Oberburner und wenn ein Highlighter ohne Glitzer auskommt, findet man mich sowieso an vorderster Front. Das Produkt lässt sich übrigens ganz easy mit der Flat Brush* auftragen, unschöne Ränder gehören damit der Vergangenheit an und ich benutze quasi keine anderen Pinsel mehr. In Sachen Lippenstift variiere ich gerade auch wieder etwas mehr, was wohl an der Frühlingslaune in mir liegen dürfte - der Lipcheat in Foxy Brown* von Charlotte Tilbury in einem kühlen Braunton ist aber so schön unkompliziert und hält den ganzen Tag bombenfest und matt auf den Lippen. Dazu meine liebste Sonnenbrille von Miu Miu und der Sommer könnte gerne kommen!


Dienstag, 11. April 2017

Riviera Feeling // Chanel Les Indispensables de L'Été Cruise Collection


Das relativ kalte Wetter heute in München kann mir mal so gar nichts anhaben, denn die Woche ist kurz und morgen Nacht geht es für mich zum Schwesternurlaub an den Gardasee. Ich freue mich so unheimlich auf ein paar Tage offline-Modus und viel Dolce Vita, denn das will in Italien natürlich zelebriert werden. Ich höre neben Zucchero leise die Stimmen von Zitroneneis, Büffelmozzarella und Pasta alla Genovese meinen Namen wispern und bin gespannt, ob unsere Airbnb-Unterkunft direkt am See in San Felice del Benaco genauso schön sein wird, wie es die Fotos vermuten lassen. Was in die Beautybag darf? Natürlich die Sommerkollektion* von Chanel!


Die erste zarte Bräune habe ich bereits vergangenes Wochenende in den Bergen einfangen können und die gilt es jetzt zu halten. Lucia Pica, Creative Makeup & Color Designerin bei Chanel, hat sich für die Les Indispensables de l'Été Cruise Collection 2017 von sommerlichen Landschaften, sanften Meerestönen und melancholischen Sonnenuntergängen inspirieren lassen. Pica lag es am Herzen, die besondere Atmosphäre einzufangen, in der wir im Sommer alle so gerne schweben. Mein Highlight ist definitiv der muschelähnlich melierte Bronzer, den es in insgesamt vier Nuancen gibt. Medium Light ist die hellste und zaubert mir momentan jeden Morgen ein bisschen Beachfeeling ins Gesicht. Der softe Lipcrayon in einem hellen Beigeton erinnert an die mondänen Badetage der Brigitte Bardot und gleitet ganz easy über die von Salzwasser und Sonne strapazierten Lippen - das Finish sieht herrlich gesund und prall aus! Und jedes Jahr aufs Neue packt mich im Sommer die Lust auf Koralle, denn dieser Farbton sieht meiner Meinung nach nur zu gebräunter Haut wirklich gut aus. Der Nagellack wird dann also für seinen Einsatz am Montagabend parat stehen und mir den Riviera-Look hoffentlich etwas erhalten. Die Cruise Collection ist ab dem 22. April 2017 im Handel erhältlich.

Montag, 10. April 2017

Positively Relaxed with Tranquini


Bayern und ich sind in ziemlich kurzer Zeit ziemlich gute Freunde geworden, das kann man schon so stehen lassen. Bereits Montagmorgen auf dem Weg ins Büro freue ich mich auf den Feierabend am Freitag (ok, wer nicht), nach dem es endlich wieder Richtung Berge geht. Das ist nämlich die ungefähr beste Sache an München - die umliegende Natur, die einen in Sekundenschnelle in ein Into the Wild-Fieber versetzen kann! Dieser Ausgleich von Arbeit und Entspannung, was der moderne Bürger wohl Work-Life-Balance nennen würde, gibt mir unheimlich viel Kraft für die Arbeitswoche und macht mich schon jetzt zu einem weitaus entspannteren Menschen. Ich kann solche kleinen Alltagsauszeiten wirklich nur jedem wärmstens empfehlen!


Allen voran ist natürlich einer meiner Lieblingsorte in Bayern: der Sylvensteinspeicher und alles, was dazu gehört - hier habe ich Euch ja bereits ganz ausführlich davon berichtet. Vergangenes Wochenende ging es wieder in die Natur für mich und dieses Mal hatte ich eine besondere Erfrischung für die Pausen zwischendurch dabei: Tranquini.
Ein Drink, der durch natürliche Inhaltsstoffe beim Runterkommen helfen und die Kreativität fördern soll. Und mal ehrlich, wer kennt es nicht, das nachmittägliche Tief? Ich greife dann meist zu einer Tasse Kaffee und Keksen, was per se wahrscheinlich nicht die gesündeste Alternative ist. Eine kurze Zeit habe ich tatsächlich versucht, meinen geliebten Cappuccino durch Tee zu ersetzen, was aber nur so semigut funktioniert hat. Da sind mir die erfrischenden Drinks von Tranquini schon lieber, die gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen (fruchtig, herb, mit grünem Tee oder ganz ohne Zusätze) und sind mit ordentlich Kohlensäure versetzt. Außerdem beruhigen Extrakte aus Baldrian und Kamille die Nerven und bringen gestresste Gemüter wieder runter.


Im Großen und Ganzen geht es bei Tranquini also darum, ohne chemische Stoffe zu mehr Gelassenheit und Kreativität zu kommen. Das Label befasst sich auf ganzheitlicher Ebene mit einem ausgewogenen Lifestyle, sodass man auch auf der Homepage regelmäßig Tipps und Tricks für die eigene Ausgeglichenheit findet. Ich finde die Idee hinter der Brand super sympathisch und kenne das Problem der Ausgebranntheit als kreativ arbeitende Person nur zu gut. Deswegen nehme ich diese Woche an der Positive Challenge auf Instagram teil und verrate Euch jeden Tag, was mich in stressigen Zeiten wieder runterbringt. Stay tuned! 


                                                           -In freundlicher Zusammenarbeit mit Tranquini, vielen Dank!-

Freitag, 7. April 2017

Natural Hair with // Kérastase Aura Botanica


In letzter Zeit gibt es in der Beautyindustrie vor allem einen Trend zu verzeichnen: Haarpflege mit nahezu ausschließlich natürlichen Inhaltsstoffen. Eine der für mich schönsten Lancierungen kommt von Kérastase: Aura Botanica*. Das Kampagnengesicht ist die wunderschöne Toni Garrn, die in meinen Augen als klassische und pure Schönheit nicht perfekter zu dieser Linie passen könnte. Ich habe mich einige Wochen durch die verschiedenen Produkte getestet und teile an dieser Stelle mein Fazit mit Euch:

Aura Botanica Bain Micellaire ist das Shampoo der Reihe und überrascht durch einen wunderbar leichten Duft, der mich ein wenig an würzigen Koriander erinnert, mag ich sehr! Die Textur ist relativ dick, weswegen man nur eine haselnussgroße Menge für das gesamte Haar benötigt. Nach dem Auswaschen fühlen sich meine Haare quietschsauber an und sind bereit für die Soin Fondamental Spülung, die dank der cremigen und reichhaltigen Formulierung auch sehr trockene und strapazierte Haare geschmeidig pflegt. Wenn ich etwas mehr Zeit habe, lasse ich das Produkt auch gerne mal als Kur einwirken. Der Star der Reihe ist meiner Meinung die Essence D'Éclat, eine Art Serum, das das Haar mit einer nahezu schwerelosen Konsistenz umhüllt und meine störrische Mähne im Handumdrehen bändigt. Kokosnuss- und Arganöl sorgen für ausreichend Feuchtigkeit und verleihen dem Haar sichtbar mehr Glanz, während gänzlich auf schädliche Inhaltsstoffe wie Silikone, Parabene und Sulfate verzichtet wird. Girls mit dickem und lockigem Haar werden es kennen: manchmal braucht es leider gerade diese vermeintlich bösen Ingredienzien, um ein wenig Ruhe auf den Schopf zu bringen und häufig wirken Naturkosmetikprodukte einfach nicht mal halb so gut. Aura Botanica hat mich aber auf ganzer Linie positiv überrascht und wird auch weiterhin ein gern gesehener Gast in meiner Dusche sein! Ein für mich wirklich sehr erfreuliches Ergebnis, denn wenn ich mal ehrlich bin: die meisten Ranges verherrlichen ihre angeblichen Effekte dann doch stark und was bleibt ist Ernüchterung. Bei Kérastase bleibt aber lediglich ein tolles Haargefühl zurück.