Dienstag, 17. Januar 2017

Shadow Play // HIRO Space Balm

Wir erinnern uns alle an Zeiten, zu denen Beautyblogs größtenteils aus Einzelreviews gehypter Produkte bestanden - ich habe es geliebt und irgendwann festgestellt, dass es die täglich eintreffende Masse auf meinem Schreibtisch schlichtweg nicht zulässt. Es gibt so viele großartige Lancierungen da draußen (und das auch jeden Monat), dass man unmöglich allen gerecht werden kann. Einige schaffen es in Favoritenlisten, andere immerhin auf Flatlays bei Instagram. Und dann gibt es da halt noch die Superheroes, die regelmäßig nachgekauft werden und das daily life am Schminktisch ein Stückchen besser, weil einfacher machen.
 
In diese Kategorie fällt der Spacebalm* von HIRO. Eigentlich dachte ich ja, dass ich mit dem Instant Concealer von Clarins meinen unangefochtenen Afterparty-King für die geschundene Augenpartie gefunden hätte. Im Zuge meiner immer größer werdenden Greenbeauty-Leidenschaft habe ich mich dann aber durch diverse Organiclabels geforstet und bin bei HIRO hängen geblieben. Ich habe Euch unter anderem schon an dieser Stelle vom kleinen Tiegelwunder berichtet und ich bin nach wie vor Feuer und Flamme. Die super cremige Konsistenz ist allzeit einsatzbereit und muss nicht erst zwischen den Fingern aufgewärmt werden - was mich bei anderen Produkten nämlich in der Hektik manchmal kirre macht. Obwohl es sich hier um einen hundertprozentigen Allrounder handelt, verwende ich den Spacebalm eigentlich nur unter den Augen, da tut er seinen Job nämlich mehr als genial. Selbst hartnäckigste Augenschatten verschwinden unter einer Schicht und das den ganzen Tag! Außerdem lässt er sich als Eyeshadowprimer und Foundationersatz einsetzen. Das für mich Wichtigste zum Schluss: die Textur setzt sich nicht an trockenen Stellen ab und für knapp 25€ bekommt man hier geballte Beautypower und gutes Gewissen im gespiegelten Tiegel on top geliefert.
Gehts eigentlich besser? Nope.
 
Bei Amazingy gibt es sechs Nuancen, meine ist die 08 Talleah (ein neutrales Beige).

Samstag, 7. Januar 2017

Hair like a Star // Iles Formula


Kaum zu glauben, aber wahr: jetzt schreiben wir tatsächlich das Jahr 2017 und ich wünsche Euch nur das Allerbeste für die kommenden Monate! Vor einem Jahr um diese Zeit habe ich gerade mein Praktikum bei der ELLE begonnen und München in mein Herz geschlossen, was mittlerweile glücklicherweise zu meiner zweiten Heimat geworden ist und ich könnte glücklicher nicht sein. 2016 war nicht das leichteste Jahr in der Agenda und so setze ich alle Hoffnung in 2017 (denn die Siebzehn ist schließlich meine Lieblingszahl), obwohl ich das eigentlich albern finde. Ich habe mich nach und nach von vielen Altlasten befreit und fühle mich irgendwie ein Stückchen "angekommener", was auch immer das in meinem Alter heißen mag. In diesem Jahr möchte ich meinem Blog wieder oberste Priorität schenken, denn der kam 2016 wegen viel persönlichem Kram oft zu kurz. Einige Änderungen im Hintergrund laufen bereits auf Hochtouren und Ihr dürft Euch auf viel neuen Beauty-Input freuen - I am so ready for it!
 
Beginnen möchte ich gleich mit einem meiner absoluten Highlights: Iles Formula. Die Haarpflege rund um Stylistin Wendy Iles lieben auch die Stars und Ihr wisst, dass das Thema Haare nicht unbedingt zu meinen liebsten gehört. Meine Naturlocken sind nach wie vor störrisch und trocken und eigentlich besteht die einzig akzeptable Lösung im Hochbinden. Bis Iles Formula kam, denn die Serie ist wirklich der reinste Oberknaller. Probensachets landen bei mir in der Regel in einem großen Korb, der selten Beachtung findet, hier habe ich allerdings mal eine Ausnahme gemacht und wurde nicht enttäuscht. Shampoo und Conditioner fühlen sich extrem reichhaltig an, beschweren die Haare aber nicht. Im Gegenteil: nachdem ich eine kleine (!) Portion des Haute Performance Finishing Serums, das übrigens unwiderstehlich gut nach weißen Blüten duftet, in den Längen verteilt habe, föhne ich meine Haare über die Bürste glatt und freue mich danach über eine Mähne wie vom Friseur. Mädels, die (zu) viele Haare haben, werden das Problem kennen: Volumen über Volumen, aber keine Griffigkeit in Sicht. Das mag für andere vielleicht wie ein Traum klingen, sieht in der Realität aber oft nach explodiertem Pudel aus. Die drei Produkte in Kombi funktionieren für mich perfekt und schenken meinem Glätteisen zumindest ein wenig Entlastung - für mich ist diese Serie absolut jeden Cent wert!

Samstag, 17. Dezember 2016

Christmas Gift Guide 2016

Weihnachten rückt immer näher und es ist wie jedes Jahr: ich habe noch immer keine Geschenke. Ich bewundere alle, die bereits Mitte Dezember alles zusammen haben und den kommenden Feiertagen ganz entspannt entgegen sehen können - bei mir hat das noch nie funktioniert. 2013 erlebte ich den Supergau, da war ich so clever und wollte alle Geschenke in einem Laden kaufen, was theoretisch auch geklappt hätte. Nur das EC-Gerät hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht, als wegen zu vielen Kartenzahlungen plötzlich alle Geräte in der Stadt ausfielen und ich gänzlich ohne Geschenke dastand. Eigentlich hätte ich daraus lernen sollen, aber aufschieben war leider schon immer voll mein Ding. Nichtsdestotrotz gibt es auch dieses Jahr ein paar schöne Kleinigkeiten, über die sich meine Liebsten freuen dürfen!

Meine Mama zum Beispiel wird mit einer klassischen Uhr von Skagen belohnt, die das ganze Jahr über zu ihrer schlichten Garderobe passt und über die sie sich ganz bestimmt sehr freuen wird! Schwester, Freundin und Cousine bekommen, wie sollte es auch anders sein, jeweils ein hübsches Beautygoodie. Den Elie Saab-Duft aus der Essence-Reihe behalte ich aber selbst, der gefällt mir wahnsinnig gut und schmiegt sich so herrlich an.  Und auch das Skagen-Armband werde ich an mich selbst verschenken, auch wenn es mir meine Schwester das ein oder andere Mal sicher stibitzen wird. Dafür darf sie sich über das tolle La Mer-Makeup freuen, das grandios hält. Und die neue Handcreme von &other Stories landet bei meiner Cousine unterm Weihnachtsbaum, obwohl ich mich nur schwer trennen kann. Insgesamt ist dieses Jahr ein bisschen less is more angesagt, denn ich will qualitativ hochwertige Stücke verschenken, an denen man lange Freude hat!


Mittwoch, 30. November 2016

Winter Skin // Sensilis Hydra Glacier Gel Cream


Kaum zu glauben, aber wahr: wir schreiben fast Dezember. Was für mich im Umkehrschluss heißt, dass endlich wieder die schönste Zeit des Jahres begonnen hat! Pünktlich zur neuen Woche herrschen in München eisige Temperaturen und ich könnte glücklicher kaum sein. Sich sonntags auf dem Weihnachtsmarkt leicht bibbernd an einer heißen Tasse Feuerzangenbowle festzuhalten, das ist genau mein Ding. Aber dass ich durch und durch Winterkind bin, wisst Ihr ja längst. Nur eine mag Schnee und Eis leider so gar nicht - meine Haut. Sinkt die Gradzahl länger als eine Woche am Stück unter Null, werde ich mit trockenen Stellen und juckenden Partien bestraft. Deswegen lautet meine Devise seit Jahren "Vorsorge ist besser als Nachsorge".  Bereits im Spätsommer traf der schöne Tiegel mit dem verheißungsvollen Namen Hydra Glacier Hydrating Gel Cream* von Sensilis bei mir ein und während mein Körper noch Strandfeeling und Sonne satt genoss, war mein Kopf schon Feuer und Flamme für den Praxistext danach. Obwohl ich zu sehr trockener Haut neige, nervt mich eines an Produkten dieser Art immer wieder - die schwere Konsistenz, die sich wie ein dicker Film über sämtliche Poren legt. 
Da stehe ich leider so gar nicht drauf, an einem ordentlichen Feuchtigkeitsboost komme ich aber trotzdem nicht vorbei. Die Glacier Gel Cream fühlt sich viel mehr wie ein leichtes Fluid an und zieht super fix ein. Perfekt für die winterliche Grundlage unter Makeup und co. und von der Wirkung merke ich den ganzen Tag etwas. Karitébutter, Kamille und Aloe Vera sorgen für ein angenehmes Hautgefühl und pflegen trockene Stellen wieder schön geschmeidig. Eine super Alternative für alle Mädels, die keine heavy Texturen mögen und trotzdem einen starken Partner im Winter-Skincareregiment benötigen. Die Cremes gibt es übrigens auch noch in der Rich- und Melt-Variante.

Dienstag, 22. November 2016

Scandinavian Minimalism with SKAGEN Denmark


Dass ich eher kein Freund von großartigen Farbspielen bin und meine Augen stattdessen lieber im ruhigen Minimalismus bade, das dürfte hier längst kein Geheimnis mehr sein. Und dass die Skandinavier quasi den Begriff des simplen Chics perfektioniert haben, dürfte sich dank Instagram und co. mittlerweile auch bis in die hintersten Ecken rumgesprochen haben. Für die anstehende Weihnachtssaison habe ich mich mit ein paar sympathischen Dänen zusammengetan: dem Schmuck- und Lederlabel Skagen. Auch hier bestimmen klare Designs, gedeckte Töne und hochwertige Materialien die Produktpalette. Ich habe mich für ein Schmuckset in Roségold, bestehend aus Armband*, Kette* und Uhr Anita (natürlich!) , und für eine ganz simple Umhängetasche im Céline-Look entschieden, die Mikkeline Mini Satchel*. Ich liebe zeitlose Klassiker und Stücke, die man problemlos kombinieren kann.



Bei Skagen gibt es viele schöne Einzelteile, die durch ihre Qualität jedes Outfit aufwerten - und das zu einem bezahlbaren Preis. Gerade die unkomplizierte Umhängetasche hat es mir angetan. Sie hat die perfekte Größe, mein Geldbeutel passt genau rein (und der ist groß) plus Schlüssel, Handy und Lipbalm, mehr brauche ich gar nicht. Das Schmuckset finde ich gerade zusammen getragen besonders schön (stay tuned!) und dabei habe ich mal wieder festgestellt, wie gut Roségold eigentlich meinem blassen Teint schmeichelt. Meine Liebe zu Minimalismus ist gerade wieder neu entfacht, weswegen ich super glücklich bin, dass wir zusammen mit Skagen noch ein paar schöne Beiträge für die Weihnachtszeit geplant haben. Ich freue mich schon sehr, Euch ganz bald mehr von dieser schönen Nordlicht-Kollaboration zeigen zu können! To be continued...


-In freundlicher Zusammenarbeit mit Skagen. Vielen Dank!-