Donnerstag, 18. September 2014

Time Out // L'Occitane Aromachologie Relaxing Massage Body Oil


Mein Leben überschlägt sich gerade und trotz aktuer Stresssituationen genieße ich die Neuerungen und wachse mit jeder Erfahrung. Nur meiner Haut will all das nicht so recht gefallen und so meldet sie sich mit nervösen Rötungen und kleinen Unreinheiten zu Wort. Beautyrituale sind mir heilig und meist gelingt es mir auch täglich, die nötige Zeit dafür hervorzubringen. Doch die seltenen Fälle, in denen ich nach Hause komme und einfach nur noch ins Bett fallen und schlafen möchte, häufen sich gerade und meine Haut muss zurückstecken. Das sieht man ihr auch an und ich muss diesen Zustand so schnell wie möglich wieder beenden. So lange das noch ein Ding der Unmöglichkeit ist, hülle ich meinen Körper nach der abendlichen Dusche wenigstens in einen wohltuenden Ölschleier, den ich sehr genieße.
Gerade kann ich mir diese Phase ohne das L'Occitane Relaxing Massage Body Oil nicht mehr vorstellen, denn das wertvolle Süßmandelöl aus der Provence garantiert einen erholsamen Schlaf und beschert eine samtweiche Babyhaut. Ich trockne mich gar nicht gründlich ab, lediglich ein sanftes Tupfen genügt schon, bevor ich die reichhaltige Textur in kreisenden Bewegungen auftrage. Den Trick mit der noch sehr feuchten Haut habe ich irgendwann mal einer Spa-Angestellten entlockt, die darauf schwört und mir bestätigt hat, dass die Feuchtigkeit so länger in der Hautbarriere gehalten werden kann. Nach dieser kleinen Auszeit hülle ich mich am liebsten in mein frisch gemachtes Bett und lese ein gutes Buch (gerade: Die Geschichte von Blue von Solomonica de Winter).
Und hey, kleine Wellness-Einheiten sollte sich zwischendurch jeder einmal gönnen!

-such a wonderful oil for relaxed moments-

Mittwoch, 17. September 2014

Keiko Mecheri // Bois Satin


Es gibt sie, die paar Düfte unter tausend anderen, die so voller Emotionen stecken. Dass Bois Satin der Japanerin Keiko Mecheri ein solches Exemplar ist, wusste ich bereits vor unserm ersten Aufeinandertreffen, denn das folgende Zitat hatte sich völlig in meinen Kopf eingebrannt: "Bois Satin ist kein Duft, es ist viel mehr eine Attitude. Genau so muss eine Frau in intimen Momenten riechen." Diese Momente erlebt wohl jeder von uns ganz individuell und ich finde es nach wie vor ein wenig schwierig, diese Erlebnisse in einem Parfum zu pauschalisieren. Da stellen sich mir automatisch Fragen wie: wie riechen intime Momente? Was ist überhaupt intim? Und will man währenddessen wirklich spezifisch nach etwas duften? Aber weil ich für mich schon vor geraumer Zeit beschlossen habe, niemals voreingenommen oder gar negativ einem neuen Duft gegenüberzutreten, gab ich dieser Kreation in einem stillen Augenblick die Chance, seine Extravaganz, ja seine Attitüde, unter Beweis zu stellen. Die Worte hallten noch subtil in meinen Ohren, die Augen waren längst geschlossen. Denn Düfte erlebt man, sie sind nicht immer greifbar oder für jeden verständlich, doch beinahe immer wahrnehmbar. Wichtig ist nur, dass man bereit ist, sich darauf einzulassen. Egal wie die finale Kritik nun ausfallen mag. Der Spritzer auf meinem linken Handgelenk ist schön und gut aber irgendwie so obligatorisch und das war der falsche Ansatzpunkt bei diesem Kunstwerk. Also öffnete ich mein Haar und lies den sanften Sprühnebel sachte Platz nehmen. Hinterm Ohr oder im Nacken wäre sicher auch eine willkommene Alternative gewesen, doch fürs Erste schien mir dieser Ort recht standesgemäß.

In virtuellen Duftreviews ist die Rede von einem unwiderstehlich femininen und samtigem Parfum, das die edle Aura der Vanille als seinen Fokus auserkoren hat. Vanille und ich, das geht selten gut. Oft drohen mir Kopfschmerzen ob der Süße der beliebten Essenz, ich ertrage sie (leider) nur in ihrer hochwertigsten Ausführung. Und bis heute staune ich darüber, dass ich keine klassische Vanille herausriechen kann. Es ist ein warmer Schleier, dabei niemals pudrig, der sich wie eine Lieblings-Cashmeredecke um mich hüllt. Dieser Nebel ist keinesfalls erdrückend, ich fühle mich eher geborgen und ein wenig oh là là. Diesen Effekt habe ich in der Kopfnote Safran und Mandarine zu verdanken, die die Schwere der Vanille bremsen. Die Herznote aus Rose, Wildleder und Jasmin kommt bei mir nur schwach zur Geltung, ledigilich die Ledernuancen sind gut wahrnehmbar und das ist bekanntlich sowieso voll mein Ding. In der Basisnote bleiben Patchouli und Ambra, die ich bis zur nächsten Dusche deutlich wahrnehme. Doch eigentlich, und das ist wirklich erstaunlich, ist und bleibt Bois Satin ein Rätsel für mich. Manches redet man sich ein und ich weiß nicht, ob obiges Zitat bloß zu tief in meinem Kopf festsitzt, aber die Japanerin lässt mich durch ihre einzigartige Komposition wirklich anders fühlen. Diese dekadente Transparenz, die niemals in einer Affektiertheit endet, ist sowas von angenehm, dass es mir fast paradox erscheint. Bois Satin ist ein orientalischer Duft, eher schwer und solche Wässerchen rauben mir nicht selten die Luft zum Atmen. Vielleicht ist es die japanische Geradlinigkeit, die diese opulente Mischung so wundervoll macht, vielleicht sind es aber auch Fantasien, die der schwarze Flakon in mir auslöst und nach denen ich mich sehne. Es ist kein Duft, den ich jeden Tag tragen möchte. Aber es ist ein Duft, nach dem ich in intimen Momenten riechen will.

-I had a date with the mysterious Bois Satin by Keiko Mecheri-

Dienstag, 2. September 2014

Beauty-Talk with // Hanna Schumi from Foxycheeks


Dass die Super-Österreicherin und Autorin des Beautyblogs Foxycheeks Hanna bei meiner Beauty-Talk Runde dabei ist, freut mich ganz besonders. Natürlich freue ich mich über alle Damen (und Herren), die sich die Zeit nehmen und mir geduldig Rede und Antwort stehen. Aber Frau Schumi ist schuld an meinem Beautyfieber und steckt mich auch heute noch regelmäßig mit ihrer Euphorie für die verschiedensten Pflegeprodukte an! Gehaltvolle Texte, wunderbar mädchenhafte Bilder und eine Sprache, die einfach nur mitreißt (mal ganz abgesehen von dem herrlichen Fuchs-Lächeln). Gerade ist sie bei Niche Beauty tätig und kann uns quasi aus erster Reihe mit den besten News aus der Szene versorgen (und ich verspüre mal wieder den Drang, ihr Badezimmer auszurauben). Was Frau Schumi privat liebt, verrät sie uns heute in einer neuen Runde Beauty-Talk!

1. Liebe Hanna, verrate uns Deine ultimativen Top 5, egal ob Pflege oder dekorative Kosmetik!

Liebe Siska, ich habe es versucht, aber es ist einfach unmöglich. Deshalb gibt es nun meine Top 5 Gesichtspflege, meine 5 dekorativen Lieblinge und 5 Favourites für Körper und Haar:

Top 5 Gesichtspflege

1. Sampar / Daily Dose Cleanser
Einer der besten Cleanser ever.

2. Sunday Riley / Good Genes
Teuer und verdamm gut mit unschlagbarem Sofort-Effekt.

3. Dermalogica / Dily Microfoliant
Sanftes Enzympeeling für reine und samtig-weiche Haut.

4. Bioderma / Sensibio H2O
Sanftes Abschminken à la Emanuelle Alt.

5. Clinique / Clearing Gel
SOS-Produkt gegen Pickel und unreine Haut, das wirklich hilft.


Top 5 dekorative Kosmetik

1. Dior / Forever Foundation
Nicht zu deckend, nicht zu sheer und dabei so natürlich.

2. Chanel / Rouge Allure Velvet No. 37 L'Exuberérante
Meine Powefarbe, die den ganzen Tag hält.

3. Urban Decay / Primer Potion
Lässt Lidschatten und Eyeliner einen ganzen Abend da, wo sie hingehören: auf dem Augenlid.

4. OPI / Nagellack Koala Berry
Miranda Kerrs Lieblingsfarbe geht IMMER!

5. Giorgio Armani / Black Extasy Mascara
Die beste Mascara, die ich je getestet habe. Kommt im September endlich auf den Markt.


Top 5 Body & Hair

1. Sunday Riley / Disrobe Bodylotion
Himmlische Lotion, die mich dazu gebracht hat, mich jeden Tag einzucremen.

2. Klorane / Dry Shampoo
Nicht nur toll als schnelle Auffrischung - bringt auch Volumen und Stand ins Haar.

3. Margaret Dabbs / Intense Foot Lotion
Babyweiche Füße! Versprochen.

4. Kevin Murphy / Easy Rider
Bringt Form in meine Naturlocken und bündelt das Haar. So gut!

5. Margaret Dabbs / Foot Scrub
Das beste Fußpeeling der Welt. Danach erkennt man seine Füßchen nicht wieder!



2. Dein absoluter Geheimtipp, den es zu verbreiten gilt?

Nägel mit Eden von Fresh Therapies ablackieren! Er löst mit natürlichen Inhaltsstoffen jeglichen Lack schonend ab und pflegt dabei gleichzeitig Nagel und Nagelhaut. Nach dem Ablackieren sehen die Finger unheimlich gepflegt aus! Bekommt auch Glitzerlack toll ab, wofür ich dieses Produkt noch mehr liebe. Gibt es in Deutschland via Amazingy zu bestellen.

3. Vor welchen Flops kannst Du uns bewahren?

Vor Gesichtspflege gegen Pickel, sie machen die Sache nur noch schlimmer und trocknen die Haut aus, was gerade bei Erwachsenenhaut und Pickel um die 30 kein gewollter Effekt ist. Lieber auf effektive und wirksame Inhaltsstoffe (Salicylsäure, Glycolsäure) und gute Produkte (Lehmmasken, Enzym- und Fruchtsäurepeelings, wenn die Haut das verträgt) setzen, die übrigens jedem Hauttyp einen Kick verleihen werden.

Vor den günstigen Alternativen zu den Nagellack-Entferner-Töpfchen. Auch wenn sich der Griff zu einem Dupe oft lohnt, ist es hier rausgeschmissenes Geld. Sephora und Bourjois sind nicht nur die Klassiker, sondern momentan (wer weiß, was noch kommt!) auch die mit der effektivsten Wirkung beim Ablackieren.

Und vor Wipes - auf deutsch: Make-Up-Entferner-Tücher. Sie reichen als Reinigung alleine nicht und werden die Poren niemals so sauber kriegen, wie eine Reinigung mit einem Gel oder sogar eine Double-Cleansing Reinigung mit Öl und Gel. Sie sind in der Not (Festival, eine Nacht spontan irgendwo übernachtet) noch besser als mit Make-Up ins Bett zu gehen, wer aber seine Poren nicht vergrößern will und tolle reine Haut haben möchte, sollte sich für die tägliche Routine von den Tüchern verabschieden.

4. Verrate uns Deine Lieblingslabels!

Pflege: Sunday Riley, Sampar, Verso Skincare, Antipodes, Rodial, Melvita, Grown Alchemist
Dekorativ: Chanel, Kjaer Weis, Tom Ford, by Terry, Ilia, Armani, Dior, Eyeko
Nägel: Uslu Airlines, NCLA, Butter London, Kure Bazaar, Treat Collection
Düfte: Etro, Profumum Roma, Roads, Valentino, Maison Martin Margiela

5. Und finally - was hast Du beautytechnisch nach jahrelanger Erfahrung gelernt?

Ich habe viel über Inhaltsstoffe gelernt. Mineralöl meide ich komplett und achte immer mehr auf das, was auf die Haut kommt. Weiters habe ich Enzympeelings und Fruchtsäure für mich entdeckt und merke, wie gut das meiner trägen Haut tut. Danach: Sonnenschutz nicht vergessen!

-talked with Hanna from Foxycheeks about her favourite beauty stuff-

Donnerstag, 28. August 2014

May I Introduce // Sunday Riley


An einem Beautylabel kam man dieses Jahr nur schwerlich vorbei - Sunday Riley. Wenn die liebe Hanna und Miss Eldrigde gleichzeitig von einem Produkt schwärmen, dann kann es sich eigentlich nur noch um einen Volltreffer handeln. Ich muss zugeben, bis dato war ich nie ein Verfechter von Primern. Ich habe mit meiner trockenen Haut genug zu kämpfen und will sie in guten Zeiten und Umständen nicht unnötig belasten. Die viel gehypte Smashbox-Variante war ganz ok, aber auch nichts, auf was ich nie wieder verzichten könnte. Deswegen reizte mich auch der Sunday Riley Effortless Breathable Tinted Primer nicht übermäßig, doch die Lobgesänge wollten nicht mehr verstummen. Vor einiger Zeit kam ein kleines Paket von Niche Beauty an, darin enthalten waren das besagte Hypeprodukt und eine Modern Lip Color in der Farbe Mona Lisa.  Als ich mir die Textur des Primers das erste Mal genauer ansah, staunte ich nicht schlecht. Denn eigentlich kommt sie an eine herkömmliche Foundation recht nah ran und genau das macht das Produkt so wunderbar. Besonders wenn es einfach nur wieder ratzfatz gehen muss, leistet das Zaubermittel hervorragende Dienste, denn es funktioniert auch bestens solo und gleicht kleine Unebenheiten und Rötungen im Handumdrehen aus. Danach noch ein wenig Bronzer oder Rouge und der Tag ist gerettet. Und weil die Hauptaufgabe eines Primers nun mal darin besteht das Make-Up länger haltbar zu machen, musste ich auch hier das Talent des Fläschens auf Herz und Nieren prüfen. Und zum ersten Mal in meinem Leben will ich mir stressige und lange Tage nicht mehr ohne einen Primer vorstellen! Selbst wenn ich nach einem anstrengenden zwölfstündigen Büro-Marathon völlig erschöpft meine Wohnung aufschließe und in den Spiegel schaue, sitzt noch alles an seinem vorgesehenen Platz. Auch Blush und Highlighter sind nicht ineinander verschwommen und deutlich voneinander zu unterscheiden. I can't believe it und um ehrlich zu sein, verstehe ich nur allzu gut wieso es sich hierbei um einen Catwalk-Liebling handelt. Absolute Kaufempfehlung und mit der Größe müsste ich wohl eine halbe Ewigkeit auskommen. Der zarte apricotfarbene Lippenstift funktioniert eigentlich viel mehr als Balm und hinterlässt (leider) nur einen subtilen Farbschleier.  Ich finde die Nuance aber so wunderschön, dass ich durch einen guten Concealer, den ich vorher auf die Lippen auftrage, einfach das absolute Maximum aus ihr heraushole. Hier hilft layern ausnahmsweise tatsächlich und mein Teint sieht sofort frischer aus. Das Packaging ist etwas für Sammler und Ästheten, ich freue mich beim Anblick dieses Stückes immer ganz besonders. Im Laufe des Tages ziehe ich den Lippenstift oft nach und das klappt dank der sheeren Formulierung auch ganz prima!

-deeply in love with the Effortles Breathable Tinted Primer by Sunday Riley-

Mittwoch, 27. August 2014

Inspiration // Pink Coat


via Inattendu

Ich laufe ungefähr jeden zweiten Tag bei &other Stories vorbei und sehe all die hübschen Herbstteile in zarten Pastelltönen. Was ich mir für dieses Jahr wünsche? Einen clean geschnittenen Mantel aus Wolle in der Mädchenfarbe Rosa. Hätte ich niemals gedacht, denn ich besitze tatsächlich kein einziges Kleidungsstück in dieser Nuance und setze während der kalten Tage eigentlich lieber auf Tannengrün und Konsorten. Doch gerade in Kombination mit einer coolen Ledertasche in Schwarz und klassisch roten Nägeln finde ich den Style einfach nur traumhaft. Öfter mal was Neues. 

-thinking of pink coats-