Donnerstag, 21. September 2017

Backpulver in a Bottle // Bioré


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Es ist ja längst kein Geheimnis mehr, dass ich ein waschechter Skincarejunkie bin und jede fancy Innovation, die der Kosmetikmarkt in regelmäßigen Abständen ausspuckt, auf Herz und Nieren testen muss. Da halte ich es ganz mit Emily Weiss‘ Credo Skin Is In – denn eine schöne Haut braucht auch selten Tonnen an Make-Up. Produkte werden zuhauf lanciert und nicht selten übersäht es mir in tornadoähnlichen Anflügen den Schreibtisch mit vermeintlich neuen Tiegeln und Tuben. Diesen Umstand liebe ich sehr, noch spannender wird es allerdings, wenn gleich eine gänzlich neue Brand auf dem deutschen Markt eingeführt wird!



Bioré ist in Amerika und anderen Teilen Europas längst Kult unter den Beautyliebhabern, wahrscheinlich nicht zuletzt wegen des verheißungsvollen Leitspruchs Free your pores! Mit Unreinheiten haben leider nicht nur Teens zu kämpfen und auch ich, die eigentlich mit reiner haut gesegnet ist, hat an gewissen Tagen im Monat und nach dem ein oder anderen Drink zu viel mit unschönen Besuchern zu kämpfen. Die Produktrange von Bioré bietet passende Helfer im Kampf gegen Unreinheiten, dabei fokussieren sich die Inhaltsstoffe auf Aktivkohle und Backpulver. Schwarze Masken, Gele und Cremes lösten bereits vor einigen Monaten den vielleicht krassesten Hype des Jahres aus, aber Backpulver? Richtig gelesen. Weg aus dem hinteren Regal der Küche und rein in die heimische Wellnessoase! Ich habe mich der Backpulver-Serie von Bioré angenommen und das Waschgel*, den Klassiker, das Backpulver-Puderpeeling* und die Clear Up-Stripes* (gehören nicht zur Serie) ausgiebig getestet.



Die Produkte im Überblick



Der Klassiker  - Bioré Backpulver Puderpeeling

Wem die Sache mit dem Backpulver erst einmal ein bisschen abstrakt erscheint, dem helfe ich gerne auf die Sprünge. Könnt ihr euch noch an den Hype um das Daily Microfoliant von Dermalogica erinnern? Irgendwann vor ein paar Jahren war es in keiner Routine beautyaffiner Girls wegzudenken. Die Version von Bioré funktioniert ganz ähnlich, das mikrofeine Pulver wird bei Wasserkontakt aktiviert und entfernt abgestorbene Hautschüppchen ganz sanft und effektiv, egal ob bei trockener oder fettiger Mischhaut. Wenig Wasser sorgt für einen stärkeren Effekt, viel Wasser entfernt die ungeliebten Schüppchen auf die sanfte Tour. Da ich persönlich zu trockener Haut neige, bin ich bei tiefenreinigenden Produkten oft vorsichtig, denn nicht selten sind sie einfach zu aggressiv. Das Backpulver allerdings entwickelt sich zu einem seidigen Schaum, der unfassbar gut riecht (!) und die Haut ultrazart und geschmeidig macht. Bei empfindlichen Hauttypen würde ich das Produkt 2-3x die Woche anwenden, ich greife jeden zweiten Tag dazu und bin mit dem Ergebnis sehr happy.
Definitiv mein Star der Range!



Der Easyrider - Bioré Waschgel

Das ölfreie und hypoallergene Waschgel ist für die tägliche Reinigung geeignet und entfernt Schmutz, tote Hautzellen und sogar Make-Up gründlich, sodass neue Unreinheiten erst gar keine Chance mehr haben. Die milde Formulierung brennt nicht in den Augen und lässt sich nach dem Auftrag im Handumdrehen wieder abwaschen - denn nichts ist schlimmer, als ein klebriges Produkt, das nur schwerlich wieder zu entfernen ist.









Der Spezialhelfer - Bioré Clear Up-Stripes

Wer kennt es nicht, die ungeliebten Hügel und Mitesser im Bereich der T-Zone. Meist können auch Produkte wie Cremes und Waschgele nicht wirklich etwas dagegen ausrichten, doch zum Glück gibt es Abhilfe. Die ultradünnen Stripes werden einfach auf die Stelle aufgeklebt (kommen in 2 unterschiedlichen Passformen) und müssen 10 Minuten einwirken. Die magnetische C-Bond Technologie zieht aufgrund ihrer kationischen Ladung Mitesser und Verunreinigungen aus der Haut und hinterlässt schon nach der ersten Anwendung ein reineres Hautbild. Gerade um den Nasenbereich habe ich hin und wieder mit Mitessern zu kämpfen, die ich dank der kleinen Stripes langsam aber sicher und hoffentlich auf Dauer kille!




Bioré ist eine tolle Drogeriemarke, die sich auf effektive Reinigung und den Kampf gegen Unreinheiten spezialisiert hat. Wer nicht gleich ein halbes Vermögen für teure Parfümerieprodukte ausgeben kann oder mag, sollte sich das starke Trio unbedingt mal ansehen. Denn selbst mir als jemand mit trockener Haut tun sie mehr als gut!


-In freundlicher Zusammenarbeit mit Bioré, vielen Dank!-

Mittwoch, 20. September 2017

Skin Is In // Lightweight Formulas


Diesen Post hatte ich bereits letzte Woche geplant - als ich noch nicht mit verschleppter Grippe und Bronchitis im Bett lag. Ich möchte gar nicht jammern, aber Ihr kennt das: Krankheits-Haut. Alles andere als rein und strahlend, was eigentlich die Grundvoraussetzung für die folgenden Produktempfehlungen sein sollte. Denn wer hier schon länger mitliest, weiß um meine Affinität für leichte Texturen mit minimaler Deckkraft. Ich persönlich finde nichts schlimmer als Foundations, die Assoziationen zu kalkhaltiger Theaterschminke wecken und vom Tragekomfort will ich gar nicht erst anfangen. Bereit für die ultimativen easy peasy Allrounder?


Top 6



Noch ganz neu in der Beautybag, aber schon jetzt ein großer Liebling. Ihr wisst, wie sehr ich die parfumfreien Produkte von Clinique schätze und die frisch gelaunchte Foundation rüttelt nicht an meiner Liebe. Die Textur ist herrlich leicht, spendet trotzdem genügend Feuchtigkeit und bringt den Teint dank mikrofeiner Perlmuttpartikel zum Strahlen. Außerdem sind online 26 (!) Nuancen erhältlich, sodass für jeden Unterton gesorgt sein dürfte.

Ach die lieben Koreaner. Wenn es auf dieser Welt irgendwo die besten Teintprodukte geben kann, dann ja wohl in Asien. Die reichhaltige Konsistenz verleiht ein richtig pralles Hautbild und ist eher für alle Girls mit trockener Haut geeignet. Die Creme passt sich dem eigenen Hautton an und hinterlässt ein Finish wie frisch nach der Sheetmask.

Die neueste Linie aus dem japanischen Haus hat sich fest auf die Bedürfnisse der Millenials spezialisiert (dazu bald mehr). Eines der Starprodukte ist der tönende Moisturizer, der den Hautton optimiert (und wirklich jeden) und dank Karottenextrakt so richtig viel Feuchtigkeit spendet. 2 in 1, so mag ich das.

DER Klassiker schlechthin und in vielen Beautybags internationaler Visagisten nicht wegzudenken. Ich habe die Tube wieder für mich entdeckt und liebe das federleichte Finish des Moisturizers. Wirkt ausgleichend und bietet gleichzeitig die ideale Base für Rouge und Blush, ganz ohne Abpudern.

Nude by Nature - Flawless Liquid Foundation*
Ebenfalls ziemlich neu, gleicht die ölfreie Formulierung den Hautton aus und legt sich wie eine zweite Haut auf das Gesicht. Finde ich vor allem an wärmeren und stressigen Tagen ideal, weil sie nicht anfängt zu glänzen und nahtlos an Ort und Stelle bleibt.

Als diese Creme Anfang 2015 gelauncht wurde, war ich sofort Feuer und Flamme. 150€ sind für einen Beautytiegel bestimmt kein Schnäppchen und trotzdem habe ich sie mir nachgekauft. Armani bietet für mich die vielleicht besten Foundations auf dem Markt an, denn der Teint wirkt immer so hammermäßig perfektioniert, dass ich jedes Mal aufs Neue baff bin. Ein ultimativer Luxus, der sich für echte Nerds aber definitiv lohnt.


Sonntag, 17. September 2017

A French Classy // Nuxe Instinctive Beauty

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Es gibt Kooperationsanfragen, die passen wie die Faust aufs Auge. Als die französische Kultbrand Nuxe auf mich zukam und fragte, ob ich Lust habe Teil der Instinctive Beauty Campagne zu sein, habe ich natürlich nicht zweimal überlegt. Ihr wisst, wie sehr ich den Klassiker Huile Prodigieuse* liebe und da sich mein Leben in den vergangenen 24 Monaten ungefähr um 360°C gedreht hat, war die Frage nach meinem Verständnis von Instinkt mehr als angebracht. Gesagt, getan.




Mein Start ins Berufsleben begann recht ungewöhnlich und ist aus heutiger Sicht wahrscheinlich mehreren Umwegen zu verdanken. Schon während der Oberstufe saß ich nach den Hausaufgaben Tag für Tag am Rechner und brachte mir HTML bei, während sich der Rest meiner Freunde zum Kaffee im Dorf traf. Das empfand ich aber nie als hart oder ungerecht, denn es war damals (und ist es bis heute), genau das, was ich tun wollte. Mein eigenes Ding, meine eigene Platform kreieren, bei deren Gestaltung mir nichts und niemand reinreden konnte. Das stieß nicht zwangsläufig auf Verständnis, aber als Schütze bin ich von Natur aus ziemlich dickköpfig veranlagt und mache meist das, wonach mir der Sinn steht. Das mag rational gesehen nicht immer der vernünftigste Schachzug sein, aber mein Bauchgefühl hat mich noch selten getäuscht. So habe ich mir während meines Studiums, neben Minijob und Lernerei, diesen Blog aufgebaut und bin so dankbar für alles, was ich dadurch heute erleben darf. Pressereisen, Events, neue Leute kennenlernen und die Branche ständig im Blick zu haben, das bereichert mein alltägliches Leben unheimlich. 


Ich war schon immer jemand, der lieber einen Tacken zu viel arbeitet, als zuhause lethargisch die Wand anzustarren und in Selbstmitleid zu verharren - und so arbeite ich momentanVollzeit in einer PR-Agentur und schreibe nebenher den Blog. Dass das nicht immer alles easy zu vereinbaren ist, musste ich mit der Zeit lernen. Prioritäten setzen, Abstriche machen und sich auch mal im Verzicht üben. Geht alles, wenn man denn will. Der klassische Berufsweg von Abi, über Studium bishin zur Festanstellung war das sicher nicht und nicht selten bin ich auf meinem Weg harten Kritikern begegnet. Trotzdem habe ich immer das gemacht, auf was ich Lust hatte und das kann ich wirklich nur von ganzem Herzen empfehlen! Eure Umwelt muss nicht immer auf Anhieb verstehen, was in Eurem Kopf vor sich geht, das packt man ja häufig nicht einmal selbst von Sekunde Eins an. Doch was bringt es, sich in eine (belanglose) Schublade einordnen zu lassen und den herkömmlichen gesellschaftlichen Konventionen zu entsprechen, wenn es einem im Herzen widerstrebt? Ich komme aus einem kleinen saarländischen Dorf, in dem "Wegziehen" verpönt ist und als ich nach meinem Praktikum bei der ELLE den Entschluss fasste, fest nach München zu ziehen, war die Empörung bei vielen Freunden und Bekannten groß. Fakt ist: ich war nie glücklicher als heute! Wahrscheinlich hätte ich diese Entscheidung schon viel früher treffen sollen, denn einige Beziehungen (und die damals wichtigste) entwickelten sich zu einem toxischen Zustand, der mich mehr und mehr lähmte und ganz bestimmt nicht weiterbrachte. Ich spürte, dass ich die Reißleine ziehen und weg musste - egal wohin. Dass ich in München eine zweite Heimat gefunden habe, war eine Art glückliche Fügung und ich kann die Stadt heute stolz als diese bezeichnen. Dinge hinter sich zu lassen, die einem nicht gut tun und stagnieren lassen, das war ein harter Weg der Erkenntnis. Aber ich bin immer meinem Instinkt gefolgt, egal was andere gesagt haben oder für vernünftig erachteten.



Natürlich braucht man während eines straffen Alltagprogramms auch treue Pflegebegleiter, die zuverlässig wirken und immer funktionieren. Neben meinem heiß geliebten Huile Prodigieuse (ich weiß nicht, wie oft ich Euch bereits davon vorgeschwärmt habe), war die vergangene Woche die Nuxe Crème Fraîche de Beauté-Linie* im Dauereinsatz. Sie besteht aus zwei Cremes (normal und reichhaltig), Serum, Maske und Fluid. Die feuchtigkeitsspendende und beruhigende Wirkung schützt die Haut vor Luftverschmutzungen, aka einem Leben in der Stadt und pampert insbesondere trockene Haut 48h lang mit wertvollen Nährstoffen. Nicht selten sitze ich 12 Stunden am PC und danach fühlt sich mein Gesicht wie eine Dörrobstplantage an. Die Kombination aus Pflanzenmilch und Hightech-Algenextrakt wirkt genau diesem Zustand entgegen und versorgt ausgetrocknete Partien langanhaltend mit ausreichend Feuchtigkeit. Besonders die Maske kann abends, sogar während des Tippens eines Artikels, als Extra-Step verwendet werden. Am nächsten Tag freut sich mein Gesicht auf das reichhaltige Duo aus Serum und Crème Riche, das Fluid agiert an heißen Tagen als easy Allrounder, ohne einen speckigen Glanz zu hinterlassen.




Das Huile Prodigieuse ist vielfältig einsetzbar und besteht aus insgesamt sieben wertvollen Ölen (Süßmandel-, Kamelien-, Borretsch-, Haselnuss-, Macadamia-, Argan- und Tsubaki-Öl). Ob als Intensivkörperkur nach einer heißen Dusche oder als fixer Abschminkpartner, der hübsche Glasflakon darf sich bei mir gleich mehreren Einsatzgebieten erfreuen und ist eines der am häufigsten nachgekauften Produkte in meiner Routine. Denn wer seinem Instinkt folgt und dabei auch mal überraschend aus der Bahn geworfen wird, der muss zumindest zuverlässige Pflegepartner an seiner Seite wissen!




-In freundlicher Zusammenarbeit mit Nuxe, merci!-

Montag, 11. September 2017

Beauty-Talk with // Annika Rogge, Social Media Manager



Neue Woche, neuer Beauty-Talk! Wer schon länger auf Instagram unterwegs ist, wird um den deutschen Kultaccount @theannibee nicht herumgekommen sein. Annika Rogge arbeitet seit mittlerweile vier Jahren als Freelancer von Berlin aus und teilt stiltechnisch meine Vorliebe zu Minimalismus und klassischen Designs. Aber auch in Sachen Parfums liegen wir auf einer Wellenlänge. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich ein Wässerchen aus dem Hause Hermès in ihrer Favoritenliste entdeckt habe! Gründe gab es also genug, dass ich die leidenschaftliche Tierliebhaberin (guckt Euch unbedingt ihre herzerwärmenden Stories an) endlich in Sachen Beauty ausgefragt habe. Von einer Haar-Odyssee mit Happy End bis zum ultimativen Hautpflege-Tipp ist alles dabei, also lest selbst!


1. Liebe Annika, verrate uns Deine ultimativen Top 5, egal ob Pflege oder dekorative Kosmetik

Meine ultimative Nummer 1 ist die Anti Blemish Solutions BB Cream von Clinique. Meine Haut ist leider alles andere als einfach: mal trocken, mal fettig, ständig unrein...mit der BB Cream fühle ich mich gleich wohler, sie ist super einfach in der Handhabung und hinterlässt ein sehr angenehmes Gefühl auf der Haut. Am liebsten trage ich sie mit dem Zoeva 102er Pinsel auf. Ich habe diverse Pinsel getestet und war nie so richtig zufrieden, bis mir eben genau dieser Pinsel empfohlen wurde. Seitdem mag ich ihn nicht mehr missen. Damit sich meine Haut nachts gut regeneriert und langfristig kleinere Narben und Male verschwinden, benutze ich das Midnight Recovery Concentrate von Kiehl's. Meiner Meinung nach ist der Preis und auch der Hype absolut gerechtfertigt. 

Der jüngste Zugang in meinen Top 5 ist der Chanel Les Beiges Puder. Er stand lange auf meiner Wunschliste, es mussten aber erst diverse andere Bronzer aufgebraucht werden. Ich benutze ihn in der Farbe 50 auf Stirn, Wangen, Kinn und Augenlidern für einen frischeren Look. Der Berliner Sommer ist bekanntlich mau und für mich geht es dieses Jahr erst spät in den Urlaub, daher muss ich etwas schummeln. Zu guter Letzt mein absoluter Lieblingsduft und auch der einzige, den ich besitze: Le Jardin de Monsieur Li. Ich habe lange den Klassiker Un Jardin Sur Le Nil getragen. Manchmal ist es aber so, dass man merkt dass ein neuer Lebensabschnitt begonnen hat und mit diesem brauchte ich einen neuen Duft. Monsieur Li war damals ganz neu und mit dem ersten Schnuppern wusste ich: das ist er. 


2. Dein ultimativer Geheimtipp, den es zu verbreiten gilt?

Tatsächlich gibt es ein Produkt, das ich noch nirgends entdeckt habe und auf das ich absolut schwöre: Dr. Spiller Aloe Vera Gel. Ich trage es auf böse Pickel und entzündete Stellen auf. Es beruhigt, kühlt, hindert am erneuten Entzünden und beschleunigt das Abheilen. Eine wahre Wunderwaffe, die auch unter Make-Up funktioniert.


3. Vor welchen Flops kannst Du uns bewahren?

Was ich nie wieder machen würde: meine Haare blondieren. Vor einigen Jahren testete ich einen neuen Salon und die Friseurin überredete mich zum Blondieren meiner eh schon sehr dünnen Haare. In den Wochen danach hatte ich starken Haarausfall und langfristig geschädigtes Haar. Mir blieb nichts anderes übrig, als mich vom Blond zu verabschieden, bis das Schlimmste überstanden war. Nach circa zwei Jahren wurde ich langsam und schonend wieder heller. Heute bin ich Dank meiner Friseurin und Freundin Jess - auf Ihrem Instagram-Kanal @jesskaras gibt es wunderschöne Hairspo - mit einem dunklen Blond zufrieden und habe einigermaßen gesundes Haar.

Zudem kämme ich nur noch mit einem handgefeilten Kamm (die aus Plastik haben oft offene Kanten, die das Haar schädigen), lasse sie so oft es geht natürlich trocknen und verwende nur noch wenige und hochwertige Haarprodukte. Derzeit bin ich super happy mit Iles Formula. Ich habe am rechten Scheitel eine hellblonde Pigmentfärbung, die ich früher furchtbar nervig fand, weil ich als Kind ständig gefragt wurde, ob die Stelle gefärbt sei, ob ich das heimlich gemacht hätte oder ob meine Eltern sowas schon so früh erlauben würden. Später dann war es die einzige Stelle, an der kein Ansatz sichtbar war und somit also alles etwas ungleichmäßig wirken ließ. Mittlerweile akzeptiere ich sie einfach, genau wie den Fakt, dass ich niemals hellblondes Meerjungfrauenhaar haben werde, ganz nach dem Motto: Akzeptiere, was Du nicht ändern kannst... 




4. Verrate uns Deine Lieblingslabels!

Ich gestehe dem Hype um Glossier verfallen zu sein. Wie Emily Weiss erst Into The Gloss und später Glossier aufgezogen hat, inspiriert mich so sehr (nicht nur aus meiner Social Media-Perspektive), dass ich ihr ihre Produkte blind abkaufe. Meine liebste Naturkosmetikmarke ist Lavera. Ich benutze gleich zwei Cremes regelmäßig, das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt hier einfach. Und wie schon erwähnt: Zoeva macht die besten Pinsel. Ich habe mittlerweile fünf Stück (102, 106, 127, 142, 234) und bin mit allen überaus zufrieden. Ein weiterer Pluspunkt: alle sind vegan. Als Vegetarier und Tierfreund wären Echthaarpinsel keine Option für mich.


5. Und finally- was hast Du beautytechnisch nach jahrelanger Erfahrung gelernt?

Wahrscheinlich kann es keiner mehr hören, aber es ist einfach wahr: trinken, trinken, trinken. Etwas Besseres kann man seiner Haut nicht tun. Als ich Anfang des Jahres drei Monate zuhause saß und nichts anderes getan habe, als meine Bachelorarbeit zu schreiben, habe ich täglich drei Kannen Tee getrunken (den besten gibts bei Paper&Tee). Meine Haut war nie besser. Jetzt wo mein Studium vorbei ist und ich mich so langsam an meinen Alltag als Freelancer gewöhne, fällt es mir noch etwas schwer weiterhin so viel zu trinken und direkt merkt man es meiner Haut an. Wer problematische Haut hat, dem kann ich kein besseres "Wundermittel" empfehlen.


Merci liebe Annika!

Freitag, 8. September 2017

Beauty Tech // Philips Lumea + Sonicare Diamond Clean

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Zum Großteil landen auf meinem Schreibtisch klassische Beautyprodukte wie Lippenstifte, Shampoos und Parfums. Weil sich das Thema Schönheit aber nicht mehr erst seit 2017 um den Inhalt des Kulturbeutels dreht, lässt sich die Industrie immer wieder neue und als fantastisch angepriesene Innovationen einfallen. Elektrische Gesichtsreinigungsbürsten, LED-Maniküresysteme oder Hairstylingtools wie beim Profi - das alles kann man auch zuhause haben. Ich stehe dem Ganzen immer etwas zwiegespalten gegenüber, denn ich will kein Badezimmer betreten, das optisch eher einer Arztpraxis als einem Wellnesstempel gleicht. Das ein oder andere schlaue Gerät macht aber durchaus Sinn und zwei, die genau in diese Kategorie fallen, stelle ich Euch heute vor!



Philips Lumea Prestige 

 

Als dieses fancy Tool bei mir ankam, waren meine Assoziationen direkt Star Wars und Zukunftsmusik. Lumea Prestige* von Philips ist ein IPL-Gerät für die bequeme Heimanwendung, das unsere Beine, Achseln und Bikinizone langfristig und vor allem schmerzfrei von lästigen Härchen befreien soll. Klingt gut? Ist es auch. Ich habe das spacige Gerät über ein paar Monate getestet und bin vor allem super happy über den Effekt, dass man sich gerade im Sommer eben nicht mehr alle zwei Tage die Beine rasieren muss. Die Härchen werden feiner und weniger sichtbar und fallen durch die IPL-Technologie nach circa 4-6 Wochen aus. Nach etwa 3 Behandlungen soll der Haarwuchs schon um über 90% zurückgegangen sein. Für ein besseres Verständnis, habe ich Euch die wichtigsten Fakten über Lumea Prestige zusammengefasst:


Hardfacts

 

-arbeitet mit IPL-Technologie (Intense Pulsed Light), die mit Hilfe von Licht zu Haarverlust führt
-die Impluse werden durch die Lichtfrequenzen direkt in die Haarfollikel geleitet, die dort mit dem vorhandenen Melanin reagieren
-die Lichtfrequenzen des Lumea Prestige werden getaktet, ein Laser hingegen erzeugt einen anhaltenden Lichtimpuls
-die Behandlung ist im Gegensatz zu herkömmlichen Epilierern schmerzfrei
-die Behandlungszeit von Bikinizone, Achseln, Beinen und eventuell Gesicht dauert nicht länger als 20 Minuten, alle 4-8 Wochen sollte man die Anwendung auffrischen
-die regelmäßige Anwendung ist wichtig, um die Haarfollikel nachhaltig zu zerstören. Eine Beschleunigung durch kürzere Abstände ist nicht effektiv, da sich die Haare in verschiendenen Wachstumszuständen befinden
-das Gerät wird mit 3 verschiedenen Aufsätzen geliefert und hat eine Lebensdauer von 20 Jahren
-die Lichtimpulse können durch ein spezielles Schutzsystem nicht direkt ins Auge gelangen, was die Anwendung ungefährlich und eine Schutzbrille überflüssig macht
-Lumea Prestige darf NICHT auf Tattoos verwendet werden
-die IPL-Frequenzen können am besten auf kühler Haut wirken, daher sollte vorher nicht gebadet oder geduscht werden



Lumea Prestige ist definitiv ein toller Begleiter für alle Mädels, die mit wirklich starkem oder nervigem Haarwuchs zu kämpfen haben und eine regelmäßige Anwendung nicht scheuen. Ich gehöre zu der Gattung Frauen, die rasieren als extrem lästig und epilieren als sehr schmerzhaft empfinden, aber natürlich trotzdem glatte Haut haben wollen. Nachdem ich das Gerät nach einiger Zeit wirklich tatkräftig in meine Bodycare-Routine integriert habe, möchte ich den Effekt nicht mehr missen. Sollte sich dennoch mal das ein oder andere Härchen an die Oberfläche verirren, gehe ich kurz mit einem Rasierer drüber und habe Ruhe. In Zukunft wünsche ich mir wirklich mehr dieser sinnvollen Beautyinnovationen, die den Besuch im Kosmetikstudio und damit verbundene Wartezeiten langsam aber sicher überflüssig machen!


Sonicare Diamond Clean Schallzahnbürste


Ok, sorry. Es ist ja nicht so, als hätten mir Freunde und mein lieber Zahnarzt seit Jahren zu einer elektrischen Zahnbürste geraten. Ich weiß auch nicht, aber in machen Dingen bin ich einfach schrecklich altmodisch und habe mich tatsächlich erst Anfang diesen Jahres endgültig von meiner einst geliebten Handzahnbürste verabschiedet. Wenn so ein hübsches Gerät in Crème und Roségold wie die Sonicare Diamond Clean* auf meinem Schreibtisch landet, irgendwie klar oder? Neben dem wirklich nicht zu verachtenden Designaspekt, ist dieses Zahnbürste auch noch mit der ein oder anderen richtig schlauen Funktion ausgestattet. 



Beispiel gefällig? Das USB-Reiseladeetui kann an Laptop oder Steckdose angeschlossen werden und bietet zusätzlich Platz für einen weiteren Aufsatz - lästiges Mitschleppen von unhandlichen Ladestationen adé! Apropos, die bekommt man hier sowieso nicht mitgelifert, denn im Package ist ein schönes Ladeglas enthalten, das parallel als klassischer Zahnputzbecher verwendet werden kann. Die Sonicare Diamond Clean bietet verschiedene Putzeinstellungen, wie Clean, White oder Sensitive an und kann auf das individuelle Bedürfnis des Verwenders angepasst werden. Und wenn ich mal ehrlich bin: Die 62.000 Bürstenkopfbewegungen pro Minute fühlen sich vom Effekt her dann doch irgendwie besser an, als die paar mit der Handzahnbürste!


Hardfacts


-USB-Reiseetui und Ladeglas
-2-Minuten Timer
-5 verschiedene Einstellungen (Clean, Sensitive, White, Gum Care, Polish)
-62.000 Bürstenkopfbewegungen/Minute
-integrierte Funktion zur Zahnfleischmassage
































-In freundlicher Zusammenarbeit mit Philips, vielen Dank!-