Dienstag, 26. Oktober 2010

Auf der Mauer, auf der Lauer - Die Suche nach dem perfekten Abiballkleid

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source : tfs

Bin ich sonst doch was unangenehme Aufgaben betrifft, eher von der Sorte Alles-auf-den-letzten-Drücker-Erlediger, so muss ich eins im weiten Voraus planen: das (perfekte) Abiballkleid. Welches Mädchen wartet nicht sein ganzes Leben lang auf DEN Moment in der noch Fast-Jugend, in dem es stolz und erhaben einen tollen Entwurf vorführen darf? Zwölf Jahre Schule liegen hinter und die weite Welt vor dir (ja, so stell ich mir das dann immer vor) und das will natürlich in einer edlen Robe gebührend zelebriert werden. Na ja, Problem wäre da bloß, dass bei mir alle teuren Designerstücke wie die von Lanvin, Chloé und Jil Sander auf größten Gefallen stoßen. Leider unbezahlbar und für einen Abiball auch irgendwie unpassend, weil zu aufwendig. Trotzdem will ich auf keinen Fall in einem satinschimmernden (Alb)Traum aus Petrol auftreten, mir würde da eher etwas in Richtung dessen vorschweben, was die bezaubernde Abbey Lee Kershaw im oben gezeigten Bild trägt. Der Farbton gefällt mir super, generell sollte es etwas in Beige, Champagner, Altrosé oder Nude sein. Und gerade die Transparenteinsätze finde ich als dezente Provokation sehr spannend, weil das Kleid im Gesamten eher hochgeschlossen ist. Dummerweise bin ich bis jetzt in keinem gängigen Onlineshop auf Vergleichbares gestoßen. Habt ihr irgendwelche Ideen, wo ich so etwas finden könnte? (by the way: ich hab noch bis Juni Zeit)...

Samstag, 23. Oktober 2010

Meer sehen

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Ringe // H&M / Vintage

Jetzt, wo der Winter langsam Einzug hält, steht mir zumindest farblich alles nach Sommer. Also quasi genau der richtige Zeitpunkt für einen heftigen Grün-Türkis-Overload, minimaler Kitsch am Rande. Ausgerechnet die Töne, von denen ich mich bei Klamotten stets gänzlich fern halte. Doch irgendwie wirkt es wie ein Gute-Laune-Garant, auch wenn ich anfangs so meine Zweifel hatte. In Anbetracht der Tatsache, dass meine Garderobe jedoch größtenteils, ok - eigentlich ja komplett, aus schwarz, grau und creme besteht, kann eine kleine Expedition in die Farbwelt sicherlich nicht schaden. Und außerdem erinnert das alles doch wahrlich an vergangene Sommertage am Meer. Was ich jetzt ehrlich gesagt gar nicht mal so schlecht finde.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

smoke and mirrors on the dancefloor

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source : Knight Cat

Ehe man sich versieht, sind schon wieder zwei Wochen Herbstferien ins Land gezogen und ich muss mich langsam aber sicher den weniger schönen Dingen dieser Welt widmen. Bevor ich das jedoch tun werde, geht's das ganze Wochenende auf die Tanzfläche. Schließlich gibt es für ein richtiges Mädchen, wie ich nun mal eines bin (ja, hallo Klischee!), nichts genialeres als eine Nacht durchzutanzen. Und das geht nun mal am besten auf anständig dreckige Electrobeats, die in einem meiner Lieblingsclubs Gott sei Dank zuhause sind. Und als perfekte Einstimmung beim Daheim-fertig-machen-Marathon gibt's das hier: KLICK. Weil so schön 80ies-Feeling-mäßig.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Maison Martin Margiela

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source : vogue.com

Ich muss, ja es ist doch mit ein wenig Scham verbunden, zugeben, dass mich die vergangenen Kollektionen großer Designer eher gelangweilt als erstaunt haben. Sonst mit wahrer Vorfreude erwartet, konnten mich die bedeutenden Schauen dieses Jahr nicht wirklich in ihren Bann ziehen. An was das liegt, weiß ich selbst nicht genau. Vielleicht ist der Verlust des Exzentrikers schlechthin, Alexander McQueen, gravierender als gedacht (natürlich rein auf Fashionbasis gesehen!), dessen Entwürfe doch regelmäßig für irritierte und teilweise schockierte Reaktionen sorgten. Aber ganz so langweilig war es dann natürlich auch nicht. Maison Martin Margiela hat mal wieder bewiesen, dass Nichtfarben nicht automatisch bieder wirken müssen. Ob die Schnitte nun unbedingt alltagstauglich sind oder nicht, das darf man wohl selbst entscheiden. Meiner Meinung nach aber sicher ein willkommener Augenschmaus in der derzeit so eingefahrenen Modewelt.

Montag, 18. Oktober 2010

Kings of Convenience

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source : myspace

Bloß mal wieder ein Musiktipp. Weil sich die Jungs so perfekt als herbstliche Begleiterscheinung eignen und sich dadurch, das glaube ich wirklich, sogar die letzten Herbstmuffel auf diese Jahreszeit freuen dürften, kann ich sie euch natürlich nicht vorenthalten. Ich bin so unheimlich froh, dass ich mir die CD im belgischen Laden doch noch einmal genauer angesehen habe und vom Namen irgendwie angetan war. Zuhause angekommen musste ich natürlich direkt googlen und siehe da - Volltreffer! Eirik und Erlend kommen beide aus Norwegen und kennen sich seit ihrem 11. Lebensjahr. Bevor sie mit ihrer wunderbar stillen Gitarrenmusik anfingen, coverten sie Joy-Division-Songs. Wovon heute nicht mehr viel übrig geblieben ist. Die Musik ist eigentlich unbeschreiblich, etwas für die Seele und gleichermaßen den Kopf, womit sie dem Namen ihrer Band ("Könige der Bequemlichkeit") mehr als gerecht werden. Und um ehrlich zu sein, möchte man gar nicht mehr aufhören den wunderbar klaren Stimmen zu lauschen, die sich so eindringlich in mein Herz gesungen haben. Mit Tee und gutem Buch eigentlich zu schön um wahr zu sein. Und eine gute Alternative zu anderen, meiner Meinung nach etwas omnipräsenten Kings.

Freitag, 15. Oktober 2010

The world is yours

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Belgien 2010 (Atomium/Brüssel)

Viel zu schnell ging der heiß ersehnte Urlaub mal wieder zur Neige. Dass Belgien ein wunderschönes Land ist dürfte bekannt sein, was liegt da näher als den letzten Tag mit einem sporadischen Besuch in Brüssel ausklingen zu lassen? Wenn man gerade vom Meer kommt, wo alles etwas gemächlicher und entspannter zugeht, mag ein Kurztrip in diese, ja ich mag fast sagen "Weltstadt" doch leicht hektisch erscheinen. Aber auf jeden Fall besuchenswert!

Samstag, 9. Oktober 2010

Meeresrauschen

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source : Wir sind Leoparden

Ein bisschen Luft. Ein bisschen Strand. Ein bisschen Sand. Ein bisschen Meer.
Etwas mehr sein, klarer sehen. Den Wind im Haar, so wunderbar.
Frische des Lebens als Elixir des Glücks, auf und davon.

Ich bin die Woche an der belgischen Küste!

Mittwoch, 6. Oktober 2010

When you're still young when you're seventeen

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source : tumblr.com

Manchmal frage ich mich, was ich hier eigentlich mache. Wer ich überhaupt bin und was das alles für ein Sinn ergibt. Ich kann "das" nicht einmal genau definieren. Man sagt ja, dass man sich im Alter von dreizehn bis etwa sechzehn in einer Art Lebensfindungsphase befindet und dass sich das danach alles legt. Ich glaube, bei mir ist das anders. Ich pubertiere jetzt. Nicht mit Pickeln, Zickereien, Liebeskummer und so. Eher so Genre Identitätskrise. Früher (d.h. bis vor ca. einem Jahr) war ich mir, was meine Zukunft betrifft, immer sehr sicher. Modejournalistin sollte es sein. Aber wenn man mich heute fragt - das wäre wohl nicht mehr meine erste spontane Antwort. Mittlerweile ist mir die Modewelt einfach zu anstrengend, oberflächlich und einheitlich geworden. Doch das schlimme ist, das ich die spontane Antwort leider nicht kenne. Bei all den Überangeboten an Studiengängen, zu denen sich auch noch Omnipräsentes wie Jura und BWL gesellen (was mich nebenbei erwähnt extrem langweilt), scheint mir eine treffsichere Entscheidung fast utopisch. Und ja, dann soll es auch noch im Ausland sein. Neue Menschen, Kultur, Sprachen and so on. Und dann ärgere ich mich irgendwie wieder über mich selbst. Wieso kann das bei mir nicht so sein, wie bei den meisten meiner Freunde? Die ziehen höchstens eine Stunde von Hotel-Mama weg, damit sie im Ernstfall schnell wieder gut untergebracht sind und begnügen sich mit Germanistik auf Lehramt. Die sind glücklich damit, na ja, das glaube ich jedenfalls. Für mich wäre das der blanke Horror. Die große weite Welt, aufregende Abenteuer, Herausforderungen, das sollte es immer schon sein. Fernweh war all die Zeit über mein ständiger und treuer Begleiter. Und jetzt, wo das alles in greifbare Nähe rückt, kommen die ersten Zweifel. Endlich weg, schön und gut, nur was bringt das? Freundschaften sind wichtig, aber ebenso verlaufen die meisten nach der Schulzeit ja sowieso im Sand. Zumindest die nicht so starken. Und dann verlangt man von mir, einem Mädchen, das in zwei Monaten volljährig wird und gerade erst den Führerschein bestanden hat, dass es in den nächsten Monaten einen riesigen Schritt in seinem Leben geht, dabei scheinen mir die vergangenen Kindergartentage nicht einmal so lange her zu sein. Ja und wie soll das funktionieren? Bei schlichtweg jedem Beruf bin ich mir relativ unsicher, ob das wirklich das ist, was ich mein ganzes Leben lang machen will. Und dann noch diese ganze Bürokratie von wegen Visum beantragen, Bewerbungen einschicken, Passfotos machen. Einerseits überfordert mich die gesamte Situation und andererseits - kann ich es gar nicht mehr abwarten, endlich ein neues und vor allem eigenes Leben anzufangen!