Montag, 30. Dezember 2013

Homeoplasmine // Eine Dankesrede


Dass dieser kleinen französischen Tube eine eigene Lobeshymne gewidmet werden muss, war schon nach der ersten Benutzung klar. Wer ebenfalls mit trockener Haut und gereizten Stellen zu kämpfen hat, wird wissen wie wertvoll ein wirksames Mittel dagegen ist. Ich habe vieles ausprobiert, das meiste half wenig bis gar nichts und brannte im schlimmsten Falle noch dazu. Linola war bis dato mein einzig zuverlässiger Freund, was wunde Stellen anging. Bis Homeoplasmine kam. In der Bloggerwelt extrem gehyped, habe ich mir davon einiges erhofft, denn mit französischer Beautyware bin ich immer gut gefahren. Und die vaselineartige Textur hat mich nicht enttäuscht. Danke für zarte Babybäcken, danke für schöne Haut, danke für deine Zauberkraft, die über Nacht die trockensten Stellen wieder heile macht, danke für die duftstofffreie Rezeptur, danke für das girly Design, danke für den kleinen Preis. Danke Homeoplasmine, dass es dich gibt!

-the best cream ever if you have to fight against dry skin patches-

Freitag, 20. Dezember 2013

The French Pharmacy Haul

Ich weiß ja, dass hier einige bereits mit den Hufen scharren und gespannt darauf warten, dass ich endlich einen Einblick in die Apotheken-Shoppingtüten meines Strasbourg-Trips gebe, weswegen das genau heute passieren soll. Ich bin stolz auf mich, denn ich konnte mich (anders als beim letzten Mal) wahrlich beherrschen und habe mich größtenteils mit liebgewonnenen Klassikern eingedeckt. Phytoneutre, ein (oder viel mehr das beste) tiefenreinigende(s) Shampoo mit grandiosem Eukalyptus-Duft, ist aus meiner Haarpflegeroutine seit gut einem Jahr nicht mehr wegzudenken. Es befreit meine Mähne von Stylingrückständen und lässt sie wunderbar voluminös und glänzend zurück. Ein Evergreen, den ich immer immer wieder nachkaufen werde und für den ich gerne bereit bin, einen Zehner in der Ladenkasse verschwinden zu lassen. Ähnlich verhält es sich mit dem sagenumwobenen Bioderma Sensibio H²O, das nicht von Ungefähr als das Abschminkwasser schlechthin gehandelt wird. Die Mizellenlösung nimmt selbst dann noch Schmutz und Make-Up-Reste vom Gesicht, wenn andere Mittelchen schon längst nur noch astreine Wattepads zu ihrem Besten geben. Zudem wirklich ultra-sanft zu meiner trockenen und sensiblen Haut, ich liebe es. Zuhause habe ich eine große 500ml-Flasche, auf Reisen stelle ich mir dieses 100ml-Exemplar ungemein praktischer vor. Eine Neuentdeckung ist das Phyto Detangling Spray aus der Petit-Serie, die extra für Kinder entwickelt wurde und welches herrlich nach Brombeere duftet. Zusammen mit meinem Tangle Teezer gibt es nach dem Waschen endlich kein Ziepen mehr und einer Rapunzelmähne steht nichts mehr im Wege! Ebenfalls neu mit an Bord ist die gehypte Homeoplasmine-Salbe, ein Tübchen mit vaselineartigem Inhalt. Und was soll ich sagen? Ich bin platt, wieso habe ich mir bloß die kleine Variante gekauft? Trockene Stellen werden über Nacht wie weggezaubert, kein unangenehmer Geruch, dazu ein sicht- und fühlbarer Soforteffekt. Jackpot. Obwohl es die Granatapfelhandcreme von Weleda auch hierzulande gibt, musste ich sie in Frankreich kaufen. Sie erinnert mich so an Weihnachten, ein warmer und wohliger Duft, der niemals aufdringlich wird. Die Konsistenz ist angenehm leicht und zieht schnell ein, für nachts dann aber doch zu wenig, also ein Unibegleiter. Das letzte Produkt im Bunde ist der Rêve de Miel Lippenbalsam in Stiftform. Nachdem mich der Tiegel so dermaßen aus den Socken gehauen hat, wollte ich wissen, wie nah dieses to-go-Wundermittel an das Original herankommt. Er bietet eine solide Lippenstiftgrundlage, da verrutscht nix und die Lippen bleiben schön gepflegt. Aber sorry, der Tiegel bleibt mein Fave. La vie est belle.

-my current french pharmacy haul-

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Christmas Nails mit Butter London

Nagellack trage ich das ganze Jahr über nach Lust und Laune und ob Koralle im Winter ein No-Go sein mag, das ist mir wirklich schnuppe. Weil ich aber durch und durch ein Weihnachtskind bin, gelüstet es mich gerade natürlich vermehrt nach Glitzerlacken in den typischen Farben und fündig wurde ich da mal wieder bei Butter London. Das Label scheint ja sowieso ein Allroundtalent zu sein, was die Riege der Farbauswahl passend zur Jahreszeit betrifft. "Chancer" und "Westend Wonderland" begleiten mich momentan beinahe täglich und ich kann mich an den Abermillionen funkelnder Partikel gar nicht genug berauschen. Ganz besonders Chancer hat es mir angetan, ein sattes Rot, perfekt zum Festtagsschmaus, das mit Glitzer nur so durchzogen scheint, dabei aber niemals overdressed wirkt. Ich wurde schon so oft auf den Lack angesprochen und immer wieder sind die Mädels enttäuscht, wenn ich erwähne, dass es sich um keinen Drogerielack handelt. Bis man dort solch ein Schätzchen in dieser Qualität finden wird, werden wohl noch einige Fläschen zu leeren sein und trotzdem - die Lacke sind meiner Meinung nach ihren Preis sowas von wert.West End Wonderland ist ein grandioser Highlighter, den ich wahnsinnig gerne bloß auf einem Finger auftrage, um Ottonormalverbaucher-Töne ein wenig aufzupeppen.
Die Dame an meinem BL-Stand darf dieses Wochenende die Finger noch einmal rundgehen lassen, denn ich werde nicht nur eine Freundin mit den außergewöhnlichen Farben glücklich machen!

-perfect christmas shades by Butter London-

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Smooth Criminal // REN F10 Mask


Hypes verbreiten sich gerade in der Beauty-Blogosphäre gerne wie Lauffeuer und ehe man sich auch nur annähernd zum Kauf überwinden könnte, scheinen viele Trends schon wieder vorüber. Aber es gibt auch jene, die bleiben. REN wird seit über einem Jahr auf vielen Blogs als der Star schlechthin unter den Naturkosmetikmarken gehandelt und vor allem die Glycolactic Radiance Renewal Mask steht hierbei im Fokus. Ich reagiere wie ein Magnet, wenn Stichwörter wie Ausstrahlung und Frische fallen. Als ich vor ein paar Monaten durch Zufall an eine Probe der genannten Maske kam, war ich unheimlich neugierig und erhoffte mir viel, denn schließlich wird sie unter einigen namhaften Youtubern als Wundermittel gehandelt. Gesagt, probiert und - enttäuscht. Über Preise für diverse High-End-Kosmetika lasse ich gerne mit mir reden, ich bin auch bereit den ein oder anderen Euro mehr auszugeben, wenn denn die Qualität stimmt. Nicht, dass diese hier fehlen würde, das Problem ist viel eher, dass ich rein gar keinen Effekt sehen kann. Konzentrierte Fruchtsäuren sollen abgestorbene Hautschüppchen "auffressen" und somit einen fahlen Teint wieder strahlend zaubern. Zwar merke ich ein angenehmes Kribbeln während der Einwirkzeit, eine tatsächliche Verbesserung bleibt aber aus. Weil ich nun mal aber von der hartnäckigeren Sorte bin, wollte ich nicht kampflos aufgeben und durfte dank GreenGlam die F10 Smooth and Renew Mask testen, die von Kate als ihr heimlicher Favorit gehandelt wird. Sie soll besonders eine Alternative für alle Sensibelchen darstellen und was soll ich sagen? I am in love. Die dickflüssige Textur, beinahe wie Honig, trage ich zweimal die Woche großzügig auf das ganze Gesicht auf und lasse sie gute zehn Minuten einwirken. Danach nehme ich die Reste mit einem Muslin Cloth ab und freue mich jedes Mal erneut über meinen Strahleteint.
Meine Haut wirkt porentief gereinigt, sieht prall und rosig aus und fühlt sich wahnsinnig weich an. Und auch der Preis von gut dreißig Euro ist hier definitiv vertretbarer als die fast doppelt so teure große (und zu Unrecht gehypte) Schwester. Und die Moral von der Geschicht: bei hochpreisigen Produkten immer nach Testern und Samples jagen, kann arge Enttäuschungen und Löcher im Portemonnaie verhindern!

-REN's F10 Smooth&Renew Mask is so much better than the hyped Glycolactic Mask-

Montag, 16. Dezember 2013

&other Stories Skincare // Cashmere, Tulle & Chiffon



Unkomplizierte Haut bietet neben dem ein oder anderen ersparten Nervenzusammenbruch noch etwas Tolles: man kann sich ganz nach Lust und Laune durch die breite Riege der Skincare-Range testen und dabei Wundervolles und Schreckliches ausfindig machen. Meine Haut ist glücklicherweise nur trocken, reagiert aber in den seltensten Fällen auf Inhaltsstoffe. Und dass mich H&M's kleine Schwester &other Stories in Sachen Beauty schon länger extrem neugierig stimmt, ist auch bekannt. Da lag es doch nahe, dass ich mich auf lange Sicht gesehen an den hübschen Cremetuben vergreifen musste. Was mit Titeln wie Chiffon, Cashmere und Tulle klingt wie ein Ausschnitt aus dem Notizheft eines namhaften Designers, ist in Wahrheit eine angepasste Skincare-Linie, die für jedes Problem eine Lösung zu haben scheint:

Chiffon Day Cream - der Shootingstar unter den Tübchen, perfekt für alle Girlies und Frauen, die trotz Ladyalters noch immer von öligem Glanz geplagt werden. Eine leichte Gelkonsistenz, die die Talgproduktion eindämmt und die T-Zone mattiert. Wenn auch der schönste Namen der Reihe, für mich dieser Tage leider viel zu wenig Pflege, in heißen Sommern aber eine etwaige Alternative zu nährenden Rezepturen.
Tulle Day Cream - dieses Exemplar dürfte wohl die allermeisten Abnehmer haben, ist es doch perfekt auf Mischhaut und deren Zickerein abgestimmt. An trockenen Stellen spendet das Gel Feuchtigkeit, fettige werden mattiert. Verwende ich gerne vor einer langen Disco-Nacht, durch das Tanzen wird mir meine normale Feuchtigkeitspflege nämlich schnell mal zum Verhängnis und lässt mich in einem nicht ganz passenden Glanz erstrahlen. Zieht sofort ein und ist daher perfekt zum Mitnehmen geeignet.
Cashmere Day Cream - mein Star der Runde, denn die Cashmere-Creme bietet meiner Haut alles was sie braucht und das ist grob gesagt: Feuchtigkeit. Feuchtigkeit. Und Feuchtigkeit. Was ich besonders schön finde - sie bietet sich für Vielflieger als idealer Begleiter an und lässt eure Haut trotz fataler Klimaanlagen prall aussehen.

Dass man beim neuesten Coup des schwedischen Branchenprimus so großen Wert auf eine penibel selektierte Beautyabteilung gelegt hat, freut mich natürlich ungemein. Gerade die Skincare-Range ist so riesig und düftetechnisch facettenreich, dass nahezu alle fündig werden müssten. Auch das klassisch minimalistische Design verleitet mich mal wieder zum Kauf. Wer mit konventioneller Kosmetik zufrieden ist oder Naturkosmetik vielleicht nicht verträgt, der sollte definitiv mal Ausschau halten!

-the most lovely names for creams I have ever read-

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Deep Hydration // Grown Alchemist


Das australische organic beauty Label Grown Alchemist gelang dieses Jahr dank schickem Apothekendesign und wundervoller Inhaltsstoffe relativ unverhofft und rasend schnell innerhalb der Beautyszene zu einem Kultstatus. Und auch ich fand mit dem Acai-Berry&Borago-Moisturizer eine Creme, die mich wohl noch sehr lange täglich begleiten wird. Zum Schutzschildaufbau während der frostigen Wintertage hat sich ein neues Helferlein in meine Beautybag geschlichen - das Hydrosol-Spray mit Desert Lime und Amino-Peptiden. Die ausgeklügelte Rezeptur soll trockene Haut dauerhaft befeuchten und praller aussehen lassen, die Dosierung ist dank des Pumpspenders denkbar einfach. Weil mir mein geliebtes Eau de Beauté in dieser Jahreszeit einfach nicht reichhaltig genug ist, habe ich es durch das Hydra Mist ersetzt. Nun sorgt es für die kleine Extraportion Erfrischung zwischen langen Unimarathons und lässt mich erneut aufstrahlen. Immer in meiner Kosmetiktasche dabei, fische ich es in stillen Momenten hervor und nebele mit einem Pumpstoß mein Gesicht damit ein und falls gerade ein Wattepad zur Hand ist, sorgt das natürlich für den exakteren Auftrag. Die Textur peppt meine Feuchtigkeitspflege im Alltag wieder auf und soll sich in der Damenwelt auch beim Skifahren derzeit größter Beliebtheit erfreuen. Sicherlich eher die Sorte Produkt, die etwas dekadenter ist und einen gewissen Hauch Luxus bei der Verwenderin hervorruft, aber genau das brauche ich momentan und benutze das Spray ganz nach Lust und Laune!

-some deep hydration needed? try the Hydra-Mist+ from Grown-

Montag, 9. Dezember 2013

Cold Days // Bobbi Brown

Dass ich ein ganz großer Fan des Kultlabels bin, beschwor ich ja bereits hier, hier, hier und hier. Und wenn ich einmal verliebt bin, dann ja bekanntermaßen richtig. Der geliebte Shimmerbrick ist aus meiner täglichen Beautyroutine nicht mehr wegzudenken und schminkt früh morgens vor zehn Uhr noch die unschönen Reste der letzten (zu kurzen) Nacht weg. Ein Pinselschwung reicht völlig aus, was dem Produkt wohl eine tendenzielle Lebensdauer von mehr als fünf Jahren verleihen dürfte. Die pudrigen Texturen und die stets stilsichere Farbwahl seitens Bobbi überzeugen mich noch immer auf ganzer Linie und zeigen erneut, dass sich eine Investition in High End-Produkte durchaus bezahlbar macht. Dank meiner gnadenlos trockenen Haut (ok, um hier auch mal die schönen Seiten zu betonen: die ja auch glücklicherweise beinahe makellos ist), war ich bisher von einem regelmäßigen Foundationgebrauch ausgeschlossen. Im Sommer sicherlich kein Problem, im Winter muss ich mich allerdings ab und an mit einem unregelmäßigen Hautton und geröteten Stellen herumplagen, die durch ein leichtes Make-Up auszugleichen sind. Lange war ich auf der Suche nach meiner Version und als Bobbi Brown die Luminous Moisturizing Treatment Foundation lancierte, war klar - das ist sie! Im hellsten Ton "00 Alabaster" passt sie sich meinem Teint perfekt an und verschmilzt mit meiner Haut, das Ergebnis ist wunderbar natürlich und glowy, einarbeiten lässt sie sich ganz easy mit einem Buffer. Aber definitiv keine Option für Mädels mit öliger oder Mischhaut. Lidschattentechnisch bin ich ja gerade den cremigen Texturen verfallen, die ich manchmal gerne als Base verwende und darüber einen der fancy Glitzereyeshadows auftrage. Mein unangefochtener Favorit ist da wohl "Allspice", ein warmes Dunkelbraun, das facettenreich schimmert und den Augen eine umwerfende Tiefe verleiht. "Cement" ist einer dieser Eyeshadows, deren sparkling effect ich mir gar nicht oft und lange genug anschauen kann. Erst letztens bewunderte ich ihn in einer Fenesterscheibe bei Sonnenschein und bin von der Glitzerladung immer noch geflasht. Wenn man die Vorteile einer guten Base nutzt, hält das Produkt auch mühelos den ganzen Tag. Und wenn mir der Sinn mal wieder nach Drama steht (was dieser Tage vermehrt der Fall ist), pinsele ich mir gerne einen geschwungenen Lidstrich auf. Bis dato war ich da treue Verfechterin der praktischen Filzeyeliner, aber das ein oder andere Tutorial ließ mich Mut fassen und so wagte ich mich an die fortgeschrittene Gelvariante. Etwas beschämt muss ich (noch) zugeben, dass es beim Auftrag an der ein oder anderen Stelle etwas hapert, aber die Intensität des kleinen Tiegels ist schlichtweg phänomenal und spornt zu weiteren Übungen an. Für den Alltag greife ich da seit Neuestem auch lieber zu Braun, was ich natürlicher und harmonischer zu meinen grünen Augen finde. Ihr seht - ich schwebe hoffnungslos auf Wolke Sieben!

-my daily date during the cold days: Bobbi Brown-

Samstag, 7. Dezember 2013

Beauty Classics IV // Clarins Beauty Flash Balm


Diverse Beautygeheimnisse gehypter Produkte zu lüften gehört mittlerweile zu meinen größten Leidenschaften, denn um so manches Schätzchen ranken sich ja geradezu mysteriöse Sagen. Und genau die ziehen mich am meisten an und ich liebe es, diese must haves auf Herz und Nieren zu untersuchen, damit ich sie euch entweder wärmstens empfehlen kann oder euch schleunigst vor einem (kostenintensiven) Fehlkauf warnen muss.
Der Beauty Flash Balm von Clarins ist wie so Vieles aus dem schönen Nachbarlande (man denke da an Bioderma, Eau de Beauté und Konsorten) ein echter Star in der Szene und wird von zahlreichen Models, Visagisten und Stars geschätzt. Die etwas dickere Konsistenz wird vor der Foundation aufgetragen, die dann aber zügig folgen sollte. Wartet man dabei zu lange, hat man leider unschöne bröckelnde Partikel im ganzen Gesicht verteilt. Ich habe für mich persönlich entschieden, dabei die Stirnpartie auszulassen, der Glow ist mir dann doch zu intensiv und erinnert eher an Speckschwarte als an wow, so ausgeschlafen (wobei im Produkt an sich keinerlei Schimmer enthalten ist)! Während eines langen Tages wirklich ein kleines Zaubermittel, das Müdigkeitserscheinungen und einen fahlen Teint im Nu kaschiert und dabei tatsächlich funktioniert. Wer wie ich bei solch hohen Versprechungen stets ein wenig skeptisch ist und bleibt, der sollte sich mal ein Sample beim Beautyservice von Clarins bestellen, es könnte sich lohnen!

-love this little beauty wonder-

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Kahina Giving Beauty Travel Basics


In der Vorweihnachtszeit wimmelt es in den liebsten Beauty-Onlineshops nur so von schönen Sets, denen ich leider nur schwer widerstehen kann. Oft sind die Preise für den gebotenen Inhalt einfach unschlagbar und Goodies wie eine luxuriöse Kosmetikbag oder einen schicken Taschenspiegel kann man bekanntlich nie genug haben. Amazingy schickte mir letzten Monat dieses wunderbare Travel Basics Set vom Organic-Label Kahina Giving Beauty zu. Darin enthalten sind: Facial Lotion, Facial Cleanser und der Klassiker Argan Oil. Schöner Nebeneffekt: KGB spendet 25% des hauseigenen Profits and die marokkanischen Berberfrauen, die das beliebte Öl nach jahrhundertelanger Tradition per Hand gewinnen. Lese-, Bildungs- und Frauenrechtsprogramme finden auf diese Weise auch in leider (noch) zu traditionellen Ländern wie Marokko langsam aber sicher den verdienten Anklang. Das Set ist der ideale Einstieg für alle Neugierigen, die sich nicht sicher sind, ob sie die Inhaltsstoffe vertragen oder die Pflegelinie überhaupt mögen. Ausreichen soll es für zwei bis vier Wochen, zumindest das reine Arganöl dürfte aber durchaus länger überleben. Der Facial Cleanser überzeugt durch eine leichte Textur, die Make-Up gründlich entfernt und sensible Haut nicht zusätzlich austrocknet, zudem ist der praktische Pumpspender wirklich hygienisch. Kurz einwirken lassen und danach mit einem feuchten Wattepad Überreste sanft abnehmen, das sorgt für einen extra Pflegekick. Die Facial Lotion ist in etwa die Light Version des Arganöls, die besonders bei Mischhaut super funktionieren könnte. By the way - Mädels mit sowieso schon fettender Haut brauchen ein Ölsardinen-Dasein nicht zu fürchten, im Gegenteil: das richtige Öl kann sogar helfen, die eigene Talgproduktion einzudämmen und so unschönen Glanz zu verhindern. Für Wüstenfelder, wie meine Haut eines ist, bietet das Argan Oil eine ideale Ergänzung über der Gesichtscreme. Auch das habe ich bei meiner wochenlangen Studie über Öle gelernt: sie werden über der Pflege aufgetragen und nicht, wie ich ewig annahm, darunter.
Der Beautyklassiker, der so viele Schönheiten begeistern konnte, duftet leider nicht allzu gut, aber auch keines Falls unangenehm. Eine tolle Geschenkidee für die kosmetkaffine Freundin oder Schwester, die zudem mit diesem genialen Nachhaltigkeitseffekt der Spenden auch anderen Frauen etwas Gutes tut!

-such an elucidation: argan oil based travel basics by Kahina Giving Beauty-

Dienstag, 3. Dezember 2013

Winter Skin Booster // Rodial Dragon's Blood Hyaluronic Mask


Ich bin ein großer Fan von extrem feuchtigkeitsspendenden Masken, was ich quasi auch sein muss, denn meine Haut gleicht im Winter gerne mal einer Wüste. Seit ich regelmäßig die Drink Up Intensive von Origins und die Moisture Surge Maske von Clinique benutze und das ganze mit ausgedehnten Ölkuren kombiniere, habe ich kaum noch mit rauen und schmerzenden Stellen zu kämpfen. Wenn es meiner Haut gut geht, darf ich sie trotzdem nicht vergessen und muss kommenden Tiefs schon präventativ entgegenwirken. Aus diesem Grund durfte die Dragon's Blood Hyaluronic Mask von Rodial bei mir einziehen, die auch als reichhaltige Tagescreme zweckentfremdet werden kann. Die Textur ist schön leicht und riecht super fruchtig, gute Laune garantiert! Am liebsten trage ich sie nach einem Enzympeeling auf, danach ist meine Haut immer ein wenig sensibel und braucht besondere Aufmerksamkeit. Statt den vorgegebenen zehn Minuten lasse ich sie gut und gerne mal doppelt so lange einwirken und mein Gesicht dankt es mir. Die Belohnung: ein praller und rosiger Teint, der vor den äußeren Wintereinflüssen bestens geschützt ist. Übrigens: bei meinem liebsten Onlineshop Niche Beauty gibt es derzeit tolle Rodial-Weihnachtspakete!

-love the rich texture of this hyaluronic mask from Rodial-

Sonntag, 1. Dezember 2013

The Scent of the Ballet // Penhaligon's Iris Prima


Für mich sind Düfte stets mit Erinnerungen verbunden, ein sehr emotionales Terrain, das sowohl gute als auch schlechte Zeiten in mir aufleben lässt. Dass es das allseits beliebte Miss Dior Chérie in seiner Ursprungsform nicht mehr gibt, macht mich besonders traurig, denn mit diesem Duft lernte ich meinen Lieblingsjungen kennen und natürlich verbinde ich damit mehr, als bloß die angenehmen Momente einer schönen Zeit.
Umgekehrt gibt es logischerweise auch Parfums, die ich nicht mehr tragen kann, weil sie mich an diverse Tiefpunkte erinnern und damit möchte man ja nun wirklich nicht den Alltag bestreiten. Und für mich persönlich gibt es auch die Jahreszeiten-Parfums. Ich freue mich jeden Herbst aufs Neue, wenn ich endlich wieder mein geliebtes Chloé-Wässerchen aufsprühen kann, denn im Sommer erdrückt mich die rosenlastige Kreation ein wenig. Aufmerksame Leser wissen vielleicht bereits, dass ich ein riesengroßer Fan von Penhaligon's Blenheim Bouquet bin (was Churchill übrigens auch war) und umso mehr erfreute mich die Tatsache, dass das englische Traditionshaus in diesem Jahr in Kooperation mit dem English National Ballet ein neues Meisterwerk auf den Markt gebracht hat. Schon alleine das Verpackungsdesign lässt mich in die Knie sinken, wie wunderbar mädchenhaft und stilvoll zugleich! Iris Prima ist ein sehr facettenreicher Duft, am besten gefällt mir der Ledereinschlag, der bei mir glücklicherweise auch am intensivsten rauskommt. Dazu gepaart eine weiche Irisnote, die das raue Lederelement etwas relativiert. Es soll nach ehrfürchtigen Theaterhallen, durchtanzten Ballettschuhen und Leidenschaft riechen. Sicher kein einfacher Duft und genau das liebe ich - die meisten konventionellen Parfums habe ich mittlerweile zu oft gerochen, ich brauche dieses Einmaligkeitserlebnis nahezu. Olfaktorische Meisterwerke, wie sie bei Penhaligon's, Miller Harris und Carthusia zu finden sind, sind eine vollkommene Kunst, die man erst einmal verstehen muss und die sich entwickeln. Wer mehr über Iris Prima wissen möchte, dem sei dieses grandiose Video ans Herz gelegt.

P.S.: und wenn wir schon mal beim Thema sind: Frau Beermanns Sicht der Dinge ist auch nicht zu verachten.

-do you already know the scent of ballet?-