Dienstag, 14. Januar 2014

Haarscharf // Shu Uemura Ultimate Remedy

Dickes, naturgelocktes Haar. Manch eine wird das tägliche Dilemma im Badezimmer kennen. My own story: eigentlich würde ich sehr gerne viel öfter offenes Haar tragen. Dank Frizz, scheinbar schierer Unbändigbarkeit gepaart mit Faulheit und schlichtweg fehlendem Know-How endet die Odyssee dann aber meist in einem banalen Dutt. Irgendwie und irgendwas zusammenkrempeln geht ja immer, da muss man glücklicherweise nicht tief in die Trickkiste greifen. Kommt dann wöchentlich noch eine ordentliche Ladung Hitze obendrauf, sollte ein Schreianfall nicht allzu lange auf sich warten lassen. Mit dem famosen Moroccanoil habe ich mittlerweile meine Anti-Spliss-Wunderwaffe gefunden, eine Pflegeserie schien bis dato aber noch in unerklärlicher Reichweite.
Ich war immer der Annahme, dass Gutes nie teuer sein muss. Doch was eine wirksame Haarpflege betrifft, habe ich mich leider gründlich geirrt. Unpraktischerweise scheinen meiner Mähne gerade die kostspieligen Schätzchen eine Freude, weswegen auch ein Versuch an den viel umworbenen Shu Uemura-Produkten gestartet werden musste. Objekt der Begierde: die neue Ultimate Remedy-Serie für extrem strapaziertes Haar. Wahrlich kein Schnäppchen, aus meiner SOS-Routine aber längst nicht mehr wegzudenken. Besonders die Maske entpuppte sich relativ schnell als Heilmittel, eine so reichhaltige Textur, dass sie selbst mein Stroh wieder geschmeidig zaubern kann. Das zweiphasige Serum, das aus einem Öl und einer nährenden Keratinmischung besteht, massiere ich bei Bedarf nach dem Waschen in Spitzen und Längen ein. Hier gilt äußerste Vorsicht, denn selbst bei meinem dicken Haar reichen zwei Pumpstöße mehr als völlig aus. Das Shampoo komplettiert die Riege, ist meines Erachtens aber nicht zwingend notwendig, da gibt es bereits im Drogeriesegment Vergleichbares. Serum und Kur avancierten jedoch in Windeseile zu heiligen Grälen, nach denen meine Haare immer wieder um Vergebung schreien.
Für alle Pferdeschweif-Gestraften: let's have a try!

-such a rich one: Shu Uemura's Ultimate Remedy series-

Kommentare:

  1. Diese Odysseen kenne ich. Ich habe auch solches Haar. Und ich habe die gleiche Erfahrung gemacht: mit kostspieligem Shampoo geht es meinen Haaren besser. Die größte Katastrophe waren die Naturkosmetik-Shampoos (Sante & Lavera), die ich ausprobiert habe. Ein (erster) Segen war das Shampoo gegen trockenes Haar von Toni & Guy. Dank dem Inhaltsstoffe-Scan mag ich das aber nicht nachkaufen. Mein derzeitiger Favorit ist ein Shampoo von Goldwell. Das Shampoo und der Conditioner kosten zusammen gut und gerne 22 Euro. Aber die Haare locken sich ohne Frizz, herrlich! :) Eventuell liegt deine Empfehlung da noch drüber? Nach dem Moroccanoil werde ich auf jeden Fall Ausschau halten ...

    Katharina

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  2. Ich kann dir da nur beipflichten. Kenne ich absolut. Ich werde jetzt erstmals Shampoo und Conditioner von Kerastase versuchen. Hab davon nur positives gehört.
    Bei dem Moroccanoil bin ich immer sehr sparsam, aber es ist wirklich großartig.

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  3. Ich habe sowohl Kerastase als auch Shu Uemura ausprobiert und bin von Letzterem sehr überzeugt, wobei ich auch die Ultimate Remedy-Serie verwende. Die Pflege ist noch intensiver als bei der Resistance-Serie von Kerastase. Empfohlen wurde es mir von einem Frisör an der Alster, der sowohl mit Kerastase-, als auch mit Shu Uemura-Produkten arbeitet.

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