Freitag, 28. Februar 2014

Kunststunde // Bobbi Brown Art Stick



Ich bin ein riesiger Lippenstiftjunkie und beginne jeden Tag getreu dem Motto "On a bad day there is always lipstick!". Früher hielt sich meine Experimentierfreudigkeit in diesem Bereich eher im Keller auf, der klassische Bebe Pflegestift war alles, was ich damals so brauchte. Wahrlich nicht gerade die spannendste Variante, aber definitiv funktional. So ziemlich direkt nach meinem Abitur entbrannte in mir aber eine ganz neue Liebe und seitdem sammele ich sie. Lippenstift, Lipgloss, Lip Tint, Lip Crayon - es gibt nichts, was einen sicheren Weg an mir vorbei finden würde. Natürlich bin ich auch hier kein Freund komplizierter Techniken und verlasse mich ganz lazy lieber auf esfunktionierteinfachimmer-Kandidaten. Und wer mir auf Instagram folgt, dürfte meinen neuesten Zuwachs bereits kennen: den Bobbi Brown Art Stick in Sunset Orange. Alleine die Farbbezeichung ist ja schon der Burner und macht sofort Lust auf Caipi und Lambada. Der Jumbo Pencil hinterlässt ein mattes Finish (ohne Austrocknen!) und ist in der Handhabung ziemlich idiotensicher. Ich liebe nichts mehr, als mir in Windeseile richtig coole Bold Lips schminken zu können und genau deswegen darf er mich dieser Tage unentwegt begleiten. Die fancy Buntstifte fürs Kosmetiktäschen könnt Ihr übrigens ab März in den Stores erwerben.

-absolutely adore the new Bobbi Brown Art Sticks-

Donnerstag, 27. Februar 2014

Frühlingshaar // Shu Uemura Touch of Gloss


Beachwaves sind dank vergangener Fashionweeks wieder in aller Munde und die Damenwelt strebt allgemein nach einem gekonnten undone-Look. Wie das bei Trends nun mal so ist, erkennt man bei genauerem Hinsehen aber auch eine feine Gegenbewegung, die sich dem klassischen Sleek-Look unterwirft. Das schöne an der breitgefächerten Beautywelt ist ja tatsächlich die Tatsache, dass man keine (endgültige) Entscheidung treffen muss. Heute Shakira, morgen Kate Moss. Mit ein paar Tools, den richtigen Stylingprodukten und einer gehörigen Portion Kreativität sind der Fantasie glücklicherweise keine Grenzen gesetzt (denn die hasse ich bisweilen auf den Tod). Ich bekenne mich an dieser Stelle offiziell als Fan beider Trends, halte mich momentan aber lieber noch ein Weilchen auf der aalglatten Spur auf. Besonders zu cleanen Outfits finde ich ein puristisches Hairstyling wunderbar, und alles was man dafür braucht ist Glätteisen (zumindest als Naturlocken-Gesegnete), Kamm und ein gutes Finishprodukt. Übrigens eine der wenigen Frisuren, die am ersten Tag wirklich besser aussieht (Stichwort: Frische). Nachdem ich meine Mähne mit dem Glätteisen ordentlich gebändigt habe, gebe ich eine erbsengroße Menge des Shu Uemura Touch of Gloss in meine Handflächen und verreibe es in diesen gründlich.
Die Paste ist beinahe durchsichtig, eher zähflüssig und durch und durch mit Glitzerpartikeln durchzogen, die sich anschließend subtil auf die Haaroberfläche legen und diese wie den Versailler Spiegelsaal glänzen lassen.
Noch leichter gelingt die Prozedur, wenn ich die Creme ganz kurz mit dem Föhn anheize. Danach fahre ich mir einfach durchs Haar, als würde ich das gerade nebensächlich tun (Ihr kennt das ja: man sitzt im Café und guckt sich so um). Besonders schön finde ich den Effekt aber bei einem strengen Pferdeschwanz, das lässt die Frisur gleich eleganter und weniger sportlich wirken. Ein wenig Bling im Frühling!

-my current hair obsession-

Mittwoch, 26. Februar 2014

Label Crush // Oliveda


Trockene Haut und das Gute aus wertvollem Olivenöl, das ist eine Kombination, die einfach passt. Seit meines Daseins als Skincare-Junkie treffe ich immer wieder auf Labels, in die ich mich Hals über Kopf und ohne Kompromisse verliebe. Einige halten was sie versprechen, andere entpuppen sich nach einer ausgiebigen Testphase eher als Enttäuschung. Oliveda hatte ich indirekt schon länger auf dem Kasten, aber erst nach dem großen designtechnischen Relaunch packte mich die Marke so richtig. Thomas Lommel gründete sie 2003 auf Mallorca, quasi direkt an der Quelle. Olivenöl und ich, das funktioniert schon beim Essen super und ich erinnere mich an eine Zeit, zu der ich dank regelmäßiger Neurodermitis-Ausbrüche oft im natürlichen Gold badete, was meiner Haut unheimlich gut tat. Kürzlich zogen nun drei Produkte der überschaubaren, aber sehr ansprechenden Produktriege bei mir ein. Und ich liebe sie alle, was auch nicht immer vorkommt. Der Star des Ensembles ist wohl das Cinnamon&Ginger Bodyoil, das so herrlich duftet, dass es das Fläschen auf die allabendliche Routinekarte geschafft hat. In der Hand ähnelt die Konsistenz sehr der des natürlichen Öles, auch die Farbe kommt unheimlich nahe an das Original ran. Was mich aber am meisten erstaunt: für meinen ganzen Körper brauche ich tatsächlich nur eine geringe Menge (etwa fünf Tropfen) und das, obwohl es meine Haut stets nach Feuchtigkeit dürstet. Ich trage das Öl immer direkt nach dem Duschen auf den noch sehr feuchten Körper auf (gründliches Abtrocknen wird an dieser Stelle völlig überbewertet), das schließt das Produkt besser ein und macht es somit wirksamer. Im Sommer will ich unbedingt die Limette-Version ausprobieren!
Die Maske mit schwarzen Oliven schenkt meiner empfindlichen Gesichtshaut eine gehörige Portion Pflege und belastet sie nicht. Dabei duftet sie so wunderbar, dass ich sie am liebsten dippen würde (dazu muss man wissen, dass ich ein kleiner Olivenfanatiker bin). Ich trage sie immer recht großzügig auf und nehme überschüssige Reste mit einem weichen Kosmetiktuch ab, die letzten verbleibenden Partikel dürfen über Nacht einziehen und schenken mir zum Morgen hin einen prallen Teint. Die Handcreme kommt in der praktischsten Variante, die ich bis dato gesichtet habe. Der Pumpspender ermöglicht ein pingelig genaues Dosieren und ist ideal für unterwegs. Die Creme ist so reichhaltig, dass ich sie auch als nächtliche Kur anwenden kann und riecht angenehm subtil. Außerdem zieht sie wahnsinnig schnell ein und fettet nicht, was ich im Alltag sonst als ziemlich störend empfinde. Oliveda und ich, das Thema ist noch nicht abgehandelt. Und durch die nahende Sandalen-Saison würde ich mich am liebsten von dem famosen Fußbalsam begleiten lassen. Die Produkte könnt Ihr übrigens online, als auch in gut sortierten Müller-Filialen mit eigener Naturkosmetikabteilung kaufen.

-olives in skincare products? The best way you can do-

Montag, 24. Februar 2014

Evergreens // Daywear


Dass ich mich beautytechnisch gerne auf die Seite der Pragmatiker stelle, ist bekannt. Fix, funktional und fabulös könnte mein Motto lauten. Ich will nichts langweiliges, besonders tricky darf es in der Anwendung aber auch nicht sein und glaubt mir, im Beautykosmos ist beides nur schwer miteinander vereinbar. Oft sind es die schönsten Produkte, die mit den extraordinärsten Farben und Packagings daher kommen, die sich dann im Alltag gerne mal als Oberniete entpuppen und ihr weiteres Dasein in der Schublade fristen müssen.
Mittlerweile habe ich aus so ziemlich jedem Bereich einen persönlichen Heroe ausfindig machen können und unbewusst ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Drogerie und High End geschaffen. Ohne mein Maybelline Color Tattoo in On and on Bronze läuft in der morgendlichen Eile so gar nichts (hitthepan-Alarm!) und auch Eva's Nude aus der L'Oréal Collection Privée ist dank des frischen Pfirsichtons längst ein treuer go-to-Liebling geworden. Bei Teintprodukten bin ich jedoch pingelig und investiere gerne mal, da man meiner Meinung nach oft schon an der Textur die Guten von den Schlechten trennen kann. Mein Kjaer Weis Cremeblush in Abundance ist der helle Wahnsinn, die Farbe ein Traum und die Konsistenz so seidig, dass es sich blitzschnell perfekt verblenden lässt. Und das Design muss sowieso von einem Genie stammen. Auch Sun Beam von Benefit ist mir seit letztem Jahr ein treuer Begleiter und zaubert immer wieder diesen sonnigen Glow auf meine müden Winterwangen, definitiv ein Nachkaufprodukt. Gerade mag ich es am liebsten schlicht oder klassisch auf den Nägeln, weswegen ein hübscher Nudeton nie fehlen darf. Tromborgs Artemis ist da ganz vorne mit dabei.

-beauty can be so easy-

Samstag, 22. Februar 2014

Kultobjekt // Estée Lauder Advanced Night Repair Eyecare


Dass ich von der großen Schwester der beiden - dem völlig zu Recht gehypten Advanced Night Repair Serum - restlos begeistert bin, habe ich hier schon an so mancher Stelle erwähnt. Ich liebe die Textur, den Geruch, das Design und natürlich den Effekt, das es meiner Haut über Nacht schenkt. Unter der Nachtcreme aufgetragen, tränkt es trockene Stellen mit Feuchtigkeit und repariert sie während des Schlafes wieder streichelzart und auch kleine Pickelmale heilen schneller ab. Es ist für mich kein Wundermittel, das  unmittelbar diesen Wow-Faktor zaubert, aber ein Produkt, das sehr wohl eine dauerhafte Verbesserung meiner Haut erzielt, was schließlich von längerer Wirkung ist. Mittlerweile habe ich mir schon das zweite Fläschen zugelegt und Ladies - das will was heißen! Trotz der Tatsache, dass ich mit meiner Clinique All About Eyes Rich vollkommen zufrieden bin, hat mich die zu dem kultigen Klassiker passende Augenpflege extrem gereizt. Das Konzept aus Serum und darauf abgestimmter Creme habe ich so noch nicht ausprobiert und war mehr als gespannt. Eines vorab: wieso sind die meisten Eyecreams mit einer Lebensdauer von etwa sechs Monaten gestraft? Bei einem verschwindend geringen Verbrauch wirklich schade, denn ich bezweifel ernsthaft, dass diese beiden Schätzchen bis Ende Juli aufgebraucht sein werden (mein letztes Tübchen hat über ein Jahr durchgehalten!) und wenn man sich mal den Preis ins Gedächtnis ruft, ist das meines Erachtens nach ein deutliches Manko in der Umsetzung. Doch genug gemeckert, vielleicht wendet sich ja alles zum Guten und die Sorgen waren völlig unbegründet. Ich gebe nun allabendlich eine stecknadelgroße Portion des Serums auf meinen Ringfinger, was dank des hygienischen Pumpspenders auch prima funktioniert, und klopfe es sanft unterhalb meines Auges ein. Dabei bleibe ich eher in Höhe der oberen Wangenknochen (diesen Bereich fühlt ihr), als dass ich zu nah an den unteren Wimpernkranz komme. Wichtig: immer von außen nach innen einarbeiten, dieses Prinzip arbeitet ein wenig gegen die Schwerkraft und soll der ersten Faltenbildung immerhin im Ansatz leicht entgegenwirken. Danach trage ich mit dem beigelegten Spachtel eine etwas größere Menge der dickflüssigen Creme auf und klopfe sie ebenfalls wie oben erklärt ein, den Rest verteile ich auf dem Lid. Morgens wache ich mit einer extrem weichen Augenpartie auf, die perfekt auf Concealer und co. vorbereitet ist. Noch kann ich zum Zusammenspiel zwischen Creme und Serum nicht allzu viel sagen, dafür probiere ich das Ganze noch nicht lange genug aus. Ich werde in den nächsten zwei Wochen lediglich die Creme verwenden, um einen möglichen Unterschied ausmachen zu können. Und leider leider muss ich feststellen, dass die ANR-Reihe auch hier keinerlei Mängel aufweist, was mich von einem Nachkauf also nicht abhalten wird. Besonders die reichhaltige Creme mag ich schon jetzt ein bisschen zu viel.

-do you already know Estée Lauders ANR eye treatments?-

Donnerstag, 20. Februar 2014

Faves of the Week // Frühlingsgefühle



Die ersten wärmeren Tage und Sonnenstrahlen genieße ich immer sehr, dazu Vogelgezwitscher und alles ist perfekt. Dass wir all das dieses Jahr schon mitte Februar haben ist sicherlich ein klein wenig gegen die Natur und als Winterkind hoffe ich noch immer auf einen plötzlichen Schneeeinbruch. Doch als ich heute Morgen bei strahlendem Wetter lesend und Kaffee schlürfend auf der Terrasse saß, stiegen auch in mir die Frühlingsgefühle empor. Meine Beautyroutine habe ich schon seit einigen Wochen auf Spring is back geschraubt und greife deshalb gerne zur BB Cream von &other Stories. Die Nuance ist mir momentan noch einen Hauch zu dunkel und sollt eigentlich erst im Sommer zu ihrem Einsatz kommen, unter die Tagescreme gemischt mag ich das natürliche Ergebnis aber gerade sehr. Der Farbton ist leicht rosastichig und lässt den ergrauten Winterteint strahlen.
Mein Tipp: ein Klecks Flüssighighlighter beigemischt sorgt ganz subtil für noch mehr Strahlehaut! Meine Haut soll endlich wieder richtig atmen können und sich von den aggressiven Heizungsluftattacken erholen können, das ist auch der Grund, wieso ich momentan lieber auf Foundation verzichte. Damit mein Make Up trotzdem den ganzen Tag lang hübsch aussieht, greife ich gerne zu Setting Powders und nachdem ich von der Bourjois-Variante sehr angetan war und diese restlos aufbrauchte, habe ich mich bei Niche Beauty nach einem würdigen Nachfolger umgesehen und wurde in Form des Youngblood Mineral Rice Setting Powders fündig. Die Textur ist federleicht, der Farbton sehr natürlich und das Produkt einfach genial verträglich. Denn bei meiner sowieso schon trockenen Haut sollen solche Helferlein bitte nicht zusätzlich belasten, sondern einfach still und leise gekonnt ihren Dienst leisten. Die mutigen (und weihnachtlichen) Rotnuancen habe ich gerade in meine Schubladen verbannt und greife nun vermehrt zu natürlicheren Blushes. Tromborgs Vintage lässt meine Wangen leuchten, als hätte ich erst kürzlich einen ausgiebigen Frühjahrsspaziergang hinter mir. Mit dem wunderbar fluffigen Zoeva Pinsel wird das Ergebnis sehr sheer und gleichmäßig und wirkt so gar nicht geschminkt, was ich aktuell liebe. Und meine Hände dürfen sich schon die ganze Woche am Shiseido Zen Sun Seifenstück erfreuen, ein herrliches Valentinstagsgeschenk des Labels!

-be rosy, so cosy-

Mittwoch, 19. Februar 2014

Kauftipp // &other Stories CC Quad Concealer-Kit



&other Stories ist eine der wenigen Highstreet-Ketten, an deren Beautyrange ich wahren Gefallen finden kann und Neulancierungen immer gespannt erwarte. Das CC Quad ist eines der neuesten Coups des schwedischen Genies und landete ab der ersten Minute auf meiner imaginären und endlos langen Wunschliste. Umso aufgeregter war ich, als ich vor ein paar Tagen Post hatte und das Schätzchen in meinem Briefkasten vorfand. Die Palette ist wirklich eine Nummer und ein gutes Stück größer, als ich virtuell noch annahm. Ich muss ja zugeben, dass ich die Vorstellung, mir solche Farben als Base und zur Teintoptimierung ins Gesicht zu schmieren immer ziemlich scary fand. Eine Beauty-Mutprobe später bin ich um einiges schlauer und vielleicht auch einen Ticken weit schöner - denn es funktioniert. Das Quad arbeitet nach dem Prinzip der Komplementärtechnik, das heißt den gewünschten Ausgleich bietet die Farbe, die dem Übel im Farbkreis gegenüber liegt. Beispielsweise werden blaue Augenringe durch Rot abgedeckt (und wenn das Verständnisproblem nun an der Komplementär-Chose liegen sollte: hier zur Ansicht der Farbkreis, der in der fünften Klasse mal behandelt wurde). Im Klartext: Gelb und Rot retten dunkle Schatten, Grün und Lavendel lassen Rötungen verschwinden. Ich konnte es bisweilen selbst kaum glauben, welchen Unterschied diese Anwendung machen würde, doch er ist enorm. Verwende ich danach meinen liebsten Clarins Concealer, sieht man mir die letzte Partynacht beinahe nicht mehr an!

P.S.: Die by Loumi-Gewinnerin wurde ausgelost und hat Post.

-why I did not used a CC Quad since...ever?-

Montag, 17. Februar 2014

Good Night Tales



Trotz meiner angeborenen Schwäche für Beauty und sämtlicher Anhängsel, gehöre ich nicht zu der Sorte Mädchen - man glaube es kaum - die sich im Stundentakt neu anpinseln und stets auf den perfekten Lidstrich achten. Ich habe es oft versucht und bin noch öfter gescheitert. Den ganzen Tag prall gefüllte Makeup-Bags mit mir rumzuschleppen ist halt einfach nicht mein Ding (wenn man mal davon absieht, dass die von mir bevorzugte Taschengröße ungefähr DIN A5-Maße hat) und so fand ich mich schließlich einfach damit ab, dass mein Look im Laufe des Tages eben leichte Gebrauchsspuren annimmt. Liege ich jedoch spät abends im Bett, darf es gerne etwas mehr und die ganze Karte sein. Da sind Hand- und Augencreme, Lippenbalsam und eine reichhaltige Fußlotion schon längst zum gewohnten Standard geworden und ich baue stetig an. Dem ein oder anderen mag das vielleicht zu viel Zinober sein, ich genieße dieses Ritual nach dem stressigen Alltag einfach nur. Lange habe ich nach einer perfekten Aufbewahrungsmöglich gesucht und wurde schließlich bei Rituals (wie das Schicksal so will) in Form dieses Trays fündig. Neben meinen Alltime-Faves (dem Rêve de Miel Lippenbalsam, Clinique All About Eyes Rich und der Hand Relief von Aveda) kann ich nicht mehr schlafen ohne meine strapazierten Füßchen mit einer dicken Schicht der tollen La Bruket Fußcreme einbalsamiert zu haben, die zugleich wunderbar nach Thymian riecht. Auch Homeoplasmine rettet mir immer wieder meine Haut und der Hydrating Mist Toner aus dem Hause Trilogy sorgt für eine letzte Erfrischung. Während ich dann rundum versorgt in den Federn liege und gut und gerne eine halbe Ewigkeit in einem Schmöker versinke, kommt meine Bougie Divine von Caudalie zum Einsatz, die so herrlich nach der berühmten Divine-Serie duftet. War ich zuvor baden und habe anschließend das passende Öl verwendet, könnte ich besser nicht einschlafen und schöne Träume sind beinahe garantiert.

-say hello to my bedside locker buddies-

Sonntag, 16. Februar 2014

Jean-Claude Ellena // The Diary of a Nose



Ganz sicher bin ich mir bisweilen weniger, ob ich Sonntage nun mag oder nicht. Ich finde dieses Gefühl des Endens sehr erdrückend und irgendwie kommt in diesen Tag wohl auch niemals mehr richtig Schwung hinein (naja, wie denn auch - man muss sich ja erst einmal gebührend in Form eines ausgiebigen Schläfchens von der nächtlichen Tanzeinlage erholen. Und das kann dauern). Die vierundzwanzig Stunden Freizeit erachte ich im Gegenzug als recht angenehm und nutze sie oft für notwendige Dinge wie Aufräumaktionen und Organisation.
Der Abend gehört jedoch in vollem Maße der Kultur und so darf stets ein anderes Buch das Bett mit mir teilen.
The Diary of a Nose von Jean-Claude Ellena teile ich mir gewissenhaft auf, denn ich liebe die Atmosphäre, in die mich die Geschichte hineinzieht. Sommerliche provenzalische Lavendelfelder, viele Gerüche und Erinnerungen dahinter, das Leben eines Parfumeurs eben. Eigentlich wollte ich es im Sommer lesen, konnte meine Finger aber wieder mal nicht davon lassen. Wer noch warten kann: bitte am Strand lesen! Meer, Salz und Sonne auf der Haut stelle ich mir einfach perfekt dazu vor. Die Financial Times sagt "He is to perfume what Mozart is to music".
Ich klatsche euphorisch Beifall und feiere diese Lektüre als grandiosen Einstieg in das (Nischen)Duftjahr 2014.

-the perfect summer reading by Jean-Claude Ellena-

Mittwoch, 12. Februar 2014

Tromborg // Scandinavian Mood Mud Mask


Skandinavien und ich, im Herzen sind wir Seelenverwandte. Ich liebe alles, was aus den hohen nordischen Gefilden kommt. Ob Musik, Interior, Food oder eben Beauty, die blonden Schönheiten wissen halt genau wie's funktioniert. Besonders erfreulich finde ich den Mut zum (gekonnten) Minimalismus, dicht gefolgt von speziellen Düften und Ingredienzien. Dass das dänische Label Tromborg erst vor ein paar Wochen auf meinem Radar erschien, davon habe ich Euch bereits an dieser Stelle euphorisch erzählt. Als ich den Deckel zur Mud Mask aufschraubte, erblickte ich im Innern zu meiner größten Verzückung die nordische See mit all ihrer Klarheit.
Wie wundervoll können Beautyprodukte eigentlich aussehen? Genau das ist auch der Grund, warum ich mich dieser Thematik mit so viel Leidenschaft hingebe - sie haut mich immer wieder um und lässt mich in ungeahnten Gefühlswallungen schweben. Die Schlammmaske riecht ein wenig sonderbar, irgendwie unbeschreiblich, doch niemals unangenehm. Die cremige Konsistenz ist denkbar einfach auf dem ganzen Gesicht aufzutragen und trocknet binnen zehn Minuten zu einer bröseligen Schicht, die ich danach mit einem warmen Muslincloth abwasche. Die Haut fühlt sich herrlich zart und geschmeidig an, oberflächliche Unreinheiten werden mit der Prozedur gründlich entfernt. Diese Empfehlung geht übrigens an alle Ladies mit öliger Haut, denn meinen trockenen Stellen ist sie in ihrer Wirkung leider (noch) etwas zu schroff. Wer jedoch stets zu Glanz neigt, dem seien diese schlammigen Helferlein ans Herz gelegt!

-best looking mud mask I have ever seen-

Dienstag, 11. Februar 2014

3 for Me // The Cheek Edition


Wie im November schon festgestellt, schaffen es bei mir oft genau drei Produkte das für mich perfekte Team zu bilden. Ob Skincare, Lippen oder Haare - trio you are welcome! Und erst vor ein paar Tagen ist mir morgens bei meiner gewöhnlichen Schminkroutine aufgefallen, dass ich im Alltag blushtechnisch gerade total auf dieses natürliche MAC-Dreiergespann abfahre. Harmony (hier in der Mitte) wird für die Junkies wohl kein Neubegriff mehr sein, denn das Rouge stellt für viele Ladies das ideale Konturpuder dar. Anfangs gestaltete sich die Handhabung etwas schwierig, war ich bis dato nur aschigere Töne gewohnt. Hat man den Dreh aber erst einmal raus, zaubert es im Nullkommanichts Fashionweek-Cheeks. Ich trage diese Kombi immer dann, wenn ich mal wieder mit Bold Lips unterwegs bin und genau hier verzichte ich auch stets auf zu bunte Wangen. Baby don't Go (links) ist mein MAC-Geheimtipp an Euch, ein wahnsinnig kompatibler Ton, der eigentlich nahezu immer geht. Zusammen mit Harmony ein wahres Traumpaar. Er schenkt einen klitzekleinen Hauch Farbe, eine gute Portion Frische und Natürlichkeit, that's it. Wer lippentechnisch auf Knallerfarben steht, wird mit diesem Schätzchen bestens beraten sein und einen treuen Wegbegleiter in ihm finden. War die Nacht mal wieder zu lange und der Schlaf definitiv zu kurz, dann brauche ich stets Glow. Warm Soul ist eigentlich ein Mineralize Blush, ich verwende das gute Stück aber meist als Highlighter auf den oberen Wangenknochen und im Augeninnenwinkel. Und was die Farbe betrifft, muss ich ja nicht extra erwähnen, dass er wie die Faust aufs Auge zu den anderen Lovelies passt?

-my beloved natural looking blush-trio from MAC-

Sonntag, 9. Februar 2014

Sunday-Mood // Flamingo Fever



Pink war bis dato so nie mein Thema, in letzter Zeit beobachte ich jedoch vermehrt den Einzug dieser Farbe in meine heiligen Beautyhallen. Irgendwie ein ziemlich talentierter Gute-Laune-Garant, der auf alle Fälle happy macht, und das im Eiltempo. Nie wieder verzichten will ich auf den Shiseido Lacquer Rouge (leider nur mit Nummernbezeichnung), der sich so easy peasy auftragen lässt, dass es beinahe an ein Wunder grenzt. Die Farbe ist himmlisch pigmentiert, verschmiert nicht und hält ewig auf den Lippen, ein echter heiliger Gral wenn ihr mich fragt. Das Mineralize Blush in Sweet Samba von MAC aus der Tropical Taboo-Collection ist eine wunderbare Symbiose aus Bronzer und Rouge, die ich regelrecht zu lieben gelernt habe. Durch den integrierten Braunanteil wird automatisch konturiert, was einen Zwischenschritt in der Beautyroutine erspart und mehr Zeit für andere Dinge lässt. Außerdem verleiht er einen wunderbaren Glow, der auch Highlighter an guten Tagen überflüssig macht. Zum Schluss zwei echte Highlights aus deutschen Gefilden - allmorgendlich bereitet mir der Schattierpinsel aus Jacks Beautyline eine heiden Freude, die Haare sind so schön weich und locker gebunden, dass er jedes banale Augen-Makeup zu einem kleinen Kunstwerk werden lässt. Von dem gigantischen Design gar nicht erst anzufangen. Die Treat Collection Lacke (dazu bald mehr), Marke Berlin based, sind noch ein echter Geheimtipp unter den Junkies und erreichen schon jetzt Kultstatus bei Liebhabern. Wer non toxic und ein breites Farbspektrum gekonnt vereinen kann, der hat definitiv eine Sonntagsehrung verdient!

-Pink Panther is watching you-

Samstag, 8. Februar 2014

Skincare Crush // Aesop


Das australische Label Aesop erfreut sich dank immensem Blogosphären-Hype gerade größter Beliebtheit und auch ich konnte nicht länger widerstehen. Bereits letztes Jahr kamen mir ein paar der Schätzchen unter und das Shampoo ist seitdem einer meiner Alltime-Faves, weil so schön unkompliziert und beinahe schrecklick gut duftend. Die Inhaltsstoffe sind nicht zu einhundert Prozent organic, aber durchaus vertretbar und entfalten in nie gekanntem Ausmaß eine antioxidative Wirkung, die die Haut bei regelmäßiger Anwendung strahlen lässt. Alleine in das ganze Produktdesign habe ich mich schon so dermaßen verschossen, das alles andere fast nebensächlich wird, was bei der breiten Auswahl dann aber doch zu schade wäre. Ich hatte das Glück und durfte das Skincare+ Set testen, welches aus dem Triple C Facial Balancing Gel, dem Damascan Rose Facial Treatment und der Perfect Facial Hydrating Cream besteht. Erster Schock - der Preis. Mädels, zweihundertfünfzig Ocken sind wahrlich kein Pappenstiel und ich würde jeder Interessentin einen ausgiebigen Pretest mehr als dringend empfehlen.
Die Creme hat sich ziemlich schnell als mein persönlicher Trio-Liebling herauskristallisiert, durch die beigemischten Vitamine und eine reichhaltige Dosis Sheabutter der ideale Wegbegleiter für trockene Haut. Außerdem hinterlässt sie ein mattes Finish, das beinahe wie weichgezeichnet wirkt und prima auf Foundation und co. vorbereitet. Mit dem Gel habe ich so meine Probleme, ich bin aber auch einfach kein Mischhauttyp.
Durch entzündungshemmendes Vitamin B soll die Haut tonifiziert und neuen Unreinheiten vorgebeugt werden, das Gel an sich wirkt ausgleichend und beruhigend. Mein Kritikpunkt: ich mag die Konsistenz nicht. Gel auf der Haut fühlt sich für mich nach Waschen an, ich habe dieses innere Bedürfnis, das Zeug wieder herunterzuholen. Für mich kein Nachkaufprodukt, meine Schwester steht total drauf. Das Gesichtspflegeöl mit Rosenblättern und Orangenblüten liebe ich dafür heiß und innig (und der Preis ist auch gerechtfertigt), der Duft ist genial, die Wirkung sichtbar. Meine Haut sieht prall und gut genährt aus und lässt sich wunderbar zart angreifen.
Gesichtsöle sollten übrigens immer nach der kompletten Pflegeroutine aufgetragen werden, so können sie sich besser verteilen und intensivieren die Cremewirkung. Als kleines Goodie kam noch der Protective Lip Balm mit Lichtschutzfaktor 30 mit, der im Sommer seinen großen Auftritt haben wird. Genial, denn Lippenpflegestifte mit hohem Schhutzfaktor gibt es leider viel zu selten auf dem Markt! Alles in allem handelt es sich hier sicherlich um kein Set für Skincare-Neulinge, auch der Preis setzt eine genaue Kenntnis der eigenen Hautbedürfnisse voraus.
Für Liebhaber jedoch eine grandiose Anlaufstelle!

-tried out Aesop's Skincare+ Facial Care Set-

Freitag, 7. Februar 2014

Face of the Day // Easy Going


Neben den berühmten Empty-Videos eine allseits beliebte Rubrik auf sämtlichen Beautykanälen und ich muss zugeben, dass ich mir selbst liebend gerne angucke, was andere Mädels so tagtäglich benutzen. Vielleicht werden diese Ausgabe schon einige auf meinem Instagram-Account gesichtet haben, ich verspreche Euch aber hoch und heilig, dass das nicht der einzige Post dieser Art gewesen sein wird. Wie schon zur Genüge erwähnt, muss es im Badezimmer momentan sehr pragmatisch ablaufen, weswegen ich besonders gerne zu meinen unkomplizierten Nude-Schätzchen greifen, die da wären:

Clarins / Instant Light Concealer in 02 - Chanel / Les Beiges Powder in 50 - Kjaer Weis / Cremeblush in Abundance Burberry / Lipstick in Trench Kiss - Bobbi Brown / Luminous Moisturizing Treatment Foundation in 00 Alabaster Chanel / Wimpernzange

Und dass ein wenig Mascara stets mit an Bord ist, muss wohl nicht extra erwähnt werden.

-my face of the day products #1-

Donnerstag, 6. Februar 2014

Klausur-Rosies


Viel Zeit für ausgiebige Beautyrituale bleibt gerade nicht, weswegen ich auf altbewährte Helferlein zurückgreifen muss, auf die immer Verlass ist. Meine Haut ächzt dank zu viel Cola und übel schmeckenden Energydrinks nach Feuchtigkeit, die ihr gerade keiner besser spenden kann, als die Moisture Surge Overnight Maske von Clinique, einer meiner Evergreens. Wenn einfach zu viel Datenstau im Kopf herrscht, habe ich nicht noch den Nerv die Einwirkzeiten diverser Beautyartikel zu beachten und runterzuzählen, also bin ich doch wirklich dankbar wenn ich mit der Maske geradewegs vom Schreibtisch ins Bett fallen kann. Und am nächsten Morgen werde ich mit einer prallen Haut belohnt! Rodial's Glam Balm ist ebenso unverzichtbar, der zarte Duft nach Rosen beruhigt mich in den kurzen Entspannungsphasen immer sehr. Auf den Lippen, strapazierten Nagelhauträndern oder in trockenen Haarspitzen, er ist ein kleiner Alleskönner. Und um ein wenig Haiwaii-Feeling in die tristen Tage zu bringen, habe ich mein H&M-Haargummi (Marke uralt) wieder aus den Tiefen meiner Schubladen hervorgekramt. Damit fühle ich mich ein bisschen wie genie in a bottle.

-rosy signs during stressful times-

Dienstag, 4. Februar 2014

Big Hair // Aveda Volume



Dickes, volles und glänzendes Haar ist der Inbegriff des Sexappeals und alle scheinen mit manchmal fragwürdigen Mitteln danach zu streben. Wenn Stress und Kummer der Pracht mal geradewegs den Garaus machen (ist mir alles schon passiert), bleibt oft nur die Frage offen, was zu tun ist. Ganz wichtig: falls ihr wirklich ernsthafte Probleme mit Haarausfall oder juckender Kopfhaut haben solltet, therapiert Euch beim nächstbesten Drogeriemarkt bitte nicht selbst, sondern sucht einen Hautarzt auf. Für alle anderen gilt - es gibt sie tatsächlich, die Lotions, Sprays und Puder, die für sichtbare Fülle sorgen. Und mit dem heißbegehrten Volumen ist das immer so eine Sache. Entweder man hat zu viel davon, oder eben gar keines. Seit ich medium short hair trage, hängen sich meine Haare schneller aus und sehen schnell platt aus. Eigentlich kein größeres Problem, denn meine Naturlocken nehmen sämtliche Substanzen extrem schnell auf und verwandeln sie wieder zur alten Mähne. Ganz große Favoriten meinerseits bezüglich dieser Thematik kommen momentan von Aveda. Das Volumizing Tonic wird im handtuchtrockenen Haar direkt an die Wurzeln gesprüht, soll diese kräftigen und schön bouncy springen lassen. Um einen noch extremeren Brigitte-Bardot-Gedächtnislook entstehen zu lassen, föhne ich über Kopf und immer (!) auf der Kaltstufe. Dauert zwar länger, schließt die Schuppenschicht aber besser, ist schonender und macht das Haar dadurch glänzender. Und wenn das Volumen bereits am nächsten Tag wieder flöten gegangen ist, schüttele ich mein Ass aus dem Ärmel und gebe direkt auf die Kopfhaut eine kleine Prise des Pure Abundance Haarpuders. Bei Kontakt mit körpereigener Wärme verwandelt sich dieses in eine angenehm kühlende Lotion und ist ein wahres Erlebnis. Ich massiere das Produkt sanft in die Kopfhaut ein und wuschel meine Haare danach wieder kopfüber durch. Der Effekt hält vierundzwanzig Stunden durch und lässt sich prima als Toupier-Helfer anwenden. Übrigens verklebt keines der beiden Fläschen das Haar und wirkt sich auch nicht beschwerend aus.
Und für den extra fixen Füllekick für zwischendurch: Haare einmal kurz durchföhnen, natürlich - headfirst, richtig. Mit Haarspray fixieren und fertig.

-which girl doesn't love big hair?-

Sonntag, 2. Februar 2014

Clarins Opalescence Spring Collection



All die wunderbaren Frühlingskollektionen sämtlicher Beautylabels lösen in mir eine nie dagewesene Vorfreude auf die wärmeren Tage aus. Clarins' Opalescence stellt da keine Ausnahme dar. Strahlende Haut, frische Wangen und ein schöner Glow, genau mein Thema! Als ich mir drei der neuen Produkte aussuchen durfte, musste ich nicht lange überlegen und entschied mich für die Instant Light Base und zwei der grandiosen Cremeblushes.
Die Base ist eine herrliche Mischung aus Highglighter und Primer und kann bei reiner Haut auch prima solo getragen werden. Insgesamt in drei Shades erhältlich, habe ich mich für den Allrounder in Rosé entschieden. An guten Tagen trage ich zwei kleine Pumpstöße über der Feuchtigkeitspflege auf, an eher schlechten gebe ich nachträglich noch ein wenig Puder darüber. Ein wirklich tolles Speed-Produkt, das auch unterwegs funktioniert und immer eine Portion Frische verleiht. Bei einem so subtilen Teint dürfen die Wangen natürlich ein wenig mehr hervorstechen, ganz besonders verliebt habe ich mich in Grenadine. Das kräftige Himbeerrot zaubert Bäckchen wie nach einem langen Spaziergang an der frischen Luft und verleiht auch den Lippen einen Hauch Farbe. Rosewood ist eher alltagstauglich und konturiert durch den hohen Braunanteil auch gleich ein wenig.
Die Konsistenz beider Blushes ist so wunderbar zart und cremig, dass man sich über ein möglicherweise schwieriges Verblenden keinerlei Gedanken machen muss. So stelle ich mir den Frühling vor - eine makellose Haut im Fokus, die Augen halten sich mit Nudeshades dezent im Hintergrund, werden aber mit langen Wimpern betont. Dazu ein wenig Farbe auf den Wangen und Lippen in einer YLBB-Farbe. Opalescent!

-so in love with the new Opalescence-collection by Clarins-

Samstag, 1. Februar 2014

Der Kult-Lippenstift // Brat Pack by Lipstick Queen


Vor gar nicht allzu langer Zeit war es für mich noch unvorstellebar, ohne Mascara aus dem Haus zu gehen.
Das mag zum einen daran liegen, dass ich wirklich mit unverschämt kurzen Wimpern gesegnet bin, die in ungetuschtem Zustand kaum sichtbar sind. Zum anderen wohl daran, dass ein wenig gut aufgetragene Mascara noch keiner Frau geschadet hat. Ein Produkt, dass mit sofortiger Wirkung diesen Wow-Faktor versprüht. Meine Meinung muss ich zum Großteil revidieren, denn im letzten Jahr bin ich zu einem absoluten Lippenstiftjunkie mutiert und fühle mich ohne irgendwie nackt. Ich trage seither dieses Bedürfnis in meinem Herzen, irgendetwas auf den Lippen haben zu müssen, es darf auch gerne dezent sein. Aber bitte niemals gänzlich ohne, da fühle ich mich beim Blick in den Spiegel auf der Stelle kränklich. Und vor ein paar Monaten, es muss wohl so um die Herbstzeit gewesen sein, begegnete mir auf sämtlichen Beautyblogs immer wieder die Velvet Rope-Reihe von Lipstick Queen. In Deutschland ist dieses fabulöse Kultprodukt - wie sollte es auch anders sein - bei Niche Beauty zu ordern. Mit gerade mal fünf Farben bietet das Sortiment vielleicht nicht die größte Bandbreite an diversen Nuancen, Glamourgirls und Rotfetischistinnen sollten aber allemal fündig werden. Hanna war von Brat Pack derart begeistert, dass ich ihn einfach haben musste! Und der Beautyfuchs hat nicht zu viel versprochen. Die Textur ist so ultraleicht und geschmeidig, dass ich ihn stundenlang über meine Lippen gleiten lassen könnte. Das ätherische Pfefferminzöl kühlt und riecht wahnsinnig toll und das goldene Deluxe-Design sorgt für einen feinen Augenschmaus. Einzig und alleine die Haltbarkeit könnte ein wenig dauerhafter sein, bei dieser Liebe kehre ich da aber gerne zu Kompliment Nummero Eins zurück. Die Farbbezeichung ist übrigens an eine Schauspieler-Generation aus den Achtzigern angelehnt, da fühlt man sich doch schon automatisch wie eine Hollywood-Diva. Btw, an alle Herren der Schöpfung: mit rotem Lippenstift könnt ihr bei den wenigstens Ladies etwas falsch machen und Valentinstag naht. Maybe die beste Geschenkidee?

-can't live without my Brat Pack from Lipstick Queen anymore-