Dienstag, 24. Februar 2015

Hair Yeah // Rahua Rainforest Grown


Rahua (sprich: ra-wa) ist die vielleicht am meist diskutierteste Haarpflegemarke im Bereich der Nischen- und Naturkosmetikprodukte. Schon lange stehen die hübschen Fläschen mit dem Amorlogo auf meiner totry-Liste, tatsächlich auf meine Mähne haben sie es aber erst jetzt geschafft. Die Story hinter Rahua ist eigenwillig:
bereits seits einigen Jahrhunderten erzeugen die Frauen des Quechua-Shuar-Stammes im Amazonasgebiet ein hochwirksames Öl, das sie Rahua nennen - das angebliche Geheimnis ihres dicken, glänzenden Haares.
In den 90iger Jahren hat sich dann der New Yorker Stylist Fabian Lliguin von diesem Wundermittel inspirieren lassen und die zu dem nativen Öl gleichnamige Pflegelinie kreiert. Im Fokus sollte immer die Behandlung und Revitalisierung von strapaziertem Haar (durch Färben) und trockener Kopfhaut stehen.
Das Geheimnis: das außergewöhnlich kleine Rahua-Molekül dringt tief in den Cortex ein, kittet und repariert den Faserstämm, während es die äußere Schuppenschicht glättet und so zum Glänzen bringt.
Andere Öle legen sich im Gegensatz zu Rahua ledigilich auf die Haarfaser.

Klingt alles ziemlich perfekt, oder? Alleine das nachhaltige Markenkonzept und die Unterstützung der Quechua-Shuar-Frauen, die bis heute das Öl für die Produkte nach traditioneller Art gewinnen, macht das Label schon unheimlich sympathisch. Bei einem Flaschenpreis von etwa dreißig Euro darf der Verbraucher aber auch einiges erwarten. Besonders gespannt war ich auf die beruhigende Wirkung der Kopfhaut, denn dank Klausurenstress und privaten Achterbahnfahrten ist diese momentan mehr als sensibel. In solch akuten Situationen neige ich leider dazu, meine Nervosität durch Kopfhautgekratze zu relativieren, was äußerst schmerzhaft enden kann. Parfümierte Shampoos und Pflegeprodukte sind dann natürlich der absolute Horror und ließen mich schon das ein oder andere Mal kurzzeitig aufschreien. Wie ich es bereits von anderen naturkosmetischen Haarpflegeprodukten kannte, ist auch hier der Duft etwas eigenartig. Auf keinen Fall schlecht, aber eben nicht typisch "friseurfrisch". Mich persönlich erinnert er etwas an Ziegenmilch, streng ist aber anders. Das Shampoo schäumt wunderbar auf, beim Ausspülen quietschen meine Haare regelrecht, was ich liebe. Den Conditioner habe ich bei der ersten Anwendung kurzerhand zur Maske umfunktioniert und eingehend auf meine geschädigte Kopfhaut einmassiert. Der erste Wow-Moment: kein Brennen, sondern eine balsamartige Erfahrung! Schon während des Waschens fühlte sich meine Mähne dicker und gestärkter an, für den ultimativen Glanzeffekt spülte ich kurz mit klarem, kaltem Wasser nach (schließt die Schuppenschicht und reflektiert somit das Licht besser). Um dem Naturkosmetikzauber keinen Abbruch zu tun, durften die Haare an der Luft trocknen. Was ich sah? Eine herrlich gepflegte Mähne. Was ich fühlte? Bis ins Detail beruhigte Kopfhaut! Und das schien mir bis dato wirklich ein Ding der Unmöglichkeit, denn auch diverse Kokosölmasken konnten keine Linderung bringen. Ich teste viele Haarpflegeprodukte und um ehrlich zu sein, funktionieren die meisten auch ganz gut bei mir, gravierende Unterschiede habe ich da in den seltensten Fällen feststellen können. Meine Haare sind dick, trocken und naturgelockt, sie brauchen eine Extraportion Pflege und lieben es ansonsten eher unkompliziert. Bis auf mein geliebtes Phytoneutre-Shampoo kaufe ich wenige Produkte nach, aber Rahua könnte das Blatt wenden. Eine kleine Menge reicht bereits aus, um die volle Wirkung zu erzielen, was den recht hohen Flaschenpreis wieder relativiert. Und mit dem Bonus der Nachhaltigkeit kann man doch wirklich nichts falsch machen!
Fazit: der Hype um die Amazonas-Beauties ist mehr als gerechtfertigt, für mich hat sich quasi eine neue Ära des Haarewaschens aufgetan. Das nächste Produkt auf meiner totry-Liste? Das berühmte Haarelixier!
Rahua bekommt ihr in Deutschland zum Beispiel online bei Green Glam und vor Ort bei Wheadon in Berlin.

-feeling like a jungle queen with Rahua-

Dienstag, 17. Februar 2015

Fantastic Four // Skincare Heroes


Skincarejunkies wie ich kommen während der kalten Tage stets in den Genuss, all die wunderbaren und vielversprechenden Tiegel und Cremes ausprobieren zu können, die vielleicht schon zu lange darauf warten. Besonders überzeugt haben mich während der letzten Wochen und Monate diese Produkte hier:

I. Aveda Hand Relief Night Renewal Serum -  ich liebe Seren und war dementsprechend begeistert, als das Fläschen in meinem Briefkasten lag! Die passende Handcreme ist schon lange einer meiner Lieblinge und auch dieses Produkt hat sich in mein Herz katapultiert. Die Zusammensetzung aus 97% natürlichen Inhaltsstoffen, darunter auch Süßholwurzelextrakt, soll Pigmentflecken vorbeugen und die Elastizität der Haut erhöhen. In Kombination wirkt das Duo gerade an kalten Wintertagen wahre Wunder und befreit zuverlässig von trockenen und rissigen Stellen!

II. Nuxe Nuxellence Detox -  und gleich noch ein Serum aus dem französischen Hause Nuxe. Detox ist gerade nicht nur ernährungstechnisch ein riesiger Trend, auch die Beautyindustrie stürzt sich immer mehr und mehr auf den anhaltenden Gesundheitsboom. Nuxellence Detox ist ein Serum für die Nacht, das gleich zehn Patente für sich gewinnen konnte und uns im Kampf gegen das Alter zur Seite stehen will. Durch eine intelligente Kombination aus hochwirksamen Inhaltsstoffen, wird die Haut Nacht für Nacht entgiftet, der Teint wirkt morgens strahlender und die Zellerneuerung wird ordentlich angekurbelt. Das Versprechen: eine Haut, als hätte man zwei Stunden mehr Schlaf bekommen! Für mich in der noch anhaltenden Klausurenphase gerade unverzichtbar und auch der gewünschte Effekt trat bereits nach etwa einer Woche schrittweise ein. Die Konsistenz ist angenehm cremig, der Duft herrlich. Da brennt es mir unter den Nägeln, auch noch die Tagesversion zu testen.

III. Perricone MD Blue Plasma - wahrscheinlich das Hautpflegeprodukt, das mich in letzter Zeit am meisten umgehauen hat, aber von Perricone MD ist man Hautpflege auf Hightechniveau ja gewöhnt. Blue Plasma ist ein nicht säurehaltiges Peeling, das für die tägliche Verwendung geeignet ist. Das flüssige Treatment ist mit Lachsrogen angereichert und befreit den Teint schonend von toten Hautschüppchen und versorgt die Haut anschließend durch eine Nährstoffinfusion mit ausreichend Feuchtigkeit. Klingt schräg? Ist es, zugegeben, auch ein wenig, aber so ultra-effektiv! Das Produkt wird nach der Reinigung und vor der Pflege aufgetragen (quasi wie ein Serum) und muss nicht abgewaschen werden. Ich bin in meinem Leben noch niemals mit einer solch zarten Pfirsichhaut aufgewacht und das jeden Morgen! Einziges Manko: durch den hohen Anteil an Lachsrogen riecht das Ganze sehr fischig. Wer schön sein will, muss eben doch manchmal ein bisschen leiden, doch die unangenehme Begleiterscheinung verfliegt binnen weniger Sekunden.

IV. May Lindstrom Skin The Clean Dirt -  quasi das natürliche Pendant zur fancy Perricone MD-Variante. In der edlen schwarzen Glasflasche verbirgt sich reinigende Tonerde, die wahlweise mit Wasser oder einem milden Waschgel zu einem schäumenden Peeling aufemulgiert wird. Das teils aus marokkanischer Rhassoul-Tonerde bestehende Pulver ist mit Gewürzen wie Zimt und Kurkuma versetzt, was im Badezimmer eine wonnige Weihnachtsstimmung auslöst. Heilende Salze entfernen Unreinheiten und durch Wasser aktiviertes Vitamin C fördert die Blutzirkulation und lässt den Teint strahlen. Wer sich das Ganze noch nicht wirklich bildlich vorstellen kann, dem empfehle ich dieses Video.

-current skincare faves-

Montag, 16. Februar 2015

Focused // Armani Eye & Brow Maestro


2014 hat sich in meinem Leben eine ganz neue Liebe entwickelt - Armani and me.
Häufig habe ich überschwängliche Lobeshymnen auf die Beautyrange des italienischen Luxuslabels seitens renommierter Makeup-Artists und Kenner der Branche gelesen, aber irgendwie wollte der Funke nicht so recht überspringen. Das ist eben manchmal so und nicht selten fragt man sich danach: was habe ich eigentlich die ganze Zeit davor gemacht? Übertragbar auf sämtliche Situationen, egal ob Freundschaft, Liebe oder eben Beauty. Und dann macht es plötzlich peng und das kleine Puzzlestück, das uns im Spiel des Glücks noch fehlte, macht alles komplett und treibt unseren Serotoninspiegel ins Unermessliche. So ähnlich war das mit Armani und mir. Die Foundations genießen schon lange einen der besten Rufe in Insiderkreisen und alle Schönheiten sind ganz versessen auf die glowy Texturen. Ganz neu im Sortiment: die Eye & Brow Maestros. Ein gelartiges Produkt, das sowohl als Lidschatten, als auch als Brauen- und Haaransatzfüller verwendet werden kann und in einer breiten Nuancenpalette erhältlich ist. Ich habe mich für 02 Wenge Wood entschieden, ein recht dunkles Braun, das perfekt mit meiner natürlichen Augenbrauenfarbe harmoniert. Anfangs war ich wegen der hohen Pigmentierung etwas skeptisch, ob das Ergebnis nicht zu gekünstelt aussehen wird. Doch dezent aufgetragen, wirken meine Brauen voller und perfektioniert. Und das Beste: sie halten die Form und die Farbe den ganzen Tag! Mein herkömmliches Puder von Catrice liebe ich für den Alltag auch sehr, aber nach einem harten Unitag ist am Abend nichts mehr davon zu sehen. Da hat Armani mal wieder ein Wunder vollbracht, ganz nach dem Motto Eye do it all!

-nice eyes with Armani-

Samstag, 14. Februar 2015

WINWINWIN // Happy Weleda's Day


Am Tag der Liebe möchte ich mich bei Euch bedanken und eine Leserin mit einem dreiteiligen Weleda Wildrosen-Set, bestehend aus Tages- und Nachtcreme und dem dazugehörigen Wildrosenbad, glücklich machen! Ein bisschen Zeit für sich selbst fehlt uns doch allen ab und an und diese seltenen Ruhepausen sollten genossen werden. Alles, was Ihr dafür tun müsst ist Folgendes:

1. Klischee-Leser sein
2. Kommentar mit Name und Mailadresse hinterlassen

Ausgelost wird am 17.02.2015 um 20:00 Uhr. Good Luck!

Freitag, 13. Februar 2015

Honig für die Lippen // Clarins Huile Confort Lèvres

Clarins und die Öle, eine Textur, derer sich das französische Kulthaus gänzlich verschrieben hat. Mit der aktuellen Frühlingskollektion bringt das Label eine Innovation auf den Markt. Das Eclat Minute Huile Confort Lèvres ist ein Lippenöl, das glossähnlich anmutet, aber doch so ganz anders ist. Angereichert mit Jojoba-, Haselnuss-, Himbeer- und Mirabellenöl wird durch den großflächigen Cocooning-Applikator ein schützender Film auf die empfindliche Hautpartie aufgetragen, der leicht glänzt, aber nicht klebrig ist. Dabei ist die Pflegewirkung sogar so hoch, dass das transparente Fläschen aktuell in regelmäßigen Abständen meinen geliebten Nuxe Rêve de Miel als Betthupferl ersetzt und das will was heißen, denn an dieses Wundermittel kam bis dato wirklich gar nichts ran!
Eine Beautyneuheit, die ich allen Lippenstiftmädchen ans Herz legen möchte.

-finally an oil for damaged winter lips-

Mittwoch, 11. Februar 2015

Balmain // Ambre Gris


Ladies, es gibt Trophäen im Leben einer Beautysüchtigen, die man einfach besitzen muss. Dass Nischendüfte und die Parfummaterie im Allgemeinen vor gar nicht allzu langer Zeit zu einer richtigen Leidenschaft von mir geworden sind, konntet Ihr bereits in einigen Beiträgen lesen. In Ambre Gris von Balmain war ich schon lange heimlich verliebt, aber - Schande über mich - nur der Ästhetik wegen. Der puristische Flakon in rauchigem Grau mit einer goldenen Discokugel zum Verschluss und dem stilvollen Retroetikett aus Papier, ja diese Kombi hatte sich in mein Herz gebohrt. Als ich mich letzten April durch die erlesenen Duftregale Berlins schnupperte, fiel mir das Fläschen in die Hände. Ich wusste nicht, was mich erwartete, bekannt war mir nur, dass die geheimnisvolle Zutat Ambra eine wachsartige Substanz aus dem Bauch der Pottwale ist. Doch seien wir ehrlich, deliziöse Illusionen weckt dieses Wissen nicht gerade im imaginären Gedankenparadies der Damen, oder?
Ambre Gris ist kein Wässerchen zum bloßen Aufsprühen, es ist viel mehr eine Erfahrung, wie der Soundtrack einer bestimmten Lebensphase, doch beginnen wir von vorne.

In nicht wenigen Reviews wird der Duft als orientalisch-schwer betitelt, ich würde ihn einfach nur dunkel nennen. Aber nicht auf diese Art, wie es Oudkreationen oder Weihrauchmixturen sind. Ambre Gris verhält sich beispielsweise gänzlich anders als Tom Fords Black Orchid, der Königin unter den schweren Parfums. Balmains Werk bleibt subtil im Hintergrund, während es durchgängig die Hauptrolle spielt. In der Kopfnote versprühen rosa Beeren und Zimt eine wohlige Wärme, ein florales Bouquet sorgt für eine Prise Weiblichkeit. Die Herznote ist hier die am komplexesten gestaltete aller Noten. Eine Mischung aus Immortellen, Honig, Kaffee, Tabak und Tuberose führen zu Irrungen und Wirrungen, nach etwa ein bis zwei Stunden überfordert mich der Duft an manchen Tagen dank seiner facettenreichen Struktur, befinde ich mich jedoch in der richtigen Tagesform, kann ich kaum genug davon kriegen und entdecke stetig neue Nuancen. Die Basisnote klingt holzig und derb aus, Myrrhe, weißer Moschus und geräuchertes Gujakaholz bilden einen Abschluss, den ich als unisex deklarieren würde. Ambre Gris ist kein Frauenparfum, es ist eine Attitude. Perfekt für die allblackeverything-Anhängerin, die es mysteriös und still mag und trotzdem gerne im Mittelpunkt steht. Für mich persönlich ist es kein Alltagsduft, ich trage ihn nur zum Ausgehen. Und dann am allerliebsten zu deepen Beats von Porcelain Raft, Tropic of Cancer oder Isolée.
Eine Stimmung wie in Trance, olfaktorischer Techno, der die Sinne dressiert. Eine Flucht aus der omnipräsenten Hektik. Anspruchsvoll, aber dezent. Eine Kreation, die unter die Haut geht und im Gedächtnis bleibt.

-Ambre Gris is deep-

Montag, 9. Februar 2015

Aufgemalt // The Best Lip Crayons


Auch wenn es morgens extrem schnell gehen muss, auf ein wenig (oder gerne auch mal mehr) Farbe auf den Lippen kann ich nur in den seltensten Fällen verzichten. Bereits im letzten Jahr zeichnete sich in der Beautyindustrie passenderweise ein ganz großer Trend ab - Lip Crayons. Knallerfarben in Stiftform, die dank der spitz zulaufenden Form auch einfacher im Auftrag sind als die altbekannten Lippenstiftklassiker.
Nahezu jedes Label, das was auf sich hielt, warf uns Addicts seine Version vor die Füße und ich sammelte alles ein, was Rang und Namen hatte. Im Laufe der Monate haben sich nun meine Faves herauskristallisiert und die kommen von Bobbi Brown, Ilia und Nars! Die Art Sticks von Bobbi Brown sind die Jumbos unter den Stiften, die matte Textur lässt widererwarten ein cremiges Gefühl zurück und hält ewig. Übrigens: auch der verblasste Stain ist noch hübsch anzusehen. Als ich im November mit einer lieben Freundin durch die romantischen Straßen Strasbourgs schlenderte und wir eine halbe Ewigkeit bei Sephora verbrachten, sprang uns das Weihnachtsset von Nars in die Augen, das aus fünf Miniversionen der beliebten Lip Pencils bestand. Kurz den Preis gecheckt - es war irgendwas um die dreißig Euro -, gerade noch so einen Herzkollaps ob des gigantischen Angebots verhindert (ein Pencil kostet regulär schon um die zwanzig Euro) und die Box schnurstracks eingetütet. Ob Pink, Apricot oder Orange, I love them all! Mein Alltagsliebling kommt aber definitiv von Ilia und hört auf den schönen Namen Iko Iko. Ein schimmernder Bronzeton, der die Lippen unheimlich gleichmäßig und voll aussehen lässt und sich herrlich zu meinen grünen Augen macht. Praktisch: diese Variante muss nicht angespitzt werden und lässt sich einfach durch einen Drehmechanismus entnehmen.
Und für die (Beauty)Zukunft wünsche ich mir gleich noch mehr solcher sinnvoller Innovationen!

-a pencil case for lips-

Sonntag, 8. Februar 2015

Skincare // Complexion Boosting Trio


In der anstehenden Klausurenphase leidet meine Haut stets unter mangelnder Beachtung, die sich dank Unterlagerungen und einem fahlen Teint auch äußerlich bemerkbar macht. Während der Lernerei muss ich einfach naschen und Tageslicht ist dann ein seltenes Gut. Nächtelang lebe ich an meinem Schreibtisch und wundere mich am nächsten Morgen schon gar nicht mehr groß über mein recht miserables Erscheinungsbild. Wer ähnlich tickt und das Hirn mit Gummibärchen und Schokolade am Laufen halten muss, dem sei bloß eines empfohlen: stay hydrated! Eine große Flasche Mineralwasser oder grüner Tee stehen immer parat, das gleicht bereits den ein oder anderen Ernährungs-Fauxpas aus. Und auch die Beautytrickkiste trumpft mit raffinierten Helferlein auf.
Das Mineral Rice Peeling Powder von Sensilis - eine spanische Apothekenmarke, die gerade ganz frisch auf dem deutschen Markt angekommen ist - wird mit einer kleinen Menge Wasser zu einem Schaum aufemulgiert und in kreisenden Bewegungen auf das gereinigte Gesicht aufgetragen. Die Körnchen sind schön sanft, aber trotzdem effektiv. Erinnert mich entfernt an Dermalogicas Daily Microfoliant und hinterlässt einen klaren Teint. Dass ich ein wenig tonersüchtig bin, das dürfte mittlerweile klar sein. Kein Pflegeprodukt brauche ich so schnell auf, ich liebe die Extraportion Erfrischung am Morgen und am Abend. Der Queen of Hungary Mist der ungarischen Kultmarke Omorovicza klärt und festigt dank Rosen-, Salbei- und Blütenwasser und weckt durch den subtilen Duft müde Geister wieder auf. Vielleicht nicht gerade das günstigste Wässerchen in den Regalen, aber definitiv ein Luxus, den man sich ab und an mal gönnen kann. Bei fahlem Teint und grauer Winterhaut schwöre ich auf Selbstbräuner, denn die sind schon lange nicht mehr die orangefarbenen Monster aus der Tube, die sie vielleicht in den 90ern mal waren. Unter die Nachtcreme gemischt, wacht man bereits am nächsten Morgen mit einem dezenten Karibikfeeling auf, dass auch im Freundeskreis Beachtung findet. Gerade liebe ich die Express Mask Tan von James Read ganz arg, das herrliche Streifenpackaging verleiht nicht nur fixe Urlaubsgedanken, auch der Inhalt glänzt auf ganzer Linie. Das Produkt wird für mindestens dreißig Minuten auf das Gesicht aufgetragen und schenkt während dieser Zeit einen immer intensiver werdenden goldenen Glow und durch die enthaltenen Jojoba- und Aloe-Vera-Extrakte auch gleich noch Feuchtigkeit en masse. Wer mag, kann die Einwirkzeit beliebig erhöhen.
Die Zeiten der faulen Ausreden sind endlich passé, Ladies!

-love my little beauty wonders during the exams-

Samstag, 7. Februar 2015

First Spring Vibes


Trotz arktischer Temperaturen bin ich schon ganz dem Frühlingsmodus verfallen, denn haufenweise Sonnenstrahlen und die ersten Tulpen lassen mein Herz hüpfen. Höchste Zeit also, die Beautybag von Altlasten zu befreien und auf Luftigeres umzusteigen! Das Cucumber Detox Hydrating Serum von Peter Thomas Roth riecht tatsächlich zart nach Gurken und erfrischt mein Gesicht jeden Morgen durch die gelartige Konsistenz, die beim Auftrag leicht kühlt. Unter der Feuchtigkeitscreme aufgetragen, ist meine Haut damit den ganzen frostigen Tag über perfekt vor Wind und Eis geschützt. Stelle ich mir im Sommer frisch aus dem Kühlschrank noch einen Ticken besser vor! Ich freue mich immer so über unerwartete Pressepost, dass ich jedes Mal ein quietschendes Jauchzen von mir gebe. Als ich vorgestern ein Päckchen mit der neuen Frühlingskollektion meiner Lieblingsjungs von Intensae in den Händen hielt, sollte sich dieser Enthusiasmus mal wieder als völlig angebracht erweisen, denn The Shrimp wird definitiv mein Frühlingslack 2015! Ein subtiles Lachsrosa, das einen leichten Nudeeinschlag hat und 5free ist. Muss ich noch mehr sagen? Auf den Lippen darf es das ganze Jahr über knallen, Iberico von Nars ist aber gerade wieder ein ganz großer Favorit. Das matte Tomatenorange schmeichelt dem Teint und mit ein wenig Bronzer sieht man gleich topfit aus. Die Textur hält gefühlte Ewigkeiten, der Auftrag ist durch die Stiftform auch easy peasy. Und wie duftet der Pre-Frühling? Für mich definitiv nach Himiko von S-Perfume. Eine Symbiose aus Nelken, Pflaume, Mango und Birkenholz. Klingt schwerer als es ist, der Duftschleier kommt einem wunderbaren Seidenschal gleich, den man gar nicht mehr loslassen will. Herrlich anders und eigenwillig.

-spring is king-

Mittwoch, 4. Februar 2015

New Nudity // The Kjaer Weis Foundation


Das Dänenkind und ich sind schon lange deep in love. Egal ob Blush, der neue Highlighter oder Eyeshadow -
Kjaer Weis garantiert stets Punktlandungen. Ich freue mich immer wieder, wenn ich die edle silberschillernde Schatulle hevorkrame und mich darin spiegeln kann. It's organic, don't panic! Und das war der größte Reizpunkt an der Foundation, denn bis dato bin ich da den Highend-Giganten verfallen, die eben immer ein zuverlässiges und ebenmäßiges Ergebnis erzielen. Ob das die Naturkosmetikfront in diesem Stile imitieren könne, bezweifelte ich in manchen Momenten. Denn obwohl ich mittlerweile nicht wenige Lieblinge aus der Green Beauty-Range auflisten kann, so bleiben Concealer und Foundation für mich noch immer die Königsdisziplin, die ich gerne den langerprobten Profis überlasse. Bis Paper Thin in meinem Briefkasten lag und meine Zweifel in der nächsten Ecke. Die cremige Konsistenz verschmilzt hauchzart mit der Haut und lässt sie wie von Innen leuchten.
Die Deckkraft ist bewusst leicht gewählt, aber schichtbar. Durch Mandelsamen-, Kokos- und Jojobaöl spendet sie ordentlich Feuchtigkeit und setzt sich an trockenen Stellen nicht ab. Übrigens: hier funktioniert der Auftrag am besten mit den eigenen Fingern, die Körperwärme arbeitet das Produkt passgenau ein. Ich weiß gar nicht, wie oft ich hier schon über Kjaer Weis geschwärmt habe. Und ich würde lügen, würde ich behaupten, dass mich sonst kein Label mehr reizt, mein Beautyherz ist zu groß. Doch müsste ich mich tatsächlich auf eine Marke beschränken - naja, dann hätte ich mit Kjaer Weis sicherlich gar keine Probleme! Die Foundation und auch alle anderen Produkte des dänischen Beautylabels bekommt ihr in Deutschland übrigens bei Amazingy.

-so in love with my crueltyfree foundation by Kjaer Weis-

Sonntag, 1. Februar 2015

Monthly Favourites // Januar


Was bin ich froh, dass der Januar hinter mir liegt! In privater Hinsicht ein mehr als schwieriger Monat, den ich nur allzu gerne in die nächste Schublade räumen will. Doch neues Jahr, neues Glück und auch im Beautybereich tun sich die ersten Neulinge auf. Was ich im Januar ganz besonders gerne benutzt habe:

Den by Terry Terrybly Densiliss Primer! Die milchige Flüssigkeit soll Hautalterungen vorbeugen und das Make-Up haltbarer machen und letzteres kann ich auf jeden Fall bestätigen. In meinem derzeit doch recht stressigen Alltag möchte ich nicht darauf verzichten, zwei Pumpstöße unter die Foundation gemischt und mein Teint sieht den ganzen Tag frisch aus. Übrigens: den Tipp mit dem Mix aus Primer und Foundation habe ich von einem bekannten Make-Up-Artist aufgeschnappt, der es auf Schauen nicht anders macht (weil schlichtweg die Zeit für große Einwirkprozedere fehlt) - und wessen Leben beginnt morgens vor sieben schon ohne Stress? Die Estée Lauder Enlighten EE-Cream ist noch immer ein ganz großer Liebling im Beautycase, sie lässt die Haut richtig strahlen und gesund aussehen. Die leichte Konsistenz dürfte zu fast allen Hauttypen passen und lässt sich ganz easy verblenden. Was Foundations angeht, ist auf das Kulthaus einfach stets Verlass. Und noch etwas von by Terry, ganz schrecklich verliebt bin ich in den Terrybly Densiliss Concealer, der eine wahnsinnige Deckkraft besitzt und sich himmlisch im Auftrag verhält. Der klassische Schwammapplikator garantiert eine präzise Dosierung und die Textur deckt passgenau dunkle Augenringe ab. Wer trotzdem noch müde aussieht, sollte auf Highlighter setzen. Meinen Liebling von RMS Beauty trage ich derzeit am liebsten mit der Zoeva 105 Luxe Highlight Brush auf, die die schimmernden Partikel an die idealen Stellen zaubert. Immer dabei war auch mein Byredo Nécessaire, aktuell mit Gypsy Water befüllt. Wann immer mich der Stress und Kummer mal wieder voll in seinen Fittichen hatte - dieses Parfum ist wie eine warme Umarmung und das Case einfach ein kleines Luxusträumchen. Apropos Luxus, Armani hat mal wieder ein Wunder vollbracht. Nachdem ich noch immer hin und weg von der Designer Shaping Cream Foundation bin, flatterte erst kürzlich ein Tiegel mit dem neuen Eye & Brow Maestro ins Haus. Die gelartige Konsistenz kann als Brauenfüller oder Lidschatten verwendet werden und verspricht sensationelle Haltbarkeit. Und was soll ich sagen? Selbst nach zehn Stunden Uni und dem ein oder anderen Haareraufen später, sehen meine Augenbrauen noch immer so frisch aus, wie am Morgen hergerichtet. Und bei der spärlichen Menge, die man benötigt, dürfte die Portion wohl Jahre ausreichen!

-my january beauty faves-