Freitag, 3. Juni 2016

Thierry Mugler // Angel Muse


Die Düfte Thierry Muglers - allen voran Alien - sind eine feste olfaktorische Größe und polarisieren nach wie vor. Ich muss ganz ehrlich zugeben: Alien ist mein persönlicher Parfumendgegner und in diesem Leben werden wir uns wohl nicht mehr grün. Trotzdem war ich sehr gespannt, als uns in München Anfang April Angel Muse* vorgestellt wurde. Dabei handelt es sich um den ersten femininen Gourmandduft mit Vetiver-Note und dass ich letzteren abgöttisch liebe, ist hier ja schon des Öfteren gefallen.

Im intergalaktischen Kometenflakon (ein toller Handschmeichler!) kommt er also daher, Thierrys neueste Kreation. Grapefruit und rote Beeren verleihen der Kopfnote einen spritzigen Auftakt, der ganz und gar nicht schwer wiegt, sondern gerne noch die ein oder andere Minute länger andauern dürfte. In der Herznote kommt dann die sagenumwobene Haselnusscreme zum Einsatz, die auch beim Event einige Damen zum Schwärmen brachte. Wie Nutella riecht das im Gesamteindruck jedoch nicht, eher nussig und sanft. Vetiver und Patchouli geben der Basisnote Wärme und Würze, diese Phase von Angel Muse finde ich am schönsten. Das Grasige der Vetiverwurzel kommt wunderbar raus, ohne zu holzig oder grün zu sein. Eine herrliche Version für alle Fans von schwereren und recht süßen Parfums, die dennoch einen Ticken erwachsener daherkommt. Ideal für lange Partynächte unterm Sommerhimmel!

Kommentare:

  1. Entschuldigung, ich möchte das jetzt. Sofort. Einfach nur, weil du Düfte so unheimlich gut beschreiben kannst.

    AntwortenLöschen
  2. So right. I loved this post, being happy is okay.

    AntwortenLöschen