Dienstag, 31. Mai 2016

Recap // Ikos Olivia auf Chalkidiki

Beinahe ein Monat liegt meine Reise nach Griechenland, genauer gesagt auf die Halbinsel Chalkidiki, nun schon wieder zurück. Und bei diesem grauen Mistwetter, das sich da draußen gerade alle Ehre gibt, wird mein ohnehin schon chronisch existentes Fernweh nicht wirklich weniger. Grund des Trips war mein Besuch im 5 Sterne Hotel Ikos Resort Olivia, das mit absolutem Luxus und herrlicher Ruhe punkten konnte. Großzügige Zimmer, ausladende Infinity-Poolbereiche und hervorragendes Essen machen einem die Alltagsflucht ganz einfach und am liebsten wär ich gar nicht mehr zurück nach Deutschland gekommen!


Auch wenn die Ozeane dieser Welt (#oceangirl) einfach das absolut Beste überhaupt für mein Seelenheil sind, so habe ich gegen einen gepflegten Pool vor der Hoteltür natürlich auch nichts einzuwenden. Davon gibt es in den Ikos Resorts so einige hübsche Exemplare (hier der meiner Meinung nach schönste, der Infinity-Pool im Ikos Oceania mit Meerblick). Pluspunkt: es gibt immer freie Liegen, übrigens auch direkt am hoteleigenen Strand!


Das Konzept der Ikos Resorts ist nicht unbedingt hoteltypisch, denn anders als man es vielleicht gewöhnt ist, wohnt man auf Chalkidiki in kleinen und sehr gemütlichen Bungalows, die von hübschen Palmengärten umrandet sind. Das macht den ganzen Aufenthalt total entspannt und man verbringt automatisch viel mehr Zeit auf dem herrlichen Gelände, das an einen botanischen Garten erinnert. Ich meine, wann hat man schon mal eine solche Aussicht direkt vorm Bett?


Als Beautyjunkie war ich natürlich ganz besonders auf mein SPA-Treatment gespannt. Ich liebe gute Massagen und döse während einer guten Behandlung auch gerne mal weg. Dass das französische Anti-Aging Label Anne Semonin (gibt es auch bei Niche-Beauty) die auserwählte Pflegemarke im Ikos Olivia ist, hat mich sehr gefreut.
Die botanischen Inhaltsstoffe genießen weltweit höchste Anerkennung in den führenden SPAs der Tophotels und mittlerweile weiß ich auch warum. Die Düfte sind wunderbar subtil und die Texturen einfach nur traumhaft zart - nach meiner Rückenmassage habe ich mich gefühlt wie neugeboren!

Top: das SPA-Personal nimmt sich für jeden Gast sehr viel Zeit und berät gerne vor der Behandlung über die individuellen Bedürfnisse und Vorzüge der eigens dafür ausgewählten Produkte. Das ist (leider) nicht unbedingt selbstverständlich, weswegen ich mich über diesen Service ganz besonders gefreut habe.

Der Privatstrand des Hotels war Ende April noch menschenleer und traumhaft ruhig. Selbst bei relativ kühlen 24°C ließ ich mir mein abendliches Schwimmchen nicht nehmen und kann es nur jedem empfehlen. Wer keinen Sand zwischen den Zehen mag (warum auch immer), darf trotzdem beruhigt sein: der komplette Strand ist mit einem hölzernen Steg ausgestattet und zwingt niemanden barfuß ins kühle Nass.


Zweitwichtigstes Kriterium (nach dem Meerblick): das Bett! Das fiel in meinem Doppelzimmer im Ikos Olivia natürlich standesgemäß königlich aus und überzeugte mit einer perfekten Matratze und endlos Kissen. 
Zweimal täglich Zimmerservice sind übrigens inklusive.

Neben der hohen Gastfreundlichkeit des Hotelpersonals und der tollen SPA-Behandlung ist mir vor allem die große kulinarische Vielfalt im Ikos Olivia in Erinnerung geblieben. Der Gast kann während seines Aufenthaltes zwischen fünf verschiedenen Restaurants wählen, die allesamt mit Spitzenleistungen auftrumpfen. Bei Drei-Blick gibt es speziell dazu eine herrliche (appetitanregende) Review. Wer jetzt Lust auf ein griechisches Abenteuer an der schönen Ägäis bekommen hat, der sollte sich die Ikos Resorts dick hinter die Ohren schreiben! Die entspannte und gepflegte Atmosphäre hat mir so gut gefallen (ich bin tatsächlich etwas zum Griechenland-Fan mutiert), dass ich eventuell im Herbst wieder vorbeischauen möchte. Geflogen bin ich übrigens ab Frankfurt (nach Thessaloniki) mit Aegean-Airlines.


Danke an Ikos Olivia für den wunderbaren Urlaub und merci Aegean Airlines für den guten Flug!

Sonntag, 29. Mai 2016

Skincare // Top 5


Meine Skincare-Routine halte ich momentan relativ einfach, denn ich probiere wieder viel Makeup aus und möchte aus diesem Grund meine Haut nicht zusätzlich mit (zu) viel Pflegestoffen belasten. Noch nie hat sich ein Reinigungsprodukt so sehr bewährt, wie das Renaissance Cleansing Gel von Oskia. Ich habe es bereits zweimal nachgekauft und lagere in weiser Voraussicht schon die dritte Flasche im Badezimmer. Damit bekomme ich Foundation, Mascara und co. im Handumdrehen runter und zwar ganz ohne dieses lästige Spannungsgefühl, mit dem Sensibelchen oft zu kämpfen haben - klare Empfehlung! Der Priming Moisturizer von Glossier ist nach wie vor eine solide Makeup-Basis und wird jeden Morgen mit meiner liebsten Sonnencreme von Kiehl's gemischt. Für mich das ultimative Duo, weil es danach keinen hässlichen Speckglanz im Gesicht gibt und zudem für ausreichend Feuchtigkeit und Sonnenschutz gesorgt ist. Als alter Toner-Junkie kann ich natürlich nicht ohne ein gutes Gesichtswasser. Das Fläschen von Aesop* mit Petersiliensamen verleiht wunderbar pralle Haut und erfrischt ungemein, vom Duft muss ich ja gar nicht erst anfangen. Und wer hätte es nach meiner Lobeshymne im Januar gedacht? Die Nuori Vital Eyecream* hat sich zu einem echten Fave gemausert, aber das war ja klar. 
Hält übrigens ewig (was ob des kurzen Haltbarkeitsdatum etwas ärgerlich ist), aber die megamäßige Cremigkeit haut mich einfach jedes Mal aufs Neue um. Bingo!

Montag, 23. Mai 2016

Fave Bag // Mini Elwin by Lost Property of London




Seit Monaten trage ich sie schon mit mir rum, denn die Mini Elwin* in Navyblau vom britischen Label Lost Property of London hat die für mich perfekte Größe. Ich mag große Shopper nicht und fühle mich von ihren Maßen oft erschlagen. Außerdem brauche ich einen Schultergurt, gerade während langer Einkaufstouren schmerzen mir irgendwann die Schultern. Mein großes Portemonnaie, ein Duft, Handcreme, Brille und Lippenstift passen easy rein, Handy und Schlüssel habe ich sowieso immer nah am Körper. Natürlich ist die Tasche zu 100% aus echtem Leder, was mir bei Accessoires immer sehr wichtig ist. Ich bin so verliebt!

Die Mini Elwin hat sich in den letzten Monaten zu solch einem heißgeliebten Favoriten entwickelt, dass ich tatsächlich überlege, mir zusätzlich noch die Mini Mini Elwin zuzulegen. Vielleicht in Bordeaux oder Schwarz? Zeitlos ist sie auf jeden Fall und selbst bei Dauereinsatz sieht man ihr kaum Verschleißerscheinungen an.
Die kleine Investition abseits der gehypten Designermodelle (I ♥ Nichelabels) lohnt sich also!

Freitag, 13. Mai 2016

Flight Skin // Aesop Blue Chamomile Facial Hydrating Masque

Mit meiner Haut bin ich glücklicherweise recht gesegnet und bis vor ein-zwei Jahren war sie noch dazu herrlich unkompliziert. Mit dem Alter mutiert sie aber immer mehr zur Diva und zickt nach zu viel Wein, Sonne oder eben Flügen heftig rum. Unreinheiten im Kinnbereich, trockene Stellen und ein kontinuierliches Spannungsgefühl werden mir dann hochverachtungsvoll aufgetischt, mindestens drei Tage lang. Mittlerweile habe ich ein paar Tipps und Tricks für mich auserkoren, die in 99% der Fälle funktionieren und meine Haut in ihrem schauspielerischen Dramatalent zumindest ein wenig zu zügeln verstehen. Halte ich mich mal wieder nicht an die Regeln, hilft nur noch eins: Feuchtigkeit! Ob getrunken oder aufgetragen, mir wird anschließend jeder Milliliter gedankt. Und wenns dann doch mal nicht passen sollte, greife ich am liebsten zur Blue Chamomile Facial Hydrating Masque* von Aesop, die beruhigend und aufpolsternd wirkt. Die nach in alter Aesop-Manier kräuterig duftende Gelmaske kühlt strapazierte Partien und schenkt der Haut ein pralles Aussehen. Empfohlen wird eine Einwirkzeit von dreißig Minuten, ich verwende sie auch gerne über Nacht, denn das Gel zieht bei mir restlos ein und schenkt einen strahlenden Teint. Extratipp: wer morgens häufig müde aussieht, sollte die Maske mal punktuell auf die Wangen auftragen - erfrischt wunderbar und radiert fahle Schatten der Nacht ganz fix aus!

Donnerstag, 12. Mai 2016

Liaison de Parfum // As If


As If beschreibt meine momentane Lebenssituation ziemlich gut. Selten habe ich mich so frei und losgelöst gefühlt, wie gerade jetzt. Das Studium liegt hinter und gefühlt die gesamte Welt vor mir. Ein ziemlich genialer Zustand, den es natürlich ganz standesgemäß olfaktorisch zu begleiten gilt. Und genau an dieser Stelle kommt die wunderbare Kreation Nana de Barys zu ihrem Einsatz.

Mit ihrem eigenen Parfumlabel Liaison de Parfum verwirklichte sich Nana de Bary bereits 1999 in Form eines eigenen Nischenbeauty-Stores in Wien einen Traum. Die Kunstschaffende und Kosmopolitin zählt wichtige Designer und große Warenhäuser wie Barney's und Quartier 206 zu ihrer treuen Anhängerschaft. 
Kein Wunder, denn sie vereint wie keine andere intellektuellen Anspruch, emotionale Assoziationen und höchste Parfumkunst in ihren Düften. Das wird alleine beim überaus liebevoll und detailorientierten Packaging sichtbar: den Flakonrücken ziert ein aus ihrer Feder entsprungenes Gedicht, aufbewahrt in einem herzigen Briefumschlag. Da schlägt mein Ästhetenherz gleich tausendfach und auch der eigentliche Duft tut diesem Umstand keinen Abbruch. As If* ist die Kreation für intuitive Romantiker mit einem Hang zum Essenziellen - passt ungefähr so 2000% zu mir. Earl Grey, Grüner Tee und Zitronenblüte bieten in der Kopfnote einen spritzigen Auftakt, der für mich pure Freiheit und Abenteuerlust verkörpert. Dazu gesellen sich in der Herznote aromatische Feige, würziger Kardamom, Jasmin und Iris. Zedern- und Sandelholz und Weißer Moschus schenken dem Ganzen einen cremigen Abschluss, der wunderbar weich und ausgewogen duftet. Für mich ist As If kein klassisches Parfum, viel mehr eine Ode an das Leben und all seine herrlichen Möglichkeiten da draußen. Ein Roadtrip durch den rauen Sommer an der portugiesischen Algarve, Wind im Haar und Liebe im Kopf. Das Meer vor der Nase und den unendlichen Horizont vor den Augen. Dabei immer eine Prise des köstlich grünen Parfums im Gedächtnis, das mich freiheitsliebend durch diesen Sommer tragen wird! Ganz subtil und doch so erinnerungsträchtig.

Time belongs here and now where truths long to be known in the subtleties of glances the intricate simplicity of seconds overcoming all thought or memory of what was or could be in present melody. Delicate song of the instant life is complete in the moment lived AS IF.

Dienstag, 10. Mai 2016

Summer Skin // St. Tropez Tanning Oils


Leute, es ist kaum zu glauben. Aber dank Griechenland und einem granatenmäßigen Sommerstart hier in Saarbrücken habe ich mich vom Blasshäutertum circa dezente fünf Prozent entfernt und kann so etwas wie einen Hauch von Urlaubsbräune erahnen! Die gilt es jetzt zu halten und seit Jahren liebe ich dafür die Produkte vom Tanning-Profi St. Tropez. Erst kürzlich hat das Label zwei neue Öle gelauncht (für Gesicht und Körper), die Barbados-Feeling aus der Pipette garantieren. Das Self Tan Luxe Facial Oil* ist crueltyfree, nicht-komedogen und verleiht innerhalb einer Nacht einen gesunden Teint. Besonders schön: ich mische immer ein bis zwei Tropfen in meine Pflege, das Ergebnis wirkt damit natürlicher und eignet sich anfangs gerade für sehr blasse Haut besser. Hält ungefähr drei Tage durch, danach frische ich auf. Die Körpervariante kommt mit einem Shimmer-Feature daher und zieht easy ein. Durch den Glanz und die Trockenöl-Formulierung kann man sich danach getrost ins Lieblingskleid werfen und ab zum Beach pilgern, oder zum See oder am Rhein chillen. Hauptsache den Sommer genießen Ladies! Und Selbstbräuner-Unfälle gehören von nun an glücklicherweise auch der Vergangenheit an.

Mittwoch, 4. Mai 2016

Sharp Eyes // VIU Eyewear


Ich weiß nicht wirklich, an was es genau liegt (meine Eltern plädieren ja für den exorbitanten Smartphone-Konsum). Aber seit geraumer Zeit sind meine Augen leider um Einiges schlechter geworden und Autofahren wurde im Nebel und in der Dämmerung plötzlich zum Abenteuer. Uncool für alle Beteiligten und nach einem Arztbesuch stand fest: eine Brille muss her, wenn auch nur mit geringen Dioptrien-Werten. Die Odyssee zog sich durch sämtliche Läden, irgendwie wollte mir kein Modell so richtig gefallen. Bis ich dann durch Zufall auf das Schweizer Newcomer-Label VIU gestoßen bin. Handmade Quality, schöne Gestelle und faire Preise (ab 165€) haben mich neugierig gemacht. Während meiner München-Zeit habe ich dann dem Flagshipstore in der Reichenbachstraße spontan einen Besuch abgestattet und mich prompt in The Diplomat* verknallt. Was ich im wahren Leben nicht bin, kann ich ja wenigstens auf der Nase tragen und ich bin bis heute ziemlich glücklich mit meiner Wahl. Grund genug also, mir die Masterminds hinter der neuen Brand mal geschnappt zu und um Rede und Antwort gebeten zu haben:



Euer Label heißt VIU - was genau hat es mit dem Namen auf sich?


VIU  kommt vom Portugiesischen ver (sehen)/ viu (er/sie/es sah) und wird damit natürlich unmittelbar mit unserem Produkt Brille in Verbindung gebracht. Auf größerer Ebene geht es hier auch um das Wort: Sichtweise. Mit VIU wollen wir die Sichtweise auf die Brillenindustrie verändern: wir vereinen höchste Designansprüche, absolute Transparenz in der Fertigung und das zu fairen Preisen.


Brillen sind heute zu einem Trendaccessoire geworden. Eure Modelle sind trotzdem klassisch und zeitlos, ist das eine bewusste Entscheidung gegen die schnelllebige Modewelt?

VIU designt „Contemporary Classics“. In unserer Kollektion möchten wir bewusst zeitlose Designs präsentieren – das spiegelt sich auch im Material wider. Unsere Brillen werden aus Baumwoll-Acetat gefertigt, welches die Eigenschaft hat, sehr langlebig zu sein. Auch unsere nachhaltige Produktion in einem italienischen Traditionsbetrieb spricht für Entschleunigung.

Auf der anderen Seite ermöglicht unser Preis aber auch, dass sich die Kunden Brillen öfters kaufen können: 
eine VIU Brille inklusive Korrekturgläser gibt es ab 165 €, unkorrigierte Sonnenbrillen bereits ab 145 €.
Momentan liegt der Trend in Deutschland noch beim Kauf einer Brille alle 4 Jahre – das wollen wir aufbrechen & den Kunden ermutigen, mehrere Brillen zu kaufen und je nach Outfit zu kombinieren.

Zusätzlich zu unserer regulären Kollektion kollaborieren wir zirka zweimal im Jahr mit ausgewählten Designern und Fashion Concept Stores – oft in Form von Limited Editions. Dadurch erweitern wir nicht nur unser Sortiment, sondern können auch mehr mit aktuellen Trends und damit mit Farben und Formen experimentieren.


Worauf sollten Brillenneulinge achten? Gibt es wissenswerte Tipps & Tricks?

Ausschlaggebend bei der Auswahl sind meist die Proportionen des Gesichtes. So sollte man schon darauf achten, dass die Größe der Brille auch zum Gesicht passt. Auch die Augenbrauen sollten sich bestenfalls dem Modell anpassen: Bei Korrekturbrillen empfehlen wir, dass die Augenbrauen auf dem oberen Rand der Brillengläser aufliegen.

Bei VIU haben wir für jede Gesichtsform das passende Modell im Angebot - natürlich helfen auch unsere Mitarbeiter im Store. Für die Online Shopper haben wir einen Virtual Try On auf unserer Webseite entwickelt. Hier wird das Gesicht gescannt und der Kunde entscheidet sich einfach über die Option 'Gefällt mir - Gefällt mir nicht‘ für sein/ ihr Lieblingsmodell - ein intelligenter Empfehlungsassistent wählt je nach Entscheidung die nächste Brille aus. 


Immer mehr Menschen kaufen Brillen online, ist die Zukunft der Optiker virtuell anzusehen?

Für uns ist die Mischung aus beiden Kanälen wichtig und der Schlüssel zum Erfolg. Durch unser Omnichannel- Konzeptwollen wir die Kunden gleichermaßen online und offline abholen. 


Und last but not least - woran erkenne ich die perfekte Brille?

Aufsetzen und sofort verlieben. 


Merci VIU für meinen neuen glasklaren Durchblick!

Dienstag, 3. Mai 2016

Sunny Sister // The best Sunscreens


Die erste große Ration Vitamin D habe ich mir die vergangenen Tage während meiner Reise nach Griechenland schon abgeholt (dazu bald mehr). Und wo könnte man die neuen Sonnenprodukte besser testen, als an der frühlingswarmen Ägäis? Also hab ich die spannendsten Neulancierungen in den Koffer gepackt und sie auf Herz und Nieren geprüft. Ohne Sonnenschutz geht bei mir nämlich gar nichts, denn mit unvernünftigen 16 Jahren habe ich mir einen ziemlich beschissenen Sonnenbrand eingeheimst und verlasse seitdem kein Gemäuer dieser Welt mehr ohne SPF. Ich bin der festen Überzeugung: wer sich einmal an die tägliche Routine gewöhnt hat, wird sie auch nicht mehr als lästig empfinden. Oberstes Credo lautet jedoch: die Creme darf bitte nicht weißeln. 

Mein Alltime-Fave fürs Gesicht ist übrigens die Kiehl's Ultra Light Daily UV Defense Cream, sie verstopft die Poren nicht und zieht fix ein. Dieses Jahr durfte ich mit Sisley und La Prairie zwei echte Luxusbrands ausprobieren, an die ich ob des horenten Preises gewaltige Anforderungen stellte. Die La Prairie Cellular Swiss UV Protection Veil SPF 50* überzeugt durch eine sehr leichte Textur, die einfach easy über der täglichen Pflege aufgetragen wird. Dieses Prinzip lässt mein Beautyherz höher schlagen, denn auf meine gewohnte Creme verzichte ich nur äußerst ungern (manche Produkte lassen einem aber tatsächlich keine andere Wahl). 
Der integrierte Lakritz-Komplex soll die Melaninbildung kontrollieren und einen gleichmäßigen Urlaubsteint garantieren. Letzteres Versprechen wird schon bald auf längere Sicht getestet, der erste Schnelltest hat mich aber bereits jetzt gekriegt. Meine Skincare-Neuentdeckung des Jahres ist definitiv Sisley - lange hatte ich die Marke schon auf dem Schirm, in mein Badezimmer hat sie es aber erst jetzt geschafft. Und was soll ich sagen? Ich bin absolut begeistert! Meine trockene Haut liebt die reichhaltigen Texturen und kommt auch mit den Sonnenprodukten bestens klar. Ich würde sogar fast behaupten, dass die Sisley Super Soin Solaire Visage Lotion* mein neuer heiliger Gral ist. Kamelienöl und Karité-Butter lassen eine wahnsinnig geschmeidige Haut zurück, die Creme verträgt sich bestens mit Foundation und co. und perfektioniert den Teint. Wem Sonnencreme und Makeup zu viel sind, der kann auch zum 2in1-Produkt greifen, denn die Sonnencreme gibt es extra für Faule in der praktischen Teinté-Version*. Auch der Körper sollte im Strandurlaub ausreichend geschützt werden, mein Liebling kommt (wie passend) aus dem griechischen Beautyhaus Korres* und legt sich ganz leicht auf die Haut. Die Konsistenz ist super flüssig, zieht rasch ein und duftet herrlich nach Kokos und Joghurt - hach, ich würde mich am liebsten reinlegen! Und das vielleicht revolutionärste aller Produkte kommt zum Schluss. Bioderma hat uns 2016 endlich den bis dato denkbar einfachsten Sonnenschutz geschenkt, den es geben kann. Aus der Dose, transparent und feuchtigkeitsspendend und mit Sprühfunktion. Unkomplizierter kann es echt nicht mehr sein und ich bin großer Fan. Wird ganz easy über Makeup und Beachface gesprayt und hält Sonnenschäden in Zaum. Ich bin also bestens ausgerüstet und freue mich auf die nächste große Reise!