Mittwoch, 9. August 2017

Skin Gold // The Beautiful Oil by Kjaer Weis


Wisst Ihr was ich schade finde? Die Leute heutzutage sind nur noch selten Feuer und Flamme für irgendetwas. Still und leise hat sich diese seltsame und etwas lethargische Annahme in unseren Alltag eingeschlichen, dass alles relativ selbstverständlich ist und funktioniert. An dieser Stelle möchte ich von pseudophilosophischen Ausbrüchen Abstand nehmen, doch ein ähnliches Verhaltensmuster hat sich bei mir über die Zeit hinweg in meiner Beautyroutine entwickelt. Ich habe sehr viele - wenn nicht sogar zu viele - Favoriten und eine ganze Horde an Tuben, Tiegel und Döschen im Schlepptau, die mir das Leben jeden Tag ein bisschen schöner machen. Doch sprichwörtlich oder auch gerne mal praktisch vom Hocker hauen, begleitet von diesem waschechten Wowfaktor, der einen ein bisschen benebelt, das tun dann am Ende die wenigsten Produkte. Die große Masse bewegt sich im Ok-Bereich, glücklicherweise sind mir in meiner Laufbahn auch nur super wenige knallharte Flops untergekommen. Aber dieses Feuer-und-Flamme-Gefühl, dieses nicht-mehr-ohne-Können, das hatte ich jetzt seit langer Zeit mal wieder (im wahrsten Sinne des Wortes)  hautnah gespürt! Dramamodus off und Bühne frei für (m)einen Hero.


Ich will ganz ehrlich sein und muss zugeben, dass Pröbchen bei mir meistens auf einem unbeachteten Haufen landen und einem recht traurigen Dasein fristen. Als ich endlich ein Minifläschen des neuen The Beautiful Oil* von Kjaer Weis in meinen Händen hielt, war das aber definitiv anders. Das mag zum einen an meiner lang andauernden Lovestory zu Kjaer Weis liegen (hier und hier gibt es stichfeste Beweise), zum anderen ist meine Skincare-Affinität natürlich auch nicht ganz unschuldig. Schnell habe ich das goldene Öl in meine tägliche Routine integriert (morgens und abends) und war von Tag Eins an absolut - Feuer und Flamme! Wahre Liebe.


Das recht dickflüssige Öl legt sich wie ein nährender und äußerst wertvoller Nektar auf meine trockene Haut und tränkt sie regelrecht mit Feuchtigkeit durch. Gleichzeitig zaubert sie einen derart strahlenden und gleichmäßigen Teint, dass ich immer wieder aufs Neue verblüfft bin und mir diese Eigenschaft auch von der ein oder anderen gehypten Foundation wünsche. Die Gründerin Kirsten Kjaer Weis hat das erste Hautpflegeprodukt ihrer Range als Basisstep der täglichen Routine konzipiert. Hauptinhaltsstoff ist die chinesische Yamswurzel, der seit Jahrtausenden heilende Wirkungen zugeschrieben werden. Der Philosoph Rudolph Steiner war sogar der Auffassung, dass der Wurzel ätherisches Licht inne wohne, das sich bei Verzehr auf das Äußere des Menschen übertragen soll. Diese Aussage lasse ich jetzt mal salopp so im Raum stehen, die Mischung aus Hagebuttenkern-, Mandel-, Oliven- und Jojobaöl sorgt aber definitiv für den schönsten Glow seit JLo und fühlt sich unfassbar luxuriös an. Einziger Wermutstropfen? Der stattliche Preis von 200 Ocken. Da muss auch ich als Beautyjunkie erstmal heftig schlucken, die Größe von massigen 65ml dürfte aber mindestens ein gutes Jahr halten. Und für die wahre Liebe ist man ja auch durchaus mal zu einer kleinen Investition bereit.


Vielen Dank an Green Glam für die Erfüllung eines Herzenswunsches ♥

Kommentare:

  1. Mir geht es auch meist so, dass die kleinen Pröbchen irgendwo auf einem Haufen laden und nie gebraucht werden :) Das Produkt klingt super und ich mag es, wenn es ein wenig ölig ist und meine Haut auch. Vielen Dank für den coolen Post.

    xx, Andrea - Strawberries 'n' Champagne
    www.strawberriesnchampagne.com

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    1. Liebe Andrea,

      Du musst das Öl wirklich mal ausprobieren, das Hautgefühl ist fantastisch und gar nicht so klassisch ölig, wie man sich das vorstellt:)

      Hab ein schönes Wochenende,

      Siska

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  2. Wonderful post....Thanks for sharing......

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