Dienstag, 9. Januar 2018

Hermès // Twilly d'Hermès


Die wunderbare Neulancierung von Hermès namens Twilly d'Hermès* nimmt schon seit einigen Monaten einen besonderen Platz auf der olfaktorischen Ehrentribüne ein. Denn wer hier nicht erst seit gestern mitliest, wird wissen, welche Liebe mich und das französische Luxushaus verbindet (hier und hier gibt es auch schriftliche Beweisstücke). Müsste ich mich für ein einziges Duftlabel entscheiden, es wäre definitiv Hermès. Ich habe immer ein bisschen das Gefühl, dass die Düfte - besonders unter der Leitung meines Superheroes Jean-Claude Ellena - eigens für mich kreiert wurden. Un Jardin Sur Le Toit wird auf Ewig mein Signaturparfum sein und bis heute wurde ich unzählige Male darauf angesprochen.

Der Meister hat im vergangenen Jahr das Zepter an die deutsche Parfumeurin Christine Nagel abgegeben, die mit Twilly d'Hermès ein relativ ungewöhnliches Debüt feierte. Tuberose, Ingwer und Sandelholz gehen eine warme, sinnliche Symbiose ein und erinnern mich im Laufe des Tages immer wieder an eine sündhaft teure Bodylotion. Wer die spritzigen Gartendüfte von Hermès erwartet, der wird hier vielleicht enttäuscht, auf jeden Fall aber von etwas ganz Neuem überrascht sein. Sehr subtil und cremig ist das neue Wässerchen, ein absoluter Hautschmeichler und nicht aufdringlich. Elegant, aber nicht madamig. Bei mir hat die Liebe auf den ersten Riecher etwas auf sich warten lassen, doch mittlerweile bin ich Feuer und Flamme für die Kreation. Besonders passend zum Cashmerepulli und Karoblazer während der ausklingenden Wintertage!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen